Freitag, 30. Juli 2010, 09:31 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

1

Donnerstag, 26. November 2009, 12:04

Der haarige Koala

Hi,

Allen, die derzeit noch ein Upgrade auf Ubuntu 9.10 überlegen, sei dieser Artikel (in Englisch) empfohlen.

Der Grundtenor in zwei Zitaten:
  • In Anbetracht der vielen Neuerungen muss sich das Projekt eigentlich selbst fragen, "ist es wirklich unmöglich, die Ubuntu-Version vor der Freigabe durch und durch zu testen, um diese Probleme zu vermeiden?"
Und von Ubuntu-Entwickler Bryce Harrington auf der Ubuntu-Desktop Mailingliste (Link im Artikel):
  • Indeed, with so many things that changed it's a miracle that it works in the first place. In retrospect I think we should have announced it differently, as a "tech preview" release, and not recommend everyone to upgrade..
Also "ein Wunder, daß es überhaupt funktioniert". Alles klar...

SIeht man sich die Beitragsflut in unserem kleinen Forum seit Karmic an, kann man dem eigentlich nichts hinzufügen.
Die Empfehlung lautet daher: Auf Patches warten, oder selbst als Bugreporter fungieren.

Varakh

Schüler

Beiträge: 120

Wohnort: Dortmund

Distribution: Andere

Version: 2009.08

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: GNOME

Andere Distribution: Arch Linux

2

Donnerstag, 26. November 2009, 13:18

Ich bin auch haarig, aber fehlerfrei. :P

Sorry, aber ich finde sowas immer großen Unfug. Es wird keiner gezwungen upzudaten und klugerweise (bzw. Leute mit Hirn) schauen sich das ganze per Live CD oder in einer VM an, bevor sie alles akutualisieren. Auch Erfahrungsberichte helfen.

Ich würde NIE an Releasetag direkt auf Update klicken. Das funktioniert bei keinem OS sonderlich gut. :P

Gruß,
Varakh

karoshi

Schüler

Beiträge: 84

Distribution: Ubuntu

Version: Lucid Lynx 10.4

Architektur: 32-Bit PC

Desktop: GNOME

3

Donnerstag, 26. November 2009, 15:28


klugerweise (bzw. Leute mit Hirn) schauen sich das ganze per Live CD oder in einer VM an, bevor sie alles akutualisieren. Auch Erfahrungsberichte helfen.

Hm, ich war so klug und hab mit Live- CD vorher geschaut. Alles lief bestens.
Als es fest auf der Platte war ging nix mehr, kam nicht mal bis zum Anmeldebildschirm.

Durch ein Upgrate funktioniert es nun doch.

Und, apropos klug, man sollte nie nie nie die Datensicherung vorher vergessen, wenn man nicht
experimentierfreudig ist 8o :whistling: :wacko: ;( .

sonic99

Fortgeschrittener

Beiträge: 314

Distribution: Ubuntu

Version: 10.04 32-Bit

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: GNOME

4

Donnerstag, 26. November 2009, 16:53

Zitat

Es wird keiner gezwungen upzudaten...


Also wenn ich auf die Seite ubuntu.com gehe, habe ich (als Laie) genau drei Möglichkeiten: Desktop/Laptop ) 9.10, Netbook 9.10 oder Server 9.10, wenn ich dann weiter klicke, kann ich mir noch eine - für einen Neueinsteiger "uralte" 8.04 LTS auswählen...hm es wird also sugeriert, daß 9.10 die derzeit aktuellste Version ist.

Naja, mal abwarten, was die Zukunft so bringt. Eigentlich bin ich ja wirklich Fan von ubuntu und schau mich ungern nach einer Altenative um...mir tut es halt nur um Neuein-/umsteiger leid denn da können die meisten zur Zeit wohl nicht wirklich zufrieden sein. :S

...nur mein Senf...
Viele Grüsse, sonic99

Ich würde so gerne die Welt verändern, aber Gott gibt mir den Sourcecode nicht!!!

mahdi86

Anfänger

Beiträge: 27

Wohnort: Mojtameh Shahid Moghnieh

Distribution: Ubuntu

Version: 9.04

Architektur: 32-Bit PC

Desktop: GNOME

5

Samstag, 28. November 2009, 16:24

richtig

tach ihr lieben,

da stimme ich sonic99 zu, seit dem ubuntu 9.10 rausgekommen ist, hat sich die sympathie für ubuntu ziemlich gelegt. Nicht dass ich kein Update-Freudiger bin, aber irgendwie nervt mich dieses ganze Experimentieren manchmal echt. Ich hatte bei der Ubuntu 9.04 zwar ein funktionierendes OS aber es gab immerwieder kleinere Probleme bis die gelöst waren verging soviel Zeit dass man dann wenn man eine Ubuntu 9.10 findet, garkeine Lust mehr zu Updaten hat, weil man sich daran errinnert wieviel rumgeklicke es einen gekostet hat, um die kleinen Probleme zu beheben. Wie lange wird es dann erst dauern um die neuen Probleme bei 9.10 zu beheben?
Ich bleib vorerst bei 9.04 und wenn ich jemals auf 9.10 update sollte, passiert das eh nur in Form einer Neuinstallation...man darf also gespannt sein wieviele Klicks es in der 9.10 werden..

Grüße, Mahdi

fkf

Account auf eigenen Wunsch gelöscht

6

Samstag, 28. November 2009, 16:36

RE: richtig

... Wie lange wird es dann erst dauern um die neuen Probleme bei 9.10 zu beheben?
...


Naja, bei den ganzen Neuerungen war ja schon abzusehen, dass nach 6 Monaten Entwicklungszeit nicht alles perfekt läuft, aber ich geh mal davon aus, dass zur nächsten LTS (10.04) das Gröbste behoben sein wird.

toiger

Schüler

Beiträge: 90

Wohnort: Zentralschweiz

Distribution: Ubuntu

Version: Lucid Lynx

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: GNOME

Andere Distribution: puppy

7

Samstag, 28. November 2009, 16:44

Liebes Bärchen

Also ich muss sagen, mein Bärchen ist ein liebes.
Da machte mir doch mein letztes Haustier viel mehr Sorgen, z.B. kein Sound über Kopfhörerbuchsen, keine funktionierende Webcam (Microsoft Lifecam vx-3000) und noch ein paar andere kleine Dinge. Mein Hässchen war wohl weich zum knuddeln, aber im grossen und ganzen bin sehr froh ihn verspeisst zu haben.
Zur verteidigun des Hasen sollte ich noch anhängen, dass die Webcam auch nur wegen meinem Kernel 2.6.32-020632rc6-generic so gut läuft.
Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

horus689

Anfänger

Beiträge: 1

Wohnort: celle

Distribution: Ubuntu

Version: 9.10

Architektur: 32-Bit PC

Desktop: GNOME

8

Samstag, 28. November 2009, 19:03

verstehe ich nicht

hallo leute, nun will ich auch mal was schreiben.
ich habe auf 9.10 geuppt, bzw eine neuinstallation gemacht und muss sagen ich hatte null probleme. ich bin sehr zufrieden und verstehe so manches problem gar nicht. ich habe auch etwa 30 pcs geuppt oder die neue version installiert...null problemo!!

also ich stehe dem ganzen sehr positiv entgegen.

MFG
Angelo :)

karoshi

Schüler

Beiträge: 84

Distribution: Ubuntu

Version: Lucid Lynx 10.4

Architektur: 32-Bit PC

Desktop: GNOME

9

Sonntag, 29. November 2009, 15:46

Noch was "Neues" entdeckt.
Compiz habe ich wieder drauf. Nur sehe ich den Würfel nicht von aussen sondern von innen,
ich stecke quasi im Würfel, wenn ich ihn drehe :D .
Und wenn ich Virtualbox am Laufen habe, und CD, Stick und Co anschliesse, schnappt sich das Bärchen
erstmal alles. Er ist wirklich sehr besitzergreifend, der Kleine :whistling: .
Ansonsten mag ich ihn immer noch.

webexpress

Fortgeschrittener

Beiträge: 246

Wohnort: Tulln / Österreich

Distribution: Ubuntu

Version: 8.10 / 9.04 / 9.10 / 10.04

Architektur: 32-Bit PC

Desktop: GNOME

Andere Distribution: openSuse 11.0 / 11.1

10

Sonntag, 29. November 2009, 16:37

Hallo,
Nun melde ich mich auch mal wieder...
Habe auch 9.10 getestet (sowohl update als auch neuinstallation). Im Grunde genommen lief alles sofort.
Ausnahme: MP4 ruckelt!
Egal ob mit NVIDIA oder ATI und ob mit ein- bzw. ausgeschaltetetn Effekten. Da ich aber doch sehr viel mit MP4 arbeiten muss bin ich eben wieder zurück zu 9.04........
"Give a man a fish and you feed him for a day. Teach him how to fish and you feed him for a lifetime."
-- Lao Tzu --

flinker hase

Anfänger

Beiträge: 12

Wohnort: Berlin

Distribution: Ubuntu

Version: 9.10

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: GNOME

11

Donnerstag, 7. Januar 2010, 07:53

vermurks, irgendwie.

Ich arbeite hin und wieder mal mit Linux und war eigentlich seit Ubuntu 8.04 stark begeistert. Und bei den guten Erfahrungen die ich mit den nachfolgenden Versionen gemacht habe, dachte ich 9.10 wird auch gut werden, aber nein, seit 9.10 steckt der Wurm drin. 9.10 soll angeblich schneller booten, bei mir dauert das länger. Im großen und ganzen hat <9.10 alles besser funktioniert.
Die Grubgeschichte will ich nicht noch mal aufwärmen, dann wollte ich heute den Anmeldebilschirm ändern, geht nicht. X(

Ich wollte nur mal meine Meinung los werden.
by flinker hase
1. Asus P6T, i720, Nvidia 285GTX, 6GB Corsair.
2. AsusA7N8X Deluxe, Athlon XP2600, ATI-Readon9600 pro.
www.seltsame-welt.de

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »flinker hase« (7. Januar 2010, 07:58)


BastiFux

Schüler

Beiträge: 91

Wohnort: home/Hessen/Wiesbaden

Distribution: Ubuntu

Version: 9.10 (Karmic Koala)(Laptop) & 9.04 (Jaunty Jackalope)(Server)

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: GNOME

12

Donnerstag, 7. Januar 2010, 22:33

Jungs, Mädels - Freunde und Feinde...^^

Schaut euch doch mal an, wie lange es gedauert hat bis ext4 einwanfrei lief....in 9.10 gab es meiner Meinung nach ein paar Veränderungen zu viel. Ich denke, dass Canonical gemerkt hat, dass sie sich ein bißchen übernommen haben und sie werden jetzt wieder einen Gang runter schlten.

Ihr müsst das mal so sehen: die Versionen 8.10, 9.04 und eben auch 9.10 sind alles keine LTS Versionen, das bedeutet, dass diese Version in meinen Augen sowas wie "Testversionen" sind, damit die Entwickler sehen können, auf was sie in der Entwicklung der Neuen 10.04 LTS Version besonders achten müssen.
Klar freue ich mich auch über neue Versionen, allerdings musste ich gerade bei 9.10 feststellen, dass die Grafiktreiber für mein Laptop nicht funktionierten und auf meinem Eee-PC wurde ein großteil der Hardware nicht erkannt. Klar gibt es bestimmt Möglichkeiten das hinzubiegen, allerdings habe ich dafür im moment absolut keine ZZeit, deshalb läuft auf meinem Server und auf meinem Laptop 9.04 und auf dem Eee-PC noch das mitgelieferte Win7. Und ich kann auch mit arbeiten.

