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1

06.08.2021, 14:46

Dualboot zwecks "upgrade" als Neuinstallation (von 16.04 auf 20.04)

Hallo Forum,

auf die Frage, wie man seinen PC vollumfänglich arbeitsfähig hält, wenn die neue Ubuntu-Version zu installieren ist, bin ich auf den Gedanken gekommen, den Rechner auf Dualboot zu konfigurieren. Man liest sehr viel über eine Windows/Ubuntu-Anwendung, jedoch habe ich nichts über z.B. Ubuntu16.04/Ubuntu20.04 gefunden. Später würde dann die 24.04 auf der Partition der 16.04, und noch später die 28.04 auf der 20.04-Partition installiert werden.

:?: Da ich mir nicht sicher bin, ob das eine gute Idee oder völlig abwegig ist, möchte ich mal nach Eurer Einschätzung fragen.


Für Eure Mühe meinen Dank im Voraus,
lG 's Paule
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2

06.08.2021, 21:55

Hi UbuntuPaule,
natürlich kann man DualBoot auch mit 2 (oder mehr)x Ubuntu betreiben. Man muß nur zusehen, daß sich die Bootloader nicht gegenseitig ins Gehege kommen. Und das passiert in den Bootmodi EFI und CSM in unterschiedlicher Weise.

Zeige hier

Quellcode

1
sudo parted -l

Quellcode

1
sudo efibootmgr -v

Quellcode

1
sudo fdisk -l 2>/dev/null | egrep "Disk /|/dev/" | sed "s#^/dev/#Part /dev/#" | awk '{print $2}' | sed 's/://' | xargs -n1 -IX sudo sh -c "hexdump -v -s 0x80 -n  2 -e '2/1 "%x" "\\n"' X | xargs -n1 -IY sh -c "case  "Y" in '48b4') echo X: GRUB 2 v1.96 ;; 'aa75' | '5272') echo X: GRUB Legacy ;; '7c3c') echo X: GRUB 2 v1.97 oder v1.98 ;; '020') echo X: GRUB 2 v1.99 ;; *) echo X: Kein GRUB Y ;; esac"" 

dann sieht man weiter.

Hinweis: Das Xenial ist aber so was von mausetot (EoS),das benutzt man nicht mehr! Schon erst recht nicht im inet!

Gruß Tüftler
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3

07.08.2021, 11:00

Moin Tüftler,

vielen Dank für eine Antwort.

Zitat

Und das passiert in den Bootmodi EFI und CSM in unterschiedlicher Weise.
Ich habe ein ASRock 980DE3/U3S3 Mainbord, dass nach meinen Erkundungen kein EFI kann. Zudem habe ich folgende Ausgangssituation:
Nach meinem Urlaub stellte ich erstaunt fest, dass ich zwar für mein W10, jedoch nicht für mein Xenial Updates bekommen habe - oh Wunder, oh Wunder, wie schnell doch so die Zeit vergeht! :whistling:
Damit begann die Arbeit und es tauchte der Dualboot-Gedanke auf. Meine Beriebssystem-SSD, 500GB, hatte bei meinem Linux-Einstieg vor fünf Jahren lediglich drei Partitionen, verteilt über die vollständige Platte, bekommen. Also habe ich mich an umfangreiche Sicherungsarbeiten gemacht, damit die Umpartionierung in Angriff genommen werden konnte. Die SSD habe ich von einer HDD mit einem provisorischem 20.04 bearbeitet, und die Sicherungen sind auf einer weiteren HDD.
Es kam, wie es kommen musste: Das Problem saß vor der Tastatur und schwuppdiewupp waren alle 3 Platten softwareseitig zerlegt. ;( Zu den Platten habe ich inzwischen auch schon wieder Zugang, aber sie booten nicht.

Zitat

Zeige hier...
...dann sieht man weiter.

Um wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen, habe ich in eine weitere SSD, 1TB, investiert, die nun meine neue Betriebsystemplatte wird. Diese baue ich gerade auf und habe noch alle Freiheiten der Welt. :thumbsup:
Aktuell kümmere ich mich um das Partition Alignment, ich bin also noch in einem frühen Stadium.

:?: Frage:
Soll ich wirklich was auslesen, oder vielleicht gleich einen "Neustart" machen?

LG 's Paule
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4

07.08.2021, 13:37

Hi UbuntuPaule,
Soll ich wirklich was auslesen, oder vielleicht gleich einen "Neustart" machen?

wenn Du ohnehin alles neu machst (und Dich eher nicht an der alten Konstellation orientierst), dann ist das alt Zeug uninteressant.

Um Dir über den Bootmodus im Klaren zu werden, kannst Du

Quellcode

1
[ -d /sys/firmware/efi ] && echo UEFI || echo 2legacy"
ausführen,dann sieht man schon.
Etwas Lesestoff

grußtüftler
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5

07.08.2021, 14:10

Hallo Tüftler,

nachstehende Eingabe liefert keine Rückmeldung. Kannst Du nochmal schauen, ob da was falsch ist? Meine Syntax-Kenntnisse belaufen sich gegen null - danke!

Zitat

1 [ -d /sys/firmware/efi ] && echo UEFI || echo 2legacy"
1 [ -d /sys/firmware/efi ] && echo UEFI || echo 2legacy"
LG 's Paule
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6

09.08.2021, 10:56

Hi UbuntuPaule,
sorry, mein Fehler (Tastatur"hängt")
Es muß natürlich

Quellcode

1
 [ -d /sys/firmware/efi ] && echo UEFI || echo "egacy" 

heißen.

Gruß tüftler
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09.08.2021, 17:18

Hallo Tüftler,

hmmm, jetzt hat er was ausgespuckt, aber hilft das weiter?

Zitat

[ -d /sys/firmware/efi ] && echo UEFI || echo "egacy"
egacy

Aber ich habe da noch was gefunden:

Zitat

sudo dmidecode -t0 | grep -Ei "(BIOS boot|UEFI)"
BIOS boot specification is supported
>BIOS boot< ist dabei rot markiert. Ich lese daraus: kein >EFI<.

Nun habe ich verschiedentlich gelesen, dass hierauf beim Runterladen der ISO-Datei zu achten ist. Ich habe aber keinen zweiten Downloadlink gesehen, vermute aber, dass ich eine EFI-ISO-20.04 habe. Weist Du was zu dem Thema?

LG 's Paule
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8

09.08.2021, 19:50

Hi UbuntuPaule,


... aber hilft das weiter?

Zitat

[ -d /sys/firmware/efi ] && echo UEFI || echo "egacy"
egacy

(auch,wenn da schon wieder ein Tippfehler drin ist, ja, das zeigt,das der Rechner im"legacy" Modus läuft)

Zitat

sudo dmidecode -t0 | grep -Ei "(BIOS boot|UEFI)"
BIOS boot specification is supported

heißt nichts weiter, als daß es ein EFI Rechner ist,der aber auch "legacy"/CSM/BIOS-Mode kann.

Zeige mal ein

Quellcode

1
sudo parted -l
,dann kann ich Dir sagen, was wo zu tun ist.
Es gibt nur "eine" iso Datei, aber unterschiedliche Methoden, daraus einen USBBootstick zu machen. Je nachdem und entsprechend der Einstellung im UEFI bootet der Stick (oder auch nicht). Schau mal in die Übersicht LiveUSB

Gruß Tüfler
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9

09.08.2021, 22:54

Hi Tüftler,

die DVD habe ich mit K3b, und vermutlich mit den Standarteinstellungen gebrannt.

Sollte die Einstellung im BIOS nicht irgend wo hinter mir nichts sagenden Begriffen versteckt sein, dann kann das Mainboard nicht von USB aus booten. Es ist ja auch nur Jahrgang 2016. :whistling:
Ich habe verschiedene Berichte so verstanden, dass im legacy-Modus, während des Boot-Vorgangs, mittels Änderung im Bootmenue, die entsprechende Festplatte eingestellt werden muss, um zu das Betriebssytem zu wechseln.


:?: Frage:
Ist es dann bei EFI ein Auswahlmenue im Bootvorgang, oder werden dann beide Betriebssysteme parallel geladen, und man kann im laufenden Betrieb wechseln? Ich vermute, es ist ersteres.
Der Efi-Betrieb ist wohl sinnvoller, oder wie siehst Du das?

Zitat

sudo parted -l

Zitat

sudo parted -l
Modell: ATA Vi550 S3 SSD (scsi)
Festplatte /dev/sda: 1024GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: msdos
Disk-Flags:

Nummer Anfang ....Ende .....Größe ..........Typ .........Dateisystem ..Flags
1 ............210MB .....326GB ...326......GB ..primary ...ext4
2 ............326GB .....369GB .....43,0...GB ..primary ...ext4
3 ............369GB .....692GB ....323.....GB.. primary ...ext4
4 ............692GB ...1017GB ....325.....GB ..primary ...ext4

Warnung: /dev/sr0 kann nicht zum Schreiben geöffnet werden (Das Dateisystem ist
nur lesbar). /dev/sr0 wurde nur lesbar geöffnet.
Modell: TSSTcorp CDDVDW SH-224FB (scsi)
Festplatte /dev/sr0: 2877MB
Sektorgröße (logisch/physisch): 2048B/2048B
Partitionstabelle: mac
Disk-Flags:

Nummer Anfang....... Ende ..............Größe ......Dateisystem ..Name ..Flags
1 .............2048B ......6143.....B ......4096...B .....Apple
2 ..............870kB .....4966...kB ......4096..kB ....EFI

Warum da bei Dateisystem "Apple" auftaucht verstehe ich ja nicht so ganz.

