Sie sind nicht angemeldet.

bl75

User

  • »bl75« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Registrierungsdatum: 07.08.2019

Derivat: Ubuntu

Version: Ubuntu 18.04 LTS - Bionic Beaver

Architektur: unbekannt

Desktop: unbekannt

Andere Betriebssysteme: Windows 7

  • Nachricht senden

1

07.08.2019, 11:44

Das Dateisystem ist nur lesbar

Ich verwende Ubuntu 18.04.2 und auf anderen Rechnern Ubuntu 16.04 und Win 7.
Zwischen den Rechnern tausche ich Daten über USB-Sticks und externe Platten aus, die FAT32 formatiert sind.
Das klappte bislang problemlos, aber seit einigen Wochen läßt mich Ubuntu 18.04 nicht mehr auf die externen Datenträger schreiben "Das Dateisystem ist nur lesbar". Sudo nautilus hilft nichts, und auch unter "Eigenschaften" der Laufwerke kann ich die Schreibrechte nicht einstellen - beim Versuch kommt o.g. Fehlermeldung.
Die Neuformatierung eines Sticks (in FAT32) im Ubuntu 18 gab ein paar Wochen Abhilfe, aber jetzt ist das Problem zurück, und ich kann nicht ständig die externen Datenträger formatieren. Das Problem besteht nur bei Ubuntu 18, echt ätzend was man sich da wieder mal bei einem update hat einfallen lassen.
Ich hoffe es gibt einen Weg Abhilfe zu schaffen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bl75« (Gestern, 11:49) aus folgendem Grund: sieht so aus als sei das Problem gelöst


wowi

Ubuntu-Forum-Team

  • »wowi« ist männlich

Beiträge: 4 104

Registrierungsdatum: 03.05.2007

Derivat: Xubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: XFCE

  • Nachricht senden

2

08.08.2019, 23:29

Hi bl75,

ich verwende zwar Xubuntu, aber vielleicht ist das bei Dir das gleiche Problem?
Ich muss nach einem erfolgreichen Auswerfen meiner Speicherkarte im Dateimanager Thunar unbedingt danach auch das Fenster schließen, ansonsten klappt es mit einem erneuten Mount so wie bei Dir immer nur lesend!

Greetz
wowi

bl75

User

  • »bl75« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Registrierungsdatum: 07.08.2019

Derivat: Ubuntu

Version: Ubuntu 18.04 LTS - Bionic Beaver

Architektur: unbekannt

Desktop: unbekannt

Andere Betriebssysteme: Windows 7

  • Nachricht senden

3

09.08.2019, 09:07

Nein, das ist leider nicht die Lösung. Auch neu booten etc. bringt nichts.
Es muss etwas mit den Benutzerrechten zu tun haben, und dass die Sticks auch auf anderen Rechnern zum Einsatz kommen. Vielleicht liegt die tiefere Ursache im FAT32-Dateisystem und Veränderungen im Nutzerrechte-Verwaltungssystem von Ubuntu 18.
Ich formatierte jetzt einen Stick neu (mit Ubuntu 18) und legte NTFS als Dateisystem an. Soweit funktioniert dieser Stick jetzt, aber ich muss abwarten, bei der FAT32-Neuformatierung ging es auch eine Weile gut.
Es muss etwas mit den Benutzerrechten in Ubuntu 18 zu tun haben und ist schon ein sehr ärgerlicher bug.

  • »geobart« ist männlich

Beiträge: 87

Registrierungsdatum: 10.05.2009

Derivat: anderes Ubuntu-Derivat

Version: Ubuntu 18.04 LTS - Bionic Beaver

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: Cinnamon

Andere Betriebssysteme: Mint + LMDE3 Win10

  • Nachricht senden

4

09.08.2019, 20:21

Versuch mal

Quellcode

1
find ~ -user root -ls 


Kommt eine Terminalausgabe,

Quellcode

1
sudo chown -R -v $USER:$USER /home/$USER/


Neustart.
Veni, vidi, wiki. :thumbup:

wowi

Ubuntu-Forum-Team

  • »wowi« ist männlich

Beiträge: 4 104

Registrierungsdatum: 03.05.2007

Derivat: Xubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: XFCE

  • Nachricht senden

5

10.08.2019, 10:10

Hi bl75,

achtest Du auch darauf, den Stick überall sauber auszuwerfen/unmounten? Viele meiner Kollegen machen das z.B. unter Windows standardmäßig nicht, und dann bleibt ein Kennzeichen auf dem Stick gesetzt, das das Mounten im Schreibmodus unter Linux verhindert. Kann man zwar dann notfalls wieder mit gparted beheben, aber ist furchtbar umständlich :huh:

Greetz
wowi

bl75

User

  • »bl75« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Registrierungsdatum: 07.08.2019

Derivat: Ubuntu

Version: Ubuntu 18.04 LTS - Bionic Beaver

Architektur: unbekannt

Desktop: unbekannt

Andere Betriebssysteme: Windows 7

  • Nachricht senden

6

Gestern, 11:45

Vielen Dank für die Tipps! Ich war eine Weile im Urlaub, konnte es daher erst jetzt in Angriff nehmen.

