Sie sind nicht angemeldet.

Pengo

User

  • »Pengo« ist männlich
  • »Pengo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Registrierungsdatum: 06.10.2019

Derivat: Ubuntu

Version: unbekannte Version

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: Mate

Andere Betriebssysteme: Mac OS

  • Nachricht senden

1

06.10.2019, 18:55

Update von Ubuntu 18.10 Mate auf Ubuntu 19.04

Hallo zusammen!
Ich bin neu hier und erst seit kurzer Zeit Linux User. Also Anfänger. Ich komme aus der Windows Welt und habe mich von da auf Mac OS verabschiedet. Als Erweiterung möchte ich Linux kennen lernen. Vor rund einem halben Jahr installierte ich auf einem alten Win7 Desktop PC Ubuntu 18.10 Mate. War soweit ok. Ich konnte sogar meinen Uralt Laser Drucker wieder zum Laufen bringen (LBP 2900). Oberfläche ist mit gewissen Ähnlichkleiten zu Mac OS Finder, was ich sympathisch fand. Mit den wichtigen Funktionen machte ich mich vertraut. Alles lief soweit.

Heute wurde mir ein Update auf 19.04 angeboten. Dies installierte ich. Nach dem Neustart trat das Problem auf. Ich werde auf der Shell aufgerufen, ein built in command einzugeben. Wenn ich help eingebe, erscheint nur "Kryptoenglisch". Zur Verdeutlichung hänge ich ein Foto der Shell-Aufforderung an.
Es wäre toll, wenn mir jemand die notwendigen Kommandos mitteilen könnte, damit ich die 19.04 - Installation letztlich erfolgreich abschließen kann. Ich bin diesen Nachmittag schon am verzweifeln.
Danke

Pengo
»Pengo« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bildschirmfoto 2019-10-06 um 18.52.25.png

2

06.10.2019, 20:34

Hallo

Was möchtest du denn mit 19.4 ?
Installiere dir besser 18.4 die hat Langzeit Support. bei 19.4 Endet der Support bald.
Denn es kommt doch jetzt 19.10 ,und im April 20.4 die ebenfalls Langzeit Support hat raus.
Der Beste Schlank Macher ist die Brotlose Kunst. Siehe Avatar

Beiträge: 1 007

Registrierungsdatum: 08.11.2015

Derivat: unbekannt

Version: gar kein Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: LXDE

Andere Betriebssysteme: Debian 10 "buster" / 4.19.0-6-amd64

  • Nachricht senden

3

07.10.2019, 05:24

Ich sehe es so wie Ildis. Lass am besten die Finger von den Zwischenversionen bei Ubuntu. Gerade als Anfänger solltest Du nur LTS Versionen einsetzen, also aktuell 18.04
und ab kommenden April die 20.04 LTS. Das die Zwischenversionen nicht gut laufen, hast Du ja schon gemerkt. ^^

Pengo

User

  • »Pengo« ist männlich
  • »Pengo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Registrierungsdatum: 06.10.2019

Derivat: Ubuntu

Version: unbekannte Version

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: Mate

Andere Betriebssysteme: Mac OS

  • Nachricht senden

4

08.10.2019, 19:53

Druckertreiber und Netzwerk

Danke für die Infos. Nach mehreren Versuchen gelang es mir Ubuntu 18.04 LTS zu installieren. Leider habe ich nicht mehr den "MATE" Bildschirm. Aber erstmal nicht so wichtig. Es traten nun folgend neue Schwierigkeiten auf:
Druckertreiberinstallation für Canon LBP2900: Ich habe den "linux-capt-drc-v271-uken.tar.tz" heruntergeladen und über die Benutzeroberfläche installiert. Mein Drucker reagiert darauf aber nicht. Als ich noch 18.10 Mate hatte (also vor misslungenen Upgrade auf 19.04) hatte, mußte ich den gleichen Treiber mittels Shell Eingabeaufforderung installieren. Diesen kryptischen Code finde ich aber nicht mehr. Dieser war auf einem englischen Forum. Damit hatte es dann unter 18.10 geklappt.

Netzwerk: Bei der Installation wurde mein Netzwerk eingerichtet (Rechner ist per LAN verbunden). Er erkannte auch meinen Netzwerkdrucker, welcher auch funktioniert. Internet geht auch. Eine IP innerhalb meines NW wurde auch ordnungsgemäß zugewiesen. Nur finde ich meine gesamten angeschlossenen Netzwerkgeräte (außer dem NW-Drucker nicht). Da eingeschaltet, müßte ich mindestens auch einen Zugriff auf meine Netzwerkfestplatte haben. Allerdings ist diese auf Mac OS eingerichtet. Wie bekomme ich da meinen Zugriff?
Firewall: Habe eine vorgeschlagenen Firewall installiert. Ich kann aber leider nicht feststellen, ob diese aktiv ist.
Bitte um Unterstützung
Danke
Pengo

P.S. wäre schön, wenn ich wieder meinen grünen Desktop bekommen könnte.

