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  • »Klaus P« ist männlich
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1

20.12.2017, 23:20

Intel Treiber Bug erzeugt korruptes UEFI/BIOS

Hallo zusammen!

https://www.pro-linux.de/news/1/25456/de…Cckgezogen.html

Zunächst bei Ubuntu 17.10 aber vermutlich auch andere Distributionen, die den Intel-SPI-Treiber verwenden, kam es häufiger vor, dass das UEFI/BIOS korrumpiert wurde. Bis jetzt wohl vorwiegend Lenovo betreffend. Es wurden aber auch schon andere Hersteller genannt. Ubuntu 17.10 steht aktuell nicht zur Verfügung, die andern *buntus aber schon noch.

Mal schaun wie's weiter geht! Aber aktuell mal etwas Vorsicht walten lassen und besser 16.04 verwenden.

Gruß
Des modernen Menschen Computer ist sein Himmelreich! :rolleyes: Der Weg zur Hölle, ist allzu kurz auf dem falschen "EFI-Pfad" ;( : Kleiner Leitfaden zur UEFI-Installation

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2

21.12.2017, 09:20

Update!

Ist wohl mittlerweile gefixt: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/1734147

Das fiese war wohl auch, dass schon die Live-Session den Schaden verursacht hat.

Gruß
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3

21.12.2017, 10:38

Zitat

Von Lenovo kam lediglich der Vorschlag, die Rechner einzusenden und den BIOS-Chip tauschen zu lassen, was von den Benutzern selbst zu zahlen wäre.



Vielleicht sehe ich das etwas streng, aber sowas darf einem Distributor normalerweise nicht passieren! Wer kommt für den Schaden auf? Und dann fällt so ein krasser Bug erst 2 Monate nach dem Release auf?

Imho sollte Canonical für den entstandenen Schaden aufkommen.
Linux ist wie eine Suppe! Je besser die Zutaten, desto größer der Geschmack! :)

4

21.12.2017, 14:48

Imho sollte Canonical für den entstandenen Schaden aufkommen.

Genau dafür sind wohl die diversen Haftungsausschlüsse in den EULAs eingebaut. Linux selbst kommt ja schon "without any warranty".
mir is wurscht

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5

21.12.2017, 17:26

Genau dafür sind wohl die diversen Haftungsausschlüsse in den EULAs eingebaut. Linux selbst kommt ja schon "without any warranty".


Ja, heute will niemand mehr Verantwortung tragen. Der Kunde muss es ausbaden.

Ich muss meine Aussage von oben auch revidieren. Nicht Canonical trägt die Schuld, sondern INTEL selber für den verpfuschten Treiber.
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6

21.12.2017, 18:09

Zitat

Imho sollte Canonical für den entstandenen Schaden aufkommen.
Denk doch bitte mal eine Sekunde nach oder einen Schritt weiter!

So was wäre der Tod sämtlicher Linuxdistros. Selbst wenn bei Canonical was zu holen wäre, bei den meisten Distros, von RedHat vielleicht abgesehen, wäre eh nichts zu holen, Debian oder Mint als Beispiel genannt. Die Produkthaftung würde aber dazu führen, dass sich keiner mehr traut eine Distro zu veröffentlichen, weil das rechtliche und wirtschaftliche Risiko viel zu groß wäre. Oder man müßte entsprechende Versicherungen abschließen, die es unmöglich machen würden, künftig kostenlos Software anzubieten weil solche Policen schweineteuer sind. Von daher hat das durchaus seinen Sinn mit den Haftungsausschlüssen, zumindest im Non-Profit oder eingeschränkten Non-Profit-Bereich.
Auch MS wird (zumindest öffentlich) keinen Cent raus rücken, wenn ein missratenes Update mal wieder wirtschaftliches Unheil anrichtet, was oft genug der Fall war. Und die könnten immerhin! Auch Intel wird sich nicht anders verhalten. Es sei denn, es findet sich jemand, der in den USA eine Sammelklage durchdrückt und gewinnt........!? Kläger wird aber garantiert nicht Lenovo sein!

Ich habe im Rahmen meiner Selbständigkeit auch einen Haftungsausschluss im Kleingedruckten gehabt und das juristisch abgesichert. Andernfalls hätte ich das nie gemacht. Mit einem Fehler kannst du schnell um Haus und Hof kommen. Gegenüber der Produkthaftung von Handwerkern oder Lebensmittelherstellern z.B. mag das ungerecht sein, da unmittelbare Gefahren für Leib und Leben anders bewertet werden, aber nur so gehts. Oder versuch mal jemanden zu finden, der noch Richter wird, wenn er für Folgen seiner Fehlurteile haften müsste.........!
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7

21.12.2017, 21:14

Denk doch bitte mal eine Sekunde nach oder einen Schritt weiter!


Du hättest Beitrag #5 auch lesen sollen, dann wäre Dir der Roman erspart geblieben. ^^

Gegen Intel zu gewinnen, bei einem Schaden, wäre in den USA auch gut möglich und LEGITIM!
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8

21.12.2017, 22:40

Zitat

Du hättest Beitrag #5 auch lesen sollen, dann wäre Dir der Roman erspart geblieben. ^^
Den habe ich durchaus gelesen. Du hast dir aber nur einen anderen Schuldigen ausgesucht, was an der wenig bis nicht überdachten ersten Schuldzuweisung nichts ändert, was du mit der völlig unflektierten Anmerkung

Zitat

Ja, heute will niemand mehr Verantwortung tragen. Der Kunde muss es ausbaden.
noch dokumentierst. Oder bist du etwa anderer Ansicht bzgl. der von mir erläuterten Folgen für Linuxdistros?

Zitat

Gegen Intel zu gewinnen, bei einem Schaden, wäre in den USA auch gut möglich und LEGITIM!
Ich habe nichts gegenteiliges behauptet.
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9

21.12.2017, 23:02

Ich habe mir keinen anderen Schuldigen ausgesucht, denn ich hatte mich weiter oben nur verschrieben. Ich meinte INTEL und hatte in Gedanken Canonical geschrieben.

Der Treiber ist aber von INTEL und deren Qualitätssicherung hat hier massiv versagt. Nur dort sehe ich den Schuldigen und auch denjenigen, der für Schäden zur Rechenschaft gezogen werden sollte.

Für Linuxdistris sehe ich hier keinerlei Probleme, ausser einen entsprechenden Imageschaden, wenn es über die Distri X,Y,Z durch diesen Treiber zum Schaden kam.
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10

22.12.2017, 00:52

Irgendwo in der EULA steht bestimmt auch "use at your own risk". Die Verantwortung hat also von Anfang an der Benutzer übernommen, indem er sich willentlich und wissentlich zur Verwendung des so angebotenen Produkts entschieden hat.
mir is wurscht

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22.12.2017, 10:44

Zitat

Ich habe mir keinen anderen Schuldigen ausgesucht, denn ich hatte mich weiter oben nur verschrieben. Ich meinte INTEL und hatte in Gedanken Canonical geschrieben.
Na ja!

Zitat


Für Linuxdistris sehe ich hier keinerlei Probleme, ausser einen entsprechenden Imageschaden, wenn es über die Distri X,Y,Z durch diesen Treiber zum Schaden kam.
Dem ist definitiv so!

Zitat

"use at your own risk".
Steht bei Mint schon sinngemäß in den zu bestimmenden Update-Regeln, wenn du "sicher" anstatt "stabil" nimmst.

Gruß
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23.12.2017, 21:44

Der Treiber ist aber von INTEL und deren Qualitätssicherung hat hier massiv versagt. Nur dort sehe ich den Schuldigen und auch denjenigen, der für Schäden zur Rechenschaft gezogen werden sollte.
Der Fehler ist wohl doch dem Ubuntu-Kernelteam zuzuschreiben, weil sie ein Kernel-Modul aktiviert haben, dass für Desktoprechner nicht freigegeben war. In der aktuellen Version des Bugreportes incl. Kommentare ist das gut nachzuvollziehen.
Es ist ja auch keine andere Distri, die nicht die Ubunt-Kernel benutzt, betroffen.
In Mint hatten ja viele den kritischen 4.13 schon installiert in Mint 18.x, ein dadurch verursachter Schaden bisher nicht bekannt.

Edit:

Anscheinend doch: https://www.linuxmintusers.de/index.php?…53056#msg653056
Veni, vidi, wiki. :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »geobart« (23.12.2017, 22:58)


natty

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13

13.01.2018, 17:36

Hab dazu ein paar Infos bekommen.

Es gibt hier neue ISOs ohne Fehler, die die Version 17.10.1 haben,
Wenn jemand sich den Fehler schon eingefangen hat, kann man das machen von da:

Zitat

1. Boot into Ubuntu
2. Download http://people.canonical.com/~ypwong/lp17…103+1_amd64.deb
3. Install the downloaded package:
$ sudo dpkg -i linux-image-4.15.0-041500rc6-generic_4.15.0-041500rc6.201712312330+20170103+1_amd64.deb
4. Make sure the kernel is installed without any error. Once installed, reboot.
5. At grub, choose the newly installed kernel. You can choose the "recovery" mode.
6. Reboot and go to BIOS settings to confirm your BIOS has been recovered.
7. In case your BIOS is not recovered, reboot to the new kernel, then reboot *once again* to the new kernel, do not enter BIOS settings before the reboot. After the second reboot, check BIOS.
8. If your BIOS issue remains, download another kernel from http://people.canonical.com/~ypwong/lp17…debug_amd64.deb, and use dpkg to install it, then repeat steps 4 to 6.
After your BIOS is fixed, the kernel packages you just installed are no longer needed, you can remove it by running 'sudo dpkg -r linux-image-4.15.0-041500rc6-generic'.
Wenn man 17.10 hat und noch keinen Fehler, kriegt man den Fehler ab Kernel 4.13.0-21 nicht mehr. ich hab das bei mir mit

Quellcode

1
uname -r

gecheckt, hab 4.13.0-25-generic und keine Probleme. :D