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23.09.2018, 14:39

Fragen zur zügigen Linux Paketlisten-Aktualisierung (z.B.Mint)



Hallo zusammen,

vorab gesagt: natürlich habe ich auch schon im Internet nach Lösungen gesucht, aber dazu so viele und teilweise gegensätzliche Antworten und Möglichkeiten gefunden, dass ich hier mal die erfahrenen Praktiker nach der für sie besten Lösung frage.

1) Hauptfrage
Da ich in letzter Zeit verschiedene Debian-Distros ausprobiere (Ubuntu, Mint, Debian-orig. usw.), um diejenige mit der höchsten Zuverlässigkeit, Handhabbarkeit und Schnelligkeit herauszufinden, fällt mir auf, dass bei allen inzwischen das Auslesen der Paketliste, aber auch der Pakete-Download immer häufiger sehr lange dauert und ins Stocken gerät. Egal, ob mit apt-get, Synaptic oder die eingebaute GUI-update-Mimik (z.B. mint-update). Unabhängig davon bleiben viele Abläufe bei security.ubuntu.com hängen, obwohl ich diesen gar nicht als Paketquelle eingetragen habe. Ich gehe also mal davon aus, dass der Quell-Server diesen Ubuntu-Server von sich aus abfragt und dann dabei hängen bleibt.

Seltsamerweise sehr oft erst ganz zum Schluss, wenn der Ablauf-Balken schon fast am Ende ist, bleibt dieser Balken stehen und rührt sich nicht mehr von der Stelle. Und das passiert nicht einmal, sondern fast durchgehend in letzter Zeit. Und zwar bei allen Distros ziemlich gleich. Also glaube ich nicht, dass es an mir oder meiner Hard/Software liegt. Besonders deshalb, weil jede Distro auf einem eigenen Wechsel-Medium (UStick/sCard) installiert ist.

Es gibt kaum noch einen flüssigen Ablauf des gesamten Vorgangs.

In diesem Zusammenhang ist mir nicht klar, ob "/etc/sources.list"
hier der Inhalt bei mir, also praktisch leer

Zitat


# deb cdrom:[Linux Mint 18.3 _Sylvia_ - Release i386 20171124]/ xenial contrib main non-free

dabei eine zentrale Rolle spielt.

Wo speichert z.B. die Paketverwaltung die Bezugsquellen, denn sources.list ist bei mir ja leer !! Es muss da also mindestens noch eine oder sogar mehrere weitere Listen geben, aus denen sich z.B. apt-get bedient.

Gibt es bei allen Debian-Systemen da einen einheitlichen Ablauf oder macht das jede Distro nach eigenem Gutdünken?


2) Zusatzfrage

Da ich, wie gesagt, nacheinander in diesen Tagen verschiedene Distros ausprobiere, muss ich bei jeder neuen Installation meine besonderen Apps/Applets-Wünsche wieder neu runterladen und installieren. Das dauert und nervt. Deshalb will ich mir dafür ein Bash-Skript basteln, wodurch das in einem Rutsch erledigt wird.

Dazu muss ich mich aber erst in die Bash-Programmierung einarbeiten. Deshalb wäre mir eine fertige Lösung angenehmer, wo ich evtl. nur noch meine App-Wünsche eingeben muss und diese Befehle dann automatisiert abgearbeitet werden. Gibt es so etwas?


Vielen Dank schon mal für alles, was hilft!


...


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..

2

23.09.2018, 19:40

Da deine sources.list definitiv leer ist, können die abgefragten Quellen nur aus Dateien in /etc/apt/sources.list.d/ stammen. Dort findet sich mit Sicherheit auch irgendwo security.ubuntu.com drin. Denn selbst wenn einer der angesprochenen Server von sich aus einen anderen abfragen würde, dann würdest du das selber nicht mitbekommen. Die Kontaktaufnahme geht also von deinem Rechner aus. Möglicherweise hast du zu diesem Server eine schlechte Verbindung, oder er ist ständig überlastet, da vermutlich Millionen User den in ihrer Liste haben.

Der Ablauf ist bei allen Debian-Derivaten ziemlich gleich, nur die angesprochenen Server und die Namen der Branches unterscheiden sich.

Die Suche nach der stabilsten von den genannten Distros lässt sich eigentlich recht schnell eingrenzen, wenn man sich ansieht auf welchen Debian-Branches die Derivate basieren... ;)

--

Zum Übertragen der Paketzusammenstellung gibt es einige tools, mir fällt nur gerade kein Name von einem ein. Recht simpel ist es, die aktuelle Zusammenstellung zu sichern

Quellcode

1
dpkg --get-selections "*" > packages

und der Paketverwaltung des anderen System wieder mitzuteilen:

Quellcode

1
dpkg --set-selections < packages
Die Datei "packages" musst du natürlich zum anderen System mitnehmen. Danach kannst du mit apt-get install -f den Zustand wiederherstellen. Bei stark unterschiedlichen Distros musst du trotzdem mit kleinen Problemen wegen unterschiedlicher Software-Versionen und/oder Abhängigkeiten rechnen.
mir is wurscht

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23.09.2018, 21:17

Danke, Deine Hinweise helfen mir schon mal ein Stück weiter.