5

09.10.2019, 00:02

Hallo

Ubuntu hat eine Firewall die UFW schon Installiert. Die wird im Terminal Aktiviert mit dem Befehl (sudo ufw enable)
Dafür gibt es auch eine Disktop Oberfläche, aber besser ist wenn man sie mit dem Terminal Bedient.
Aber Google doch mal die Firewall die man dir Vorgeschlagen hat.
Dort wirst du sicher eine Beschreibung finden.
Ach ja warum hast du dir den nicht Mate 18.4 Installiert ?
Egal da Läuft der Support eh nach Zwei Jahren aus, glaube ich.
Der Beste Schlank Macher ist die Brotlose Kunst. Siehe Avatar

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ildis« (09.10.2019, 00:13)


Pengo

User

  • »Pengo« ist männlich
  • »Pengo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Registrierungsdatum: 06.10.2019

Derivat: Ubuntu

Version: unbekannte Version

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: Mate

Andere Betriebssysteme: Mac OS

  • Nachricht senden

6

09.10.2019, 18:50

Hallo Ildis!
Danke. habe die Firewall im Terminal mit Deiner Befehlszeile erfolgreich aktiviert.
Zu meinen weiteren Fragen, eröffne ich einen neuen Thread.
:thumbup:

7

09.10.2019, 19:18

Zitat

Das Aktivieren der Firewall an sich hat in der Standardinstallation noch keine Auswirkungen, da keine Filterregeln definiert sind bzw. nur solche, die die interne Netzwerkkommunikation regeln.


ufw

Beiträge: 1 007

Registrierungsdatum: 08.11.2015

Derivat: unbekannt

Version: gar kein Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: LXDE

Andere Betriebssysteme: Debian 10 "buster" / 4.19.0-6-amd64

  • Nachricht senden

8

09.10.2019, 19:45

Wozu brauchst Du auf deinem Desktoprechner im Heimnetz eine Firewall, bzw. einen Paketfilter wie ufw (iptables). Hast Du Ports offen und Dienste laufen auf der Maschine oder ist das Windowsdenken?

Solltest Du Dich rein aus Interesse für einen Paketfilter interessieren, empfehle ich Dir Dich etwas in nftables einzuarbeiten. Das ist zukunftsorientierter.

Pengo

User

  • »Pengo« ist männlich
  • »Pengo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Registrierungsdatum: 06.10.2019

Derivat: Ubuntu

Version: unbekannte Version

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: Mate

Andere Betriebssysteme: Mac OS

  • Nachricht senden

9

14.10.2019, 15:31

Wozu brauchst Du auf deinem Desktoprechner im Heimnetz eine Firewall, bzw. einen Paketfilter wie ufw (iptables). Hast Du Ports offen und Dienste laufen auf der Maschine oder ist das Windowsdenken?

Solltest Du Dich rein aus Interesse für einen Paketfilter interessieren, empfehle ich Dir Dich etwas in nftables einzuarbeiten. Das ist zukunftsorientierter.
Könnte Windows-Denken sein, wegen Internet-Zugang.

Beiträge: 1 007

Registrierungsdatum: 08.11.2015

Derivat: unbekannt

Version: gar kein Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: LXDE

Andere Betriebssysteme: Debian 10 "buster" / 4.19.0-6-amd64

  • Nachricht senden

10

14.10.2019, 20:14

Zwischen Dir um dem Internet ist ja noch dein Router, und der sollte aussen alles dicht machen und keine Port geöffnet haben. Und deine Desktopmaschine hat normalerweise auch keine Ports offen.
Wenn keine Dienste da sind, die man angreifen kann, dann braucht man auch keine "Firewall".

Ein Paketfilter auf einer Linuxmaschine kann dennoch ganz interessant sein, da machmal während des Surfens ungültige Verbindungen geblockt werden.

Ich empfehle da mittlerweile das neuere nftables.

Beiträge: 1 007

Registrierungsdatum: 08.11.2015

Derivat: unbekannt

Version: gar kein Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: LXDE

Andere Betriebssysteme: Debian 10 "buster" / 4.19.0-6-amd64

  • Nachricht senden

11

Gestern, 05:53

Wenn Du einen nftables Paketfilter einrichten willst, für ein Desktopsystem, wo alles geschlossen ist, kannst Du so vorgehen.

1) Erstelle die Datei /etc/nftables.conf mit Rootrechten und fülle sie mit folgendem Inhalt und speichere sie dann ab:

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
#!/sbin/nft -f

flush ruleset

table inet filter {
	chain input {
		type filter hook input priority 0; policy drop; 
		ct state invalid counter drop comment "early drop of invalid packets"
		ct state {established, related} counter accept comment "accept all connections related to connections made by us"
		iif lo accept comment "accept loopback"
		iif != lo ip daddr 127.0.0.1/8 counter drop comment "drop connections to loopback not coming from loopback"
		iif != lo ip6 daddr ::1/128 counter drop comment "drop connections to loopback not coming from loopback"
		ip protocol icmp counter accept comment "accept all ICMP types"
		ip6 nexthdr icmpv6 counter accept comment "accept all ICMP types"
		counter comment "count dropped packets"
	}

	chain forward {
		type filter hook forward priority 0; policy drop; log;
		counter comment "count dropped packets"
	}

	# If you're not counting packets, this chain can be omitted.
	chain output {
		type filter hook output priority 0; policy accept;
		counter comment "count accepted packets"
	}
}


!! ohne die Nummerierung davor!

2) Installiere und starte nftables:

Quellcode

1
2
3
4
5
sudo apt update

sudo apt install nftables

sudo systemctl enable nftables.service


Fertig. Nach einem Reboot wird dein Paketfilter automatisch gestartet.

Es gibt keine grafische Oberfläche. Du bedienst den Paketfilter im Terminal. Logs kannst Du in /var/log/syslog einsehen.

Erwarte keine bunte Firewall mit blinkenden Elementen wie bei WIndows. So etwas braucht es nicht.

Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher