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  • »nochamal« ist der Autor dieses Themas

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24.01.2018, 19:17

Odner aus alter Festplatte retten/ überführen

Eine Zusammenfassung meiner Vorgehensweise ist in #32 zu finden:
http://www.ubuntu-forum.de/post/397636/o…html#post397636



+++


Ich bin mir nicht sicher ob ich das hier jetzt richtig verortet habe.


Bei einem Upgrade ist mir ein Ordner mit grösseren Dateien > 4GB verlustig gegangen (HDDs von virtuellen Maschinen).
Auf einer alten Festplatte sind diese jedoch noch vorhanden.

Jetzt hab ich versucht diese auf die aktuelle Platte zu kopieren und bin - wiedereinmal - kläglich gescheitert.
Wie ich vermute, hauptsächlich aufgrund meines Unverständnisses zu den Rechtevergaben.
Auch sind die Dateien zu gross um auf einem mit FAT32 formatierten Stick Platz zu finden.

Also die erste Hürde welche sich mir stellt ist, wie - um alles in der Welt ist ein USB Stick (für grosse Dateien) herzurichten, damit auf diesen beliebig geschrieben werden kann und damit von diesem auch beliebig gelesen werden kann - von jedem PC, von jedem USER.

Die zweite Hürde welche sich mir stellt ist, wie genau mounte ich eine externe Festplatte so, dass sie mir nicht das System zerschiesst. Diese externe Festplatte hat ja - im wesentlichen - genau den selben Inhalt wie das laufende System!

Die dritte Hürde welche sich mir stellt ist, wie lese ich den zu kopierenden Ordner. Offensichtlich wehren sich einige Dateien darin, lesend darauf zuzugreifen.
Mittel es Live Ubuntu gings auch nicht, weil (wie ich vermute) sich nicht mit rootrechten auf die externe Festplatte zugreifen liess. Jedenfalls war ich zu doof dies hinzubekommen.

Die vierte Hürde welche sich mir stellt ist, wie schreibe ich den zu übetragenden Ordner in das aktuelle System mit genau den richtigen bzw alten Rechten? So, dass darauf im aktuellen System wieder ganz genau so wie damals auf dem alten System zugegriffen werden kann ?

Und letzte Hürde welche sich mir stellt ist, die alte Festplatte für den Fall der Fälle als völlig unversehrtes Backup zu erhalten.



Danke schon mal für hilfreiche Tips und Hinweise.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »nochamal« (29.01.2018, 21:15)


chroot

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24.01.2018, 21:42

Also die erste Hürde welche sich mir stellt ist, wie - um alles in der Welt ist ein USB Stick (für grosse Dateien) herzurichten, damit auf diesen beliebig geschrieben werden kann und damit von diesem auch beliebig gelesen werden kann - von jedem PC, von jedem USER.
Ext4 (oder andere) unter linux, wenn der stick unter windows und linux verwendbar sein soll, dann NTFS.

Zitat

Und letzte Hürde welche sich mir stellt ist, die alte Festplatte für den Fall der Fälle als völlig unversehrtes Backup zu erhalten.
Z.b. mit clonezilla die festplatte in ein image (iso datei) verwandeln, dann kannst du sie wie einen datenträger aufmachen und auslesen.

Zitat

Die zweite Hürde welche sich mir stellt ist, wie genau mounte ich eine externe Festplatte so, dass sie mir nicht das System zerschiesst. Diese externe Festplatte hat ja - im wesentlichen - genau den selben Inhalt wie das laufende System!
Externe festplatte - eine usb festplatte? Im laufenden betrieb anstecken, dann wird sie wie ein usb laufwerk eingehängt.

Zitat

Die dritte Hürde welche sich mir stellt ist, wie lese ich den zu kopierenden Ordner. Offensichtlich wehren sich einige Dateien darin, lesend darauf zuzugreifen.
Wenn eingehängt, einfach kopieren wie jede andere datei auch. Die rechte kann man dann nachträglich anpassen.

Zitat

Die vierte Hürde welche sich mir stellt ist, wie schreibe ich den zu übetragenden Ordner in das aktuelle System mit genau den richtigen bzw alten Rechten? So, dass darauf im aktuellen System wieder ganz genau so wie damals auf dem alten System zugegriffen werden kann ?
Richtige rechte ja, alte rechte eher nicht gut. Wenn die dateien einem user gehörten, gibts den noch? Wenn nicht, dann solltest du die rechte auf den neuen/aktuellen user übertragen. Wenn das irgend ein normaler user war, ist es egal und du kannst den aktuellen users als besitzer setzen.

Also, wo willst du anfangen? :)
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24.01.2018, 23:43

Fangen wir mal so an:

Ich hab einen USB Stick welcher ausreichend Platz hat für den ganzen Ordner, welcher mir verlustig ging.

Den formatiere ich jetzt mit gparted komplett als ext4 und schon hab ich das erste Problem:
Es lassen sich darauf keine Dateien oder Ordner estellen. Nicht einmal genau auf jenem PC, auf welchem ich den stick eben grad formatiert habe.
:?:

Er hängt sich ein, ich kann sehen, dass er (fast) leer ist, aber die Zugriffsrechte sind auf root beschränkt. Das ist doch schlichtweg ein Quatsch, nein?
Muss ich da jetzt echt erst mit irgendeiner Kommandozeilen Keule anrücken, damit das Teil für normalen Gebrauch brauchbar wird?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »nochamal« (24.01.2018, 23:56)


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25.01.2018, 08:07

Muss ich da jetzt echt erst mit irgendeiner Kommandozeilen Keule anrücken, damit das Teil für normalen Gebrauch brauchbar wird?


Bedenke mal, dass root das Dateisystem auf dem Stick erstellt hat. Somit gehört auch der Stick derzeit root. Er ist der Admin des Systems und entscheidet, wer genau was machen darf!

Du könntest jetzt den kompletten Stick an deinen User übergeben oder auf dem Stick ein Verzeichnis erstellen, welches deinem einen User gehört. Such es Dir aus.

Öffne ein Terminal und gib ein:

Quellcode

1
ls -la /media/


Du siehst jetzt, welche Medien eingehängt sind. Stecke jetzt deinen Stick ein, warte ein paar Sekunden und tippe wieder:

Quellcode

1
ls -la /media/


Jetzt siehst Du deinen Stick und auch, wer der Eigentümer ist, bzw. die Rechtevergabe.

Entweder Du erstellst jetzt ein Verzeichnis und übergibst es an deinen User:

Quellcode

1
2
3
sudo mkdir /media/DEIN_STICK/Verzeichnisname

sudo chown -R username:username /media/DEIN_STICK/Verzeichnisname


oder aber, Du übergibst den ganzen Stick an deinen User:

Quellcode

1
sudo chown -R username:username /media/DEIN_STICK



Auch wenn Dich das jetzt vielleicht schockt, weil Du eine "Terminal Keule" :whistling: benötigst, bedenke, dass die Rechtevergabe unter Linux eine wirklich gut durchdachte Sache ist. Denk hier mal bitte nicht an dein kleines Popelsystem,
sondern an ein Multiuser System mit 100 Benutzern, wo der Admin des Systems "genaustens" einstellen muss, welcher User was genau machen darf. Glaub mir das macht schon Sinn und ist gut so.

Ich sag Dir auch gleich, dass Du dieses Rechtesystem lernen und begreifen musst, sonst wirst Du wenig Spaß an deinem Linux haben. Das gehört noch zum Thema Grundkenntnisse.

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25.01.2018, 20:45

Auch wenn Dich das jetzt vielleicht schockt, weil Du eine "Terminal Keule" :whistling: benötigst, bedenke, dass die Rechtevergabe unter Linux eine wirklich gut durchdachte Sache ist. Denk hier mal bitte nicht an dein kleines Popelsystem,
sondern an ein Multiuser System mit 100 Benutzern, wo der Admin des Systems "genaustens" einstellen muss, welcher User was genau machen darf. Glaub mir das macht schon Sinn und ist gut so.


Sorry, aber in meinen Augen macht das genau NULL Sinn.
Bitte nicht falsch verstehen, die Rechtevergabe in Linux ist damit nicht in Bausch und Bogen gemeint (wer wäre ich auch um sowas sagen zu können)

ABER dass ich zum formatieren eines blöden USB Stick überhaupt schon mal GParted anwerfen muss weil das weder der rechtsklick auf den Stick mit formatieren noch das doofe "Laufwerke" Tool gebacken bekommt und ich dann auch noch mich mit Kommandozeilenakrobatik herumschlagen muss - nur um einen blöden USB Stick zu formatieren DAS ist ein oberquatsch!

Und wenn ich schon dabei bin mich noobmässig aufzuregen:

ich will den USB Stick keineswegs irgendwem übergeben, sondern möchte selbstredend schreib und leserechte für und auf jedem PC haben => muss also mindestens die 777er Keule aus dem Terminal schwingen, für welche man hier dann gerne die Keule der insider zu spüren bekommt.


+++

Ok, soweit so schlecht
und cool down

+++

Die nächste Hürde bei meinem Problem ist jene, dass ich theoretisch sicherlich ein ISO von der betroffenen Partition herstellen könnte.
Nur, hier ist auch das empfolene CloneZilla alles andere als ein durschschaubares Tool - nicht einmal in der deutschen Sprachfassung wird einem klar was (bzw in meinem Fall welche vorgesehen Partition) völlig überschrieben wird - und bitte, warum soll eine als Ziel für ein ISO zur Verfügung gestellte Partition VÖLLIG überschrieben werden ???

Und ob andererseits das "Laufwerke" tool - nach den völlig unbrauchbaren Ergebnissen bei der simplen Formatierung eines USB Stick - die ISO Konvertierung sauber schafft, ist mir ein Versuch nicht wert. Weil einen zweiten Versuch habe ich uU dann gar nicht mehr und mein Backup wäre ein gewesenes.
Ganz davon abgesehen, dass ich mir für so eine Aktion erst mal eine weitere Festplatte zulegen müsste.

Soweit so schlecht.

Die alte Festplatte direkt am PC anzuhängen hat zu Problemen geführt, weil wie gesagt da faktisch das selbe drauf ist wie auf dem laufenden System (ok, kann ich mehr oder weniger verstehen).

In einem weiteren Versuch den PC mittels Life-Ubuntu zu starten und dann die alte Fesplatte per USB anzuhängen hat zwar grundsätzlich geklappt, aber der Zugriff auf die alte Festplatte hat beim lesen !!! der zu rettenden Datei (die HDD der VM) gebockt:
Problem mit der Rechtevergabe!

Nur, wie löse ich dieses Problem nun?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nochamal« (25.01.2018, 20:53)


chroot

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25.01.2018, 21:06

Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber vielleicht solltest du etwas runter kommen und deinen frust wo anders ablassen.

Deine probleme beim stick formatieren kann ich nicht nachvollziehen. Ich starte gparted , wähle den stick - rechte maustaste -> formatieren. Nur weil etwas nicht wie unter windows oder wie du es gerne hättest, funktionert, ist es nicht schlecht. Es funktioniert halt anders.

Clonezilla macht genau das was es soll und das auch relativ einfach. Diese anleitung erklärt dir, was du machen musst. Wenn du das nicht machen willst, kauf dir ein kostenpflichtiges tool, z.b. für windows und mach es damit, es ist dir überlassen.

Weiters solltest du event. die tutorials zu mount und datenrettung lesen.
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25.01.2018, 21:49

Nur, wie löse ich dieses Problem nun?


Nimm wieder Windows. Einen besseren Tip habe ich für Dich nicht. Mit Linux allgemein, bist Du falsch beraten und auch überfordert. Das wird nie was, glaub es mir.

Dieses System und Du, ihr passt einfach nicht zusammen.

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26.01.2018, 21:18

Wie alt ist Knoppix jetzt? Gut 15 Jahr?
Da ging grad die Ära jener unsäglich IBM "kompatibler" PCs zuende, für welche man eine Lawine blechen durfte, um auch nur einen coprozessor oder ein TFT haben zu können. Für ein paar zusätzliche Gramm RAM hat man Apothekerpreise gezahlt, wenn man überhaupt so ein Luxusteil hatte, wo das erweiterbar war.

Eins der ersten Knoppixe hab ich mir am Schlepptop installiert, dann hats noch ein paar Jährchen und etliche Versionen gedauert, bis auch das meisste meiner HW brauchbar unterstützt wurde und das Trum MEHR oder WENIGER alltagstauglich geworden ist und somit ein Umstieg auf Linux tatsächlich möglich war.
Wie man in anderen Threads erkennen kann, ists halt da und dort immer noch unumgänglich, windoof verwenden zu müssen (schnelle ! Tabellenkalkulation beispielsweise und einiges andere mehr).
Nur (m)einen Atari brauch ich echt nimmer.

Aber trotzdem danke für den "guten" Rat.
:)

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »nochamal« (26.01.2018, 22:00)


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26.01.2018, 22:18


Weiters solltest du event. die tutorials zu mount und datenrettung lesen.


habe ich gemacht und mich entschlossen mit ext4magic eine Datenrettung zu versuchen.

Dazu hab ich in die Tasche gegriffen und mir ein System gebastelt von dem ich glaube, dass es damit gelingen könnte.

Die Partition mit den (hoffentlich noch) zu rettenden VM-HDDs habe ich per GParted auf eine externe USB Festplatte kopiert und möchte nun mein Glück versuchen.

Laut den eher spärlichen Informationen zu ext4magic sollte die zu durchsuchende Platte am besten gar nicht erst eingehängt werden.
Wie ich das jedoch machen könnte, hab ich im "mount" Wiki nicht finden können :?:
(oder ich war nur wieder einmal zu doof dazu)

Der PC von dem aus ich die Datenrettung unternehme, hab ich extra dafür aufgesetzt (Xenial 64bit) und es ist daher egal ob dieser verbogen oder zerschossen wird.
Das ext4magic hab ich nach dem "howto" bereits mittels Synaptic installiert. Einigermassen richtig und vollständig wie ich hoffe.

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27.01.2018, 11:59

Nochmal zurück zu meiner Hürde USB Festplatten nicht automatisch mounten zu lassen.

Soll ich dafür einen eigenen thread aufmachen und mich zu fstab beraten lassen (weil nach dem wiki durchschau ich das nicht ausreichend) oder soll ich mir für diesen Fall besser gleich eine Servervariante aufsetzten, bei welcher - wenn ichs richtig verstanden habe - grundsätzlich kein automatisches einhängen von externen Laufwerken vorgesehen sei :?:

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27.01.2018, 12:59

Die automount Frage hat sich erledigt dank deconf-editor laut

https://wiki.ubuntuusers.de/Automount/
:)

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27.01.2018, 13:47

Offenbar bin ich zu doof die Syntax für das ext4magic richtig zu interpretieren.

Laut man page:
http://ext4magic.sourceforge.net/manpage_de.html

bzw nach dem ersten in "Beispiele für einfache Recover" angepassten Befehl:

Quellcode

1
ext4magic /dev/sdb1 -r -f XX/.VirtualBox -d /tmp


sowie nach der darauf folgenden Meldung:

Quellcode

1
2
/dev/sdb1 Error 13 while opening filesystem 
ext4magic : EXIT_SUCCESS


würde ich vermuten, dass etwas mit der Angabe zur Partition der USB Festplatte nicht stimmt :?:
Laut GParted ist die Bezeichnung "/dev/sdb1" jedoch genau jene Partition auf der externen USB Festplatte, in welcher ich die zu rettende Datei suchen müsste.

Hat wer eine Idee was ich falsch mache?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nochamal« (27.01.2018, 13:58)


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27.01.2018, 14:30

oder liegst doch daran, dass die externen Platten nicht gemountet werden :?:

Quellcode

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XX:~$ sudo blkid -o list -w /dev/null
 
device     fs_type label    mount point    UUID
-------------------------------------------------------------------------------
/dev/sda1  ext4             /              abc...
/dev/sda5  swap             [SWAP]         abc...
/dev/sdb1  ext4             (not mounted)  abc...
/dev/sdb2  ext4             (not mounted)  abc...
XX~$ 

15

27.01.2018, 14:46

ext4magic nimmt man zum recovern von gelöschten Dateien. Das kannst du auf dein home anwenden, aber nicht auf der externen Platte.
Ich würde erstmal einen Plan zurechtlegen was du überhaupt tun willst und den dann einhalten. Dazu ein paar Infos vorab sammeln: https://askubuntu.com/questions/217606/u…e-files-on-ext4 http://extundelete.sourceforge.net/ http://ext4magic.sourceforge.net/howto_en.html

Mein Vorschlag wäre als wichtigstes, erstmal keine Schreibzugriffe mehr auf die Platte. Sprich eine Live-CD booten und versuchen mit extundelete zu sehen was zu retten ist. Falls du eine ausreichend große externe Platte hast, mach zuvor ein Image von /home dorthin und arbeite mit dem Clone.

Tut mir leid, aber an dieser Stelle musst du dich mit dem Terminal anfreunden.
mir is wurscht

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27.01.2018, 15:26

ext4magic nimmt man zum recovern von gelöschten Dateien. Das kannst du auf dein home anwenden, aber nicht auf der externen Platte.