Sobald 10.04 raus kommt schnappe ich mir wieder meine externen Festplatten und dann wird getestet....
Asus X72VN mit Intel Centrino2 T9400 @ 2x 2,53 GHz; 4GB DDR2 RAM; 320 GB & 250 GB HDD; nVIDIA GeForce 9650M GT 1GB RAM mit Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx)
Asus P2-M2A690G mit AMD Athlon X2 Dual-Core 4850e @ 2x 2,5GHz; 2GB DDR2 RAM; 1,5 TB HDD; ATI Radeon X1250 mit Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope)
Dell Latitude D800 | Sony Vaio VGN-CS31S/P | Asus EeePC 1101HA

|Man kann viel von einem Stuhl lernen; vor allem Gelassenheit gegenüber Arschlöchern.|

Glabbacher

Anfänger

Beiträge: 5

Wohnort: Mönchengladbach

Distribution: Ubuntu

Version: 10.04

Architektur: 32-Bit PC

Desktop: GNOME

13

Samstag, 13. Februar 2010, 12:56

Karmic Koala

Hallo Leute,
Ich arbeite seit 1994 mit Microsoft. Habe bis Vista alle Ausgaben auf meine Rechner gehabt. XP-Pro und Vista habe ich noch. Im Juni vorigen Jahre habe ich mir einen Rechner mit Ubuntu 9.04 eingerichtet. Im Oktober habe ich dann auf 9.10 upgedatet. Kleine Fehler störten mich und ich installierte neu. Ich werde im April die Version 10.04 neu installieren.
Meine kurze Erfahrung mit Ubuntu ist sehr positiv. Ich danke den Entwicklern dieser Top-Software, mir die Gelegenheit gegeben zu haben endlich einmal ohne Viren-abwehr, Firewall ins Netz zu gehen.
Ich hatte schon einen Verfolgungswahn! Meine Rechner sitzen zwar hinter einem Router, aber Windows kostet mich jedes Jahr immer mehr Geld für Sicherheitssoftware.
Sellbst in meine Post verirrt sich manchmal ein Anhang mit einem Trojaner an Bord. Ich pflege zwar meine Blacklist aber es kommen immer wieder neue Spastiker durch. Mit meinem Ubuntu Rechner, analysiere ich den Schrott.
Auch meine Bilder, die ich jetzt digitalisiere, lassen sich hervorragend bearbeiten.
Mit dem Bären habe ich noch keine Probleme gehabt. Die Sachen die ich brauche, sind installiert.
Mich wundert es eh, warum jedes halbe Jahr eine neue Ausgabe erscheint. Ich brauche es nicht. Die nächste Ausgabe ist ja eine LTS und ich werde wohl längere Zeit mit ihr arbeiten.
Auf alle Fälle bin ich froh, diese Software zu haben

Ich wünsche Euch Alles Gute,

Glabbacher

maettu

Profi

Beiträge: 1 341

Wohnort: Schweiz

Distribution: Ubuntu

Version: 10.04

Architektur: 32-Bit PC

Desktop: GNOME

14

Samstag, 13. Februar 2010, 13:43

Zitat

Mich wundert es eh, warum jedes halbe Jahr eine neue Ausgabe erscheint.
Ubuntu hat sich mit dem Gnomeprojekt sinchronisiert, die haben auch alle 6 Monate ein neues Release, finde es aber auch etwas übertrieben alle 6 Monate upzudaten. Gut die andere Philosophie von Debian selbst, ist dann aber auch zu wenig schnell....

Julian

Super Moderator

Beiträge: 814

Wohnort: Agglomeration Colonia Claudia Ara Agrippinensium

Distribution: Ubuntu

Version: 9.10 Karmic Koala (64bit), 2x 10.04 Lucid Lynx (je 32bit)

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: GNOME

Andere Distribution: Debian 5.0 Lenny (64bit)

15

Samstag, 13. Februar 2010, 13:58

Ubuntu ist in der Hinsicht doch sehr flexibel. Wer nicht alle 6 Monate upgraden will, nimmt einfach die LTS-Version und hat 2 Jahre lang Ruhe.
Auf der anderen Seite gibt es dann Leute, die ständig was neues brauchen, die nehmen jeden Release mit.

Debian ist mit den Releases extrem konservativ. Auch der nächste Release wurde schon wieder verschoben. Dafür erhält man ein sehr stabiles System, auf Kosten der Aktualität. Ein Debian im Servereinsatz ist einfach nur toll, auf einem Desktop würde ich es mir nicht installieren.

Auch nach einigen Monaten mit Karmic kann ich keine größeren Probleme feststellen, bei mir läuft eigentlich alles rund 8)

floogy

Profi

Beiträge: 1 319

Wohnort: Koblenz

Distribution: Ubuntu

Version: 10.04, lucid lynx

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: GNOME

Andere Distribution: debian

16

Samstag, 13. Februar 2010, 15:19

Ich nutze noch die aktuelle LTS 8.04 mit einigen Fremdquellen, den sogenannten PPAs, z.B. für Firefox. Ich bin schon gespannt wie das upgrade auf die nächste LTS 10.04 Lucid Lynx verlaufen wird. Da ich Ubuntu mit Xen-Kernel nutzen will verspreche ich mir vom neuen Nvidia nouveau Treiber einige Vorteile.

Vor dem upgrade werde ich die PPAs durch die 8.04 Pakete ersetzen um mit einem sauberen Ausgangspunkt das upgrade zu starten. Ich bin gespannt, ob der upgrade-Pfad von LTS zu LTS reibungslos funktioniert wie versprochen. Es wäre schon eine große Leistung wenn ubuntu das upgrade über vier Versionen sauber umsetzt, da sich viele Dinge wie das INIT-System, hal und ähnliches komplett geändert haben. Falls es schief geht müsste ich seit breezy das zweite mal mit Backups, Paketlisten und Neuinstallation arbeiten...

Ich wechselte von debian woody/i386 auf hoary/i386 und stellte mit breezy/amd64 das System mit einem Großteil der alten Konfigurationen der breezy/i386-Installation auf die neue x86_64 Architektur meines neuen Rechners um. Ich nutze also auch heute noch teilweise Konfigurationen des alten debian Systems. In vielen Fällen ist das natürlich übertrieben und eine Neuinstallation ist im Desktop-Bereich schneller erledigt.

Damals wechselte ich von debian auf ubuntu, weil der halbjährige Release-Zyklus mir einen aktuelleren Deskop versprach. Später wurde mir das zu aufwendig, und ich beließ es bei meinem hardy System. Langsam fehlen mir aber einige aktuelle Möglichkeiten und ich freue mich bald mal ein LTS-zu-LTS-Upgrade auszuprobieren.

Wie man sieht bietet Ubuntu für jeden Geschmack eine Lösung: LTS für stabile Systeme, die über einen längeren Zeitraum supportet werden und die halbjährlichen releases die für permanente Aktualität sorgen.

Mein Webserver läuft mit debian lenny sehr zuverlässig.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »floogy« (13. Februar 2010, 15:22)


17

Samstag, 13. Februar 2010, 21:56

Ein Debian im Servereinsatz ist einfach nur toll, auf einem Desktop würde ich es mir nicht installieren.
Da entgeht DIr aber was :)
Im Ernst: Debian existiert ja nicht nur als stable branch. Für Server ist das natürlich die Wahl, auf dem Desktop haben die meisten Vorsichtigeren stable/testing, und die eher Verwegenen Sid. Schön ist, daß man dazwischen fast jede Abstufung haben kann. Z.B. ein stable Grundsystem mit testing Desktop-Umgebung und experimental-Teile für ganz neue Hardware/Features. Wenn man sich den stable-Teil wegdenkt, kommt das eigentlich schon nahe an die Ubuntu-Philosophie ran, nur mit frei wählbarem update-Zyklus :)
Wem das nicht reicht, der kann sich ja noch Ubuntu- (oder sonstige Quellen) in diversen Versionsstufen reinmischen. Natürlich ist dies nichts für den Durchschnitts-Anwender, sondern eher was für Systembetreuer mit Spaß an der Sache, sonst entwickelt es schnell ein Eigenleben. Wo die Grenze des Machbaren ist, merkt man schon irgendwann ;)
Das ist aber gerade das Tolle an Linux: Daß eigentlich jeder seine ganz individuellen Möglichkeiten finden kann - auch in dieser Hinsicht.