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  • »Leviathan84« ist der Autor dieses Themas

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04.12.2017, 19:42

Ubuntu auf Surface Pro nach Upgrade zerschossen!

Moin liebe Gemeinde,

ich bin in Sachen Ubuntu noch sehr unerfahren, soviel vorweg.
Ich nutze ein Windows Surface Pro, dort habe ich vor etwa einem 3/4 Jahr Windows 10 runter geschmissen und Ubuntu 16.04 drauf gespielt.
Lief auch alles sehr gut, bis ich dann auf die blöde Idee kam von der LTS auf die 17.04 zu wechseln.
Während des Update/Upgrade- Vorgangs poppte eine Meldung auf, ob ich direkt auf die 17.10 wechseln will, dies bestätigte ich. Am Ende sollte ich das Surface neu starten, um den Vorgang abzuschließen.
Soweit so gut, bei booten dann aber das böse Erwachen, der Login Screen taucht auf und ab diesem Zeitpunkt geht gar nichts mehr. Weder die Maus, noch die Tastatur, noch der Touchscreen.
Über die UEFI hab ich auch schon gefühlt jeden Menüpunkt des Bootmenüs ausprobiert, Pakete reparieren geht nicht, weil keine Internetverbindung besteht, diese lässt sich auch nicht aktivieren.

Problem beim Surface, ich kann nicht via USB booten, da ich das vorher (unter Windows) hätte aktivieren müssen, soweit zumindest die Aussagen aus anderen Foren.
Ich wohne im hohen Norden und hier gibt es leider auch keinen PC Spezialisten, der sich auf Linux spezialisiert hat.

Wenn jemand von euch eine Idee hat oder mir helfen kann (und die Nerven dazu hat ^^) wäre ich zutiefst dankbar.

Grüße

Levi

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chroot

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2

05.12.2017, 10:12

Nachdem das surface ein windows gerät ist, wird es vermutlich etwas schwieriger, aber versuchen wir es trotzdem.

Das surface hat, ich glaub mich zu erinnern, einen usb anschluss? Welches surface ist das? Laut wikipedia gibts von jeder surface generation eine "pro" version.
"Do or do not. There is no try." (Yoda) || Thread auf gelöst/erledigt setzen

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05.12.2017, 12:19

Das surface hat, ich glaub mich zu erinnern, einen usb anschluss?


Hast Du das Startposting überhaupt "aufmerksam" gelesen? :huh:



Problem beim Surface, ich kann nicht via USB booten, da ich das vorher (unter Windows) hätte aktivieren müssen, soweit zumindest die Aussagen aus anderen Foren.



PS: Fredl! Der chroot und wowi haben leider keinen Adventskalender. Gib ihnen doch bitte auch einen! :)
»Horsemanchip« hat folgendes Bild angehängt:
  • advent.jpg
Geist(-reich) 4.0 -> * klickst du ganz zart *

4

05.12.2017, 13:33

chroot und wowi haben leider keinen Adventskalender. Gib ihnen doch bitte auch einen!
Erledigt. Jetzt dürfen sie auch mal Kerzlein anzünden ;)
mir is wurscht

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05.12.2017, 17:16

Hallo Levi!
Problem beim Surface, ich kann nicht via USB booten, da ich das vorher (unter Windows) hätte aktivieren müssen, soweit zumindest die Aussagen aus anderen Foren.
Du meinst, wenn man wie hier beschrieben umstellt: https://tabletcommunity.de/microsoft-sur…kungen-nutzbar/
Aber du kommst ja noch ins UEFI über diese Tastenkombination:

Zitat

Schalten Sie das Surface aus (herunterfahren).
Halten Sie die Lauter-Taste Ihres Surface gedrückt, und drücken Sie gleichzeitig die Netztaste.
Lassen Sie die Lauter-Taste los, wenn das Surface-Logo angezeigt wird.
Das UEFI-Menü wird innerhalb weniger Sekunden angezeigt.
https://support.microsoft.com/de-at/help…e-the-bios-uefi
Ein etwas ungewöhnlicher Zugang, aber Hauptsache man kommt rein.
Und bei dem Link steht auch unter Configure Alternate System Boot Order (Alternative Systemstartreihenfolge konfigurieren):
USB -> SSD
Erst USB, dann SSD! Ich sehe da nichts Ungewöhnliches.
Moment? Gibt es diese Einstellung nur beim Surface 3 ? Wenn ja, wie dämlich ist das denn...?

bis ich dann auf die blöde Idee kam von der LTS auf die 17.04 zu wechseln.
Während des Update/Upgrade- Vorgangs poppte eine Meldung auf, ob ich direkt auf die 17.10 wechseln will, dies bestätigte ich.

Ist für jemanden der von einem anderen Betriebssystem herkommt, schwer zu verstehen, daß eine höhere Versionsnummer nicht auch besser ist.
Ubuntu 17.04 und 17.10 sind eigentlich Beta-Versionen. Sollte eigentlich im Namen stehen, dann würde es jeder verstehen. Für den Normaluser ist nach 16.04 erst wieder 18.04 gedacht. Der Sprung von 16.04 auf 17.10 musste schief gehen. Ist so als wenn man bei einem 3-stöckigen Haus das Erdgeschoss baut und gleich danach den dritten Stock oder das Dach. Da fehlt was dazwischen. :S

Uli

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05.12.2017, 17:42

Hallo!

Zitat

Ist für jemanden der von einem anderen Betriebssystem herkommt, schwer zu verstehen, daß eine höhere Versionsnummer nicht auch besser ist.
Ubuntu 17.04 und 17.10 sind eigentlich Beta-Versionen. Sollte eigentlich im Namen stehen, dann würde es jeder verstehen. Für den Normaluser ist nach 16.04 erst wieder 18.04 gedacht. Der Sprung von 16.04 auf 17.10 musste schief gehen. Ist so als wenn man bei einem 3-stöckigen Haus das Erdgeschoss baut und gleich danach den dritten Stock oder das Dach. Da fehlt was dazwischen. :S
Na jetzt übertreibs mal nicht! Mehr wie "Beta" ist das schon. I.Ü. laufen die Betas hier auch schon ziemlich gut. Und bei neuerer HW ist man mit den Zwischenversionen, zumal kurz vor der neuen LTS sinnvoller dran als mit der ziemlich gut abgehangenen LTS. Ich nutze zwar auch vorwiegend LTS, wohl aber eher aus Faulheit. "Upgrades" sind imho immer mit "Risiko behaftet". LTS-Upgrades noch stärker als die von Version zu Version. Deshalb predige ich seit Urzeiten, lieber neu installieren.
Hier fand zudem ein Upgrade statt, das so gar nicht vorgesehen ist. Von 16.04 geht es normaler Weise nicht nach 17.04 ohne die Zwischenstation 16.10. Gleiches gilt für 17.10. Dann sind die Surface-Dinger nun wirklich keine gute Linuxware, da auf Windows zugeschnitten, außerdem als recht anfällig bekannt. Da kommt also einiges zusammen. Warum es aber/also die ganze HW lahm gelegt hat, letztlich keine Ahnung.
Ich würde raten, eine Komplettsicherung des alten Systems wieder aufzuspielen, notfalls die Platte extern anschließen. Aber wenn der TS keine Sicherung hat......!?
BIOS/UEFI flashen ist auch gerade schwierig wenn das Sch...ding auf nichts reagiert.

Gruß
Des modernen Menschen Computer ist sein Himmelreich! :rolleyes: Der Weg zur Hölle, ist allzu kurz auf dem falschen "EFI-Pfad" ;( : Kleiner Leitfaden zur UEFI-Installation

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05.12.2017, 19:14

Na jetzt übertreibs mal nicht! Mehr wie "Beta" ist das schon. I.Ü. laufen die Betas hier auch schon ziemlich gut.
Naja, Beta ist etwas übertrieben. Richtiger wäre "Release Candidate ". Aber damit kann der normale User noch weniger anfangen. https://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungsstadium_(Software) Beta kennt jeder.
Unter Debian habe ich viel "Unstable". Unstable ist da aber selten was. :thumbup:

bei neuerer HW ist man mit den Zwischenversionen, zumal kurz vor der neuen LTS sinnvoller dran als mit der ziemlich gut abgehangenen LTS.
Allerdings hat Levi das erste Surface Pro, schon ein paar Jahre alt, noch ohne Nummer - wenn ich das richtig verstanden habe(?)
Neu wäre der Surface Pro 5.

Problem beim Surface, ich kann nicht via USB booten

Hier gehts ums Surface Pro 2 (das wohl auch noch keine Einstellungen zur Systemstartreihenfolge im UEFI hat): https://www.blogyourearth.com/top-story/…stallieren/5834 Das Starten geht aber trotzdem, jedenfalls mit einem USB-Laufwerk (Samsung SE-506BB/TSBD Blu-ray-Brenner.). Der Startbildschirm wird rot. Nur Secure Boot Control wird deaktiviert. Ansonsten scheint nichts gemacht wurden zu sein. ?(
Levi, dein Surface Pro will vielleicht nur den USB-Stick nicht oder Surface Pros wollen grundsätzlich keine bootbaren Sticks (weshalb man das in Windows extra erzwingen muß)?

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05.12.2017, 19:33

Hey und erst schon mal danke für die Antworten.
Ich habe das Surface Pro (1. Generation, wenn man so will), daher habe ich im UEFI nur zwei optionen und kann leider nicht die Bootreihenfolge verändern.
Die Sache mit dem exteren DVD Laufwerk wäre ne Möglichkeit, nur hab ich sowas nicht. Müsste ich mir mal überlegen, da auf jeden Fall günstiger, als mir nen neues Surface bzw. nen neuen Laptop zu kaufen.

Das mit dem "Beta" hab ich bevor ich den Blödsinn gemacht habe leider zu meiner Schande gewusst. Warum auch immer hab ich den inneren Drang immer die neueste Version von allem zu haben ^^ bin also ein Update/Upgrade Junkie wenn man so will.

Dh. aber wenn ich euch richtig verstehe, kann ich aktuell nichts machen, außer:

1. ne alte Windows Sicherungskopie wieder drauf knallen

2. das Gerät auf Grund des hohen Alters abschreiben und mir was gescheites kaufen

3. nen externen DVD Laufwerk anschließen und es darüber versuchen

Hatte gehofft, dass es in nem Terminal oder übers Kernel Menü oder sowas, irgendeine Möglichkeit gibt das ganze wieder zu reparieren... ;(
Schade, aber zurück zu Windows werde ich trotzdem nicht gehen :thumbup:

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05.12.2017, 20:28

der Login Screen taucht auf und ab diesem Zeitpunkt geht gar nichts mehr.

Hast du schon den Recovery Mode versucht? https://wiki.ubuntuusers.de/Recovery-Mod…ry-Modus-booten

So bekommt man das Linux vielleicht wieder ans Laufen. Ich würde eine Neuinstallation aber trotzdem machen. Durch das Update ist wahrscheinlich viel Schaden entstanden, der sich vielleicht auch erst später bemerkbar macht. Zur Datenrettung könnte das aber reichen.

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05.12.2017, 21:03

Jup den recovery mode habe ich ausprobiert, da komme ich allerdings nicht mal mehr zum Login Screen, da irgendwelche Dateien nicht gefunden werden.
Die genaue Meldung bekomme ich jetzt nicht mehr zusammen, aber auch diese Möglichkeit habe ich bereits ausgeschöpft :( trotzdem danke.

Ist es bei Ubuntu normal, dass relativ viele User Probleme nach Updates haben?
Vielleicht fällt mir das jetzt auch nur auf, weil ich selbst davon betroffen bin. Bei Windows ist die prozentuale Quote der Probleme ähnlich, oder?

Grüße

Levi

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05.12.2017, 22:08

@Leviathan84

Zitat

Ist es bei Ubuntu normal, dass relativ viele User Probleme nach Updates haben?
Vielleicht fällt mir das jetzt auch nur auf, weil ich selbst davon betroffen bin. Bei Windows ist die prozentuale Quote der Probleme ähnlich, oder?

Was du gemacht hast, war ja ein Versionsupgrade über mehrere Stufen. Das wäre wie ein Sprung von Windows 7 nach Windows 10. Und da gibt es genug Leute im Internet die Probleme haben oder nur über Windows meckern.
Aber wenn man bei Ubuntu auf eine höhere Version will, wird eigentlich immer eine vollständige Neuinstallation empfohlen - auch wenn Ubuntu das Überschreiben des alten Systems anbietet (was man in den Paketquellen auch abstellen kann) . Geht ja relativ leicht und schnell.

Hatte gehofft, dass es in nem Terminal oder übers Kernel Menü oder sowas, irgendeine Möglichkeit gibt das ganze wieder zu reparieren... ;( Schade, aber zurück zu Windows werde ich trotzdem nicht gehen :thumbup:

Wäre schon blöd wenn man immer Windows braucht um überhaupt ein Linux-live-USB zu booten.
Evtl. reicht auch ein Windows auf Stick oder DVD. Vielleicht kann man per Windows-Install-Stick (DVD), mit Windows 10 PE oder über ein Wiederherstellungsabbild den Rechner zum Linux-USB-Start bewegen? Muss man nur wissen ob man dazu bestimmte Tasten drücken muß. Ein installiertes Windows ist vielleicht überhaupt nicht erforderlich?
https://support.microsoft.com/de-de/help…-recovery-drive
https://support.microsoft.com/de-de/surfacerecoveryimage

Eine andere Möglichkeit hat Klaus P. vorgeschlagen: Die Festplatte ausbauen. Woanders einbauen oder per Adapter an einen anderen Rechner anschliessen (ich habe dafür einen USB 3.0 Sata & IDE-Converter von UGreen).

Ubuntu läßt sich auch übers Netzwerk neu installieren. Habe ich aber noch nie gemacht. War noch nie nötig. Ist auch keine leichte Übung.
https://wiki.ubuntuusers.de/PXE-Installation/
https://www.pcwelt.de/ratgeber/So_geht_s…ng-8199381.html
https://docs.microsoft.com/de-de/surface…vice-deployment