Es scheint dass das die Lösung war:

Zitat

find ~ -user root -ls
sudo chown -R -v $USER:$USER /home/$USER/
Es kamen eine Unzahl Meldungen zu verschiedensten Verzeichnissen "der Benutzer wurde erhalten".
Das schreiben geht jetzt wieder, auch z.B. auf einer externen Festplatte die ich für den Rechner schon aufgegeben hatte.
Normalerweise achte ich darauf die Laufwerke auszuhängen. Bei Windows geht das allerdings manchmal nicht, zumindest bei der o.g. externen Festplatte muss man meist erst den Rechner herunterfahren da Windows sich manchmal aus unerklärlichen Gründen weigert das Laufwerk auszuhängen (obwohl sicher keine Anwendung mehr drauf zugreift).
Kann jemand noch kurz erklären was eigentlich das Problem war? Ist es möglich dass derselbe Fehler später nochmal auftritt?
Vielen Dank für Eure Hilfe!

Beiträge: 982

Registrierungsdatum: 08.11.2015

Derivat: unbekannt

Version: gar kein Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: LXDE

Andere Betriebssysteme: Debian 10 "buster" / 4.19.0-5-amd64

  • Nachricht senden

7

Gestern, 12:39

Das erste Kommando ist ja nur ein ls Kommando, welches die Datein innerhalb von deinem /home anzeigen, die root gehören.

Erst das zweite Kommando war aktives eingreifen und hat alle Datein innerhalb von /home an deinen User übergeben.

Die Ausgabe von Kommando 1 wäre hier interessant gewesen. Da scheinen Rechte verbogen gewesen zu sein.

bl75

User

  • »bl75« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Registrierungsdatum: 07.08.2019

Derivat: Ubuntu

Version: Ubuntu 18.04 LTS - Bionic Beaver

Architektur: unbekannt

Desktop: unbekannt

Andere Betriebssysteme: Windows 7

  • Nachricht senden

8

Gestern, 13:47

Ich hätte gerne den Text des Terminals hier gepostet, aber das ging nicht mehr. Nach Ausführen des zweiten Befehls erschien so viel Text dass ich im Terminal-Fenster nicht mehr ganz noch oben scrollen konnte.

Wenn ich den ersten Befehl jetzt nochmal wiederhole, erscheint folgendes: Gibt das irgendwelche Hinweise? Ich habe keine Ahnung, wieso Benutzerrechte verbogen worden sein könnten. Die Installation von Ubuntu 18 ist originär von DVD aus (allerdings parallel mit Win7).
Ich meine mich zu erinnern dass da vorher auch die anderen eingehängten Laufwerke standen mit "keine Berechtigung", allerdings konnte ich auf die integrierte Festplatte immer voll zugreifen (die durch Parallel-Install mit Win 7 nach dem Gerätestart auch erst eingehängt werden muss - die meisten Daten liegen auf der Windows-Partition).

Zitat

bl@bl-Latitude-E6530:~$ find ~ -user root -ls
7471856 4 drwx------ 3 root root 4096 Aug 7 11:16 /home/bl/.dbus
find: ‘/home/bl/.dbus’: Keine Berechtigung
7475240 4 drwx------ 2 root root 4096 Aug 7 11:16 /home/bl/.gvfs
find: ‘/home/bl/.gvfs’: Keine Berechtigung
7475237 4 drwx------ 2 root root 4096 Aug 7 11:16 /home/bl/.cache/doc
find: ‘/home/bl/.cache/doc’: Keine Berechtigung
7475238 4 drwx------ 2 root root 4096 Aug 7 11:17 /home/bl/.cache/dconf
find: ‘/home/bl/.cache/dconf’: Keine Berechtigung


  • »geobart« ist männlich

Beiträge: 87

Registrierungsdatum: 10.05.2009

Derivat: anderes Ubuntu-Derivat

Version: Ubuntu 18.04 LTS - Bionic Beaver

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: Cinnamon

Andere Betriebssysteme: Mint + LMDE3 Win10

  • Nachricht senden

9

Heute, 01:28

Du hast dir schon wieder Rechte verbogen. Wenn alles i. O. ist, gibt

Quellcode

1
find ~ -user root -ls
nichts aus.


Also wieder reparieren mit

Quellcode

1
sudo chown -R -v $USER:$USER /home/$USER/ 	
:D

Die Textausgabe ist so lang, weil der Befehl alle Dateien im Home prüft. Die Ausgabe ist uninteressant.

Was die Rechte verbogen hat, kann ich aus deiner Terminalausgabe nur ahnen.

Die häufigste Ursache ist, dass Programme mit grafischer Oberfläche im Terminal als root einfach mit sudo statt gksudo gestartet werden.

So jedenfalls bis Ubuntu 16.04. Ab Ubuntu 18.04 gibt es "gksu" / "gksudo" nicht mehr.

Daran kann es liegen, dass du deine Problem nur auf dem 18.04 Rechner hast.

Als Ersatz wird "sudo -H" oder "pkexec" genannt.

Es geht auch anders, aber ich starte z. B. den Texteditor (Mint 19.2) mit

Quellcode

1
pkexec env DISPLAY=$DISPLAY XAUTHORITY=$XAUTHORITY xed
Veni, vidi, wiki. :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »geobart« (Heute, 01:34)


Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Mitglied

bl75