Mit Dank für die Hilfe
's Paule
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10

10.08.2021, 13:20

Hi UbuntuPaule,


Sollte die Einstellung im BIOS nicht irgend wo hinter mir nichts sagenden Begriffen versteckt sein, dann kann das Mainboard nicht von USB aus booten.

schau mal auf Seite 46 ins Manual

Zitat

dass im legacy-Modus, während des Boot-Vorgangs, mittels Änderung im Bootmenue, die entsprechende Festplatte eingestellt werden muss, um zu das Betriebssytem zu wechseln.

mit nur einer Platte läßt sich schlecht zwischen Festplatten wechseln, egal, ob "legacy" oder EFI


Zitat

Ist es dann bei EFI ein Auswahlmenue im Bootvorgang

sowohl bei EFI, als auch bei "legacy" übernimmt ein Bootmanager/Loader (bei Ubuntu/Linux ist das i.d.r. grub) das Auswählen und Laden des O/S

Zitat


oder werden dann beide Betriebssysteme parallel geladen, und man kann im laufenden Betrieb wechseln?

sowas geht auch, nennt sich VirtualBox

Zitat

Der Efi-Betrieb ist wohl sinnvoller

das ist Hose wie Jacke (Ausnahme lediglich: Partitionsschema GPT [erforderlich für Platten > 2TB] – statt msdos – und Windows, das funktioniert nur im EFI Modus)

Deine SSD hat 4 Partitionen, sag doch mal, was da im Einzelnen drauf ist, und wo Du Platz für eine weiteres O/S abzwacken möchtest? Achtung, das ist ein msdos Partitionierungsschema, da gehen max. 4 primäre Partitionen, die sind z.Z. alle belegt. Du müßtest also den Inhalt einer Partition sichern, am ehesten die, auf der am meisten freier Platz ist

Quellcode

1
lsblk -o kname,fstype,size,fssize,fsused,fsuse%,label

sichern, diePartition in eine "extended" umwandeln und darin dann weitere Partitionen anlegen.

Zitat

Quellcode

1
2
3
4
5
Nummer Anfang ....Ende .....Größe ..........Typ .........Dateisystem ..Flags
1 ............210MB .....326GB ...326......GB ..primary ...ext4
2 ............326GB .....369GB .....43,0...GB ..primary ...ext4
3 ............369GB .....692GB ....323.....GB.. primary ...ext4
4 ............692GB ...1017GB ....325.....GB ..primary ...ext4


Zitat

Warum da bei Dateisystem "Apple" auftaucht verstehe ich ja nicht so ganz.

das hängt mit dem Erzeugen eines iso 9606 Dateisystems für die DVD zusammen.

Gruß Tüftler
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10.08.2021, 18:58

... mal ein Situations-Update (dient auch mir mich nochmal zu sortieren):

Die SSD ist funkelnagelneu und alles kann nach belieben verändert werden. Die Größen der Partitionen sind auf die Zukunft ausgelegt, damit später mit 1000 %-iger Sicherheit keine Umpartionierungen (z.B. bei Ersatz durch 28.04) nötig werden. Aus dem Fehler habe ich gelernt!!!

:!: Das Ziel dieser Arbeiten ist es, die Ausfallzeiten des Rechners zu minimieren! Hardware-Recourcen spielen dabei keine Rolle. Im Gegenteil, großzügige Reserven für die Zukunft sind erwünscht.
Mit Dualboot will ich die Einschränkungen einer live-DVD umgehen, also im Schadensfalle alle gewohnten Werkzeuge und (Programm-)Einstellungen zur Verfügung haben.
Mein ganzes Konzept ist auf Rückfall-Ebenen ausgelegt, daher Dualboot. Geht das eine nicht, dann nehme ich halt das andere und repariere später, wenn Zeit ist. Oder es wird gleich die dann neue LTS-Version aufgespielt.

:?: :!: Mir wird gerade klar, dass ich jetzt neue Alternativen habe, und frage mich, welches die beste ist. Dabei darf der Rechner mal völlig neu gedacht werden, auch ungewöhnliches ist okay!

Wäre mir die alte SSD nicht "abgeraucht", dann hätte Part. 1 das 16.04 behalten und 4 das 20.04 bekommen.

Bis eben war dieses mein Plan:
Für die erste Part. ist Ubuntu 20.04 vorgesehen, Part.2 die Swap, auf der 3. lag bis lang die VB-ISO für W10, Partition 4 dann für das 2. Betriebssystem (24.04). Und da es das jetzt noch nicht gibt, beim jetzigen Schritt, wenn möglich, das Selbe noch mal, damit ich immer ein lauffähiges BS zur Verfügung habe.


:?: Hier stellt sich aber die Strategie-Frage:
Ich habe ja noch die alte SSD, auf der ja noch das 16.04 (wenn auch beschädigt) liegt. Auch dort könnte man, zusätzlich zum Dualboot auf der neuen, ein Reserve-BS installieren. Dann vielleicht sogar mit einem eigenen (Singel-)Bootloader, und die Platte bis zum Bedarfsfall einfach hardwareseitig vom System nehmen!?
Auf der neuen SSD könnte ich dann, wenn möglich, Part. 4 frei lassen, bis 24.04 da ist.

:?: Daher ergeben sich für mich folgende Fragen:
Macht es, in Anbetracht der neuen SSD, nicht Sinn gleich auch auf EFI umzurüsten? Oder ist das zu weit in die Zukunft gedacht und heute ein zu großer Aufwand? Mein Bauchgefühl sagt "ja" zum EFI.
Kann man überhaupt Dualboot einrichten, ohne das 2. BS gleich zu installieren? in einem halben Jahr kommt 22.04 LTS.
Kann man überhaupt 2x die gleiche Version (20.04) dualboot-installieren? U16.04 zu reaktivieren ist ja nicht sinnvoll, da sind wir uns einig.


Zitat

schau mal auf Seite 46 ins Manual
Das dort abgebildete Menue ist bei mir kürzer, die USB-Option gibt es da nicht.
.
.

Zitat

(Ausnahme lediglich: Partitionsschema GPT [erforderlich für Platten >2TB] – statt msdos – und Windows, das funktioniert nur im EFI Modus)
Ich meine was gelesen zu haben, dass das nur für die Betriebssystem-Installation (inkl. Bootloader) gilt, nicht aber für das "normale" Abspeichern von gewöhnlichen Nutzerdaten. - Habe ich das richtig im Kopf, weist Du mehr?
.
.

Zitat

...sichern, die Partition in eine "extended" umwandeln und darin dann weitere Partitionen anlegen.
Wo für werden sie gebraucht? Oder anders gefragt, wie viele werden gebraut, und wie groß?

Und so sieht die neue SSD jetzt aus:

Zitat

sudo parted -l
Modell: ATA Vi550 S3 SSD (scsi)
Festplatte /dev/sda: 1024GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: msdos
Disk-Flags:

Nummer Anfang Ende Größe Typ Dateisystem Flags
1 210MB 326GB 326GB extended
2 326GB 369GB 43,0GB primary ext4
3 369GB 692GB 323GB primary ext4
4 692GB 1017GB 325GB primary ext4 boot
Macht das Boot-Flag auf Part.4 Sinn?

Okay, dann einmal mehr ganz herzlichen Dank für Zeit und Mühen,
lG 's Paule
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10.08.2021, 21:55

Hi UbuntuPaule,


[...]

wenn Du den Rechner zum Arbeiten (Office, Surfen, e-Mail, CAD, Musik/Video, also nicht z.B. Programmieren, Kompilieren…), dann würde ich ein System installieren, und für den Fall der Fälle einen Live-USB Stick mit persistentem Bereich anlegen als Notsystem. Es ist ja immer auch die Frage, wie Du ein 2. System (Vollinstallation) aktuell und synchron halten willst? (macht Arbeit!)