Bist du dir da sicher bzw woraus entnimmst du das?

Ich habe das anders verstanden:
ext4magic.sourceforge.net/ext4magic_de.html
und es würde meiner Meinung nach auch wenig Sinn machen wenn sowas nicht möglich wäre.

Sollte es daran liegen, dass keine USB Laufwerke zum durchsuchen ansprechbar sein sollten, dann könnte ich die Kopie der zu durchsuchenden Partition auch auf eine interne Festplatte legen. Wie ich diese Partition dann aber vor dem mounten schütze ist nochmal eine ganz andere Frage.


+++

Wie auch immer, vorab möchte ich das mit der USB Festplatte jedoch zumindest noch soweit probieren, dass diese als read-only gemountet wird.
Leider bin ich auch dazu scheinbar zu doof:

Quellcode

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3
"XX:~$ sudo mount -o ro,nomount /dev/sdb1
mount: can't find /dev/sdb1 in /etc/fstab
XX:~$"


Wie wäre hierfür die korrekte Syntax :?:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nochamal« (27.01.2018, 15:38)


17

27.01.2018, 15:59

woraus entnimmst du das?
Aus einem der Links die ich vorhin gepostet habe. Und auch in dem von dir steht es so. Um etwas zu undeleten muss es zuerst deleted worden sein. Für deine externe trifft das ja nicht zu.

Wie wäre hierfür die korrekte Syntax
Es fehlt der Mountpunkt.

Quellcode

1
2
sudo mkdir /mnt/sdb1
sudo mount -o ro,gid=1000,uid=1000 /dev/sdb1 /mnt/sdb1
Kopieren kannst du dann als User, weil es dir gehört.
https://wiki.ubuntuusers.de/mount/#Syntax
mir is wurscht

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27.01.2018, 17:00

Erster Befehl klappt und glaub ich sogar verstanden zu haben
Es gibt jetzt in "mnt" einen Ordner "sdb1"

Zweiter Befehl hat nicht geklappt

Quellcode

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XX:~$ sudo mount -o ro,gid=1000,uid=1000 /dev/sdb1 /mnt/sdb1
mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/sdb1,
       missing codepage or helper program, or other error

       In some cases useful info is found in syslog - try
       dmesg | tail or so.
XX:~$ 



Die externe USB Festplatte hat übrigens eine 1:1 Kopie der Partition drauf, in welcher ich suchen muss.
Irgendwo stand, dass dies die beste Lösung sei weil, solle man darauf doch was verbocken, löscht man diese und nimmt eine weitere Kopie der Partition her. Mal sehen, ob ich diese Passage wiederfinde


edit:
Hab mal gid und uid weggelassen (ich glaub das passt nicht für ext4?) und siehe da:

Quellcode

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XX:~$ sudo mount -o ro /dev/sdb1 /mnt/sdb1
 
XX~$ sudo blkid -o list -w /dev/null
device                fs_type   label      mount point               UUID
---------------------------------------------------------------------------------------------------------
/dev/sda1             ext4                 /                         abc...
/dev/sda5             swap                 [SWAP]                    abc...
/dev/sdb1             ext4                 /mnt/sdb1                 abc...
/dev/sdb2             ext4                 (not mounted)             abc...
XX:~$ 

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »nochamal« (27.01.2018, 17:14)


19

27.01.2018, 18:01

Hast recht, ist u.a. für FAT.
Musst halt ggf. nach dem mounten dem User übergeben. Schau aber zuerst, ob die Inhalte nicht ohnehin schon dir gehören. Wenn die Kopie richtig gemacht wurde sollte es bereits passen. Werde nicht ohne Grund root.
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27.01.2018, 18:18


Musst halt ggf. nach dem mounten dem User übergeben. Schau aber zuerst, ob die Inhalte nicht ohnehin schon dir gehören. Wenn die Kopie richtig gemacht wurde sollte es bereits passen. Werde nicht ohne Grund root.

Die Kopie der Partition (also sdb1 auf dem USB Laufwerk) hab ich mit GParted angelegt (steht irgendwo weiter oben).

Wie "übergebe ich den User" nach dem read-only mounten von sdb1?
Auf die externe USB soll ja überhaupt nichts weiter geschrieben werden!
Bzw wie checke ich, ob die Inhalte "eh schon mir gehören"?