Zitat

Die Suche nach der stabilsten von den genannten Distros lässt sich eigentlich recht schnell eingrenzen,
wenn man sich ansieht auf welchen Debian-Branches die Derivate basieren...

Nachdem Cinnamon fast 1/3 meiner CPU verbraucht, werde ich jetzt mal XFCE unter Mint probieren. Meine Hardware ist leider dürftig
und Besserung zunächst mal nicht in Sicht. Deshalb muss ich mit den Ressourcen besonders sparsam umgehen.

Zitat

Zum Übertragen der Paketzusammenstellung gibt es einige tools, mir fällt nur gerade kein Name von einem ein.
Recht simpel ist es, die aktuelle Zusammenstellung zu sichern
dpkg --get-selections "*" > packages
und der Paketverwaltung des anderen System wieder mitzuteilen:
dpkg --set-selections < packages

Das hört sich doch nicht schlecht an. Wenn es klappt, wäre das der einfachste Weg.

Zitat

Die Datei "packages" musst du natürlich zum anderen System mitnehmen. Danach kannst du mit apt-get install -f den Zustand wiederherstellen. Bei stark unterschiedlichen Distros musst du trotzdem mit kleinen Problemen wegen unterschiedlicher Software-Versionen und/oder Abhängigkeiten rechnen.

Schon klar! Kleine Probleme erledigen wir sofort, Wunder dauern etwas länger. ;)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ubumint« (24.09.2018, 16:17)


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4

23.09.2018, 21:59

Meine Hardware ist leider dürftig


Dann spreche ich Dir meine persönliche Empfehlung aus und rate Dir zu Debian Stretch (stable) mit LXDE Desktop. Gibts fertig als Download.
Ich bin sehr angetan davon. Und diese Stabilität ist begnadet und sucht seinen Gleichen bei den div. Ablegern. ^^
Linux ist wie eine Suppe! Je besser die Zutaten, desto größer der Geschmack! :)

5

24.09.2018, 01:38

Hätte ich auch vorgeschlagen, aber selbst durchprobieren ist bestimmt anschaulicher.
Je nach Anforderungen kämen auch richtige spar-Distris in Frage, wie etwa Antix. Das ist speziell auf ältere Hardware ausgerichtet und basiert auch auf Debian stable.
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24.09.2018, 11:43


@fredl
@Horsemanchip

Danke an Euch. Ich arbeite seit einiger Zeit u.a. auch mit verschied. Linux-Systemen, wie es gerade kommt und wie ich es brauche.

Bisher bin ich da so durchgestolpert, da mir die EDV-Technik nichts Neues ist. Irgendwie wiederholt sich ja auch alles, wenn man einmal das Prinzip begriffen hat. Allerdings gibt es auch Besonderheiten bei jedem System, die man kennen sollte.

Ich habe leider noch nicht die Zeit gefunden, mich tiefgehend damit zu befassen. Allerdings je abhängiger ich davon werde, desto ratsamer wäre es wohl, das zu tun. Ich sammle alles auf einer Liste und arbeite die dann nach und nach ab.

Was die Source-Listen betrifft, habe ich mittlerweile eine Vielzahl davon entdeckt, muss jetzt aber noch irgendwie herausfinden, ob alle gleichwertig sind oder ob eine bestimmte Hierachie im Auslesen der Listen herrscht. Außerdem muss ich mir noch etwas Erfahrung hinsichtlich der von mir verwendeten Systemwerkzeuge (z.B. Editoren, wann und wofür) und zur Server-Zuverlässigkeit aneignen. Es könnte sein, dass der schnellste unter denen nicht unbedingt auch der stabilste ist, so dass man u.U. mit einem langsameren schneller zum Ziel kommt. (Wie weiland Baron von Münchhausen mit der Postkutsche!)

Meine Vermutung ist auch, dass ein größerer Run und damit ein Gedränge auf den Servern bei den Paketen der neueren Versionen herrscht, so dass man mit den älteren Versionen möglicherweise auch hier besser und zuverlässiger ans Ziel kommt als mit den allerneuesten. Zumal ich alte Hardware habe und schon deshalb nicht unbedingt die neuesten Treiber, also die neuesten Kernel benötige. Aber das ist nur eine Vermutung und das lernt man nur mit der Zeit.

Jedenfalls erstmal danke für Eure Tipps!





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