Ob Du jetzt mit CSM ("legacy") oder EFI 'fahren' willst, ist eigentlich egal, auch, ob Du msdos oder GPT partitionierst.
Was Du brauchst, ist je System (falls du verschlüsseln möchtest, wird zus. eine "/boot" 2GB gebraucht, aber nur dann)
  1. "/" ext4 30 GB
  2. "/home" ext4 vielleicht 100 GB (wenn Du für große Dateien – und Mengen wie Bilder, Filme, Musik o.ä. – eine weiter Partition bereit hälst)
  3. 100 GB für virtuelle Maschinen
  4. weiteres System ebenfalls 130 GB auf 2 Partitionen
  5. 500 GB Datengrab
  6. 4…8 GB swap

vielleicht ist auch mal ein Blick in LVM angebracht, wenn Du ggf. notwendigen Umpartitionieren aus dem Weg gehen möchtest (habe selber damit keine Erfahrung)

Mein PC hat einen O/S-unabhängigen Bootloader/manager grub > EWMS, dafür braucht man zusätzlich 2 klitze kleine Partitionen.

Wenn Du tatsächlich 2x Ubuntu (egal, ob 1x LTS + 1x das aktuellste oder 2x das gleiche LTS) installieren möchtest, kannst du auch DualBoot virtualisieren (das geht natürlich auch mit Linux host und Linux guest!)

Zitat

Zitat

schau mal auf Seite 46 ins Manual
Das dort abgebildete Menue ist bei mir kürzer, die USB-Option gibt es da nicht.

dann mußt Du ggf. ein Admin/Superuser Paßwort setzen?

Zitat

Zitat

(Ausnahme lediglich: Partitionsschema GPT [erforderlich für Platten >2TB] – statt msdos – und Windows, das funktioniert nur im EFI Modus)
Ich meine was gelesen zu haben, dass das nur für die Betriebssystem-Installation (inkl. Bootloader) gilt, nicht aber für das "normale" Abspeichern von gewöhnlichen Nutzerdaten. - Habe ich das richtig im Kopf, weist Du mehr?

Kannst Du alles bei Wikipedia nachlesen

Gruß Tüftler
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11.08.2021, 14:13

Hallo Tüftler,


das waren gute Hinweise zum ordnen der Gedanken, hat auch "einen Monent" gedauert! Zu diesen Entschlüssen bin ich gekommen:
  • Es wird große Hardware statt Technologien (z.B. LVM) geben.
  • Es wird eine Lösung auf internen Festplatten geben. Zum einen ist unklar, ob ich USB-boot aktiviert bekomme, zum anderen leiden USB-Sticks bei uns immer wieder an der "Arbeitsverweigerungs-Krankheit".
  • Synchronisieren (und damit teilweise auch Aktualisieren) soll über Listen, wie z.B. diese geschehen.
  • Es soll bei primären Partitionen bleiben, damit das System einfacher und überschaubarer bleibt.
  • Es wird Dualboot. Zum BS-Wechsel muss ich zwar neu booten, das ist aber deutlich schneller als über Klone das BS zu wechseln. Das Reserve-BS braucht auch nicht auf dem aktuellsten Stand sein, ist dann aber immer noch umfangreicher bestückt wie eine live-DVD. Allerdings muss ich mich dann in "chroot" einarbeiten, was bislang noch nicht geklappt hat.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass es weitestgehend bei meiner Ursprungs-Idee geblieben ist, jedoch mir Korrekturen. Nach den vielen, vielen URL-Seiten, die ich in den letzten Tagen gelesen habe, habe ich jetzt wieder Klarheit, was dran ist, und ich kann meine Entscheidungen jetzt auch begründen.
:!: Vielen Dank an Dich, Tüftler, dass Du dich auf diesen Austausch eingelassen hast! :thumbup:

Zitat

Kannst Du alles bei Wikipedia nachlesen

Zitat

https://de.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table

"Ein 64-Bit-Linux kann – ganz ohne UEFI oder gesonderte BIOS-Unterstützung – mit GRUB2 von einer GPT-Partition booten. Es ist also kein UEFI dazu notwendig – die Kopplung von GPT an (U)EFI ist somit nicht zwingend."

Jupp, wer einen Artikel bis zum Ende liest hat erhöhte Chancen das Résumé mit zu bekommen - danke für den Hiinweis! :thumbup:

VG 's Paule
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11.08.2021, 15:13

Hej UbuntuPaule,


...Es soll bei primären Partitionen bleiben, damit das System einfacher und überschaubarer bleibt.

dann nimm halt GPT, da gibt es nur "primäre"! Ansonsten, davon merkst du doch als Anwender gar nichts, ob die nun "primär" oder "logisch" sind!

Zitat

…Es wird Dualboot. Zum BS-Wechsel muss ich zwar neu booten

mußt Du auch nicht (s. der Link von oben, oder schau Dir dieses Bild an, da läuft der host Windows, und – gleichzeitig– der Gast Ubuntu)
Ansonsten, Du wirst das schon machen.

Gruß Tüftler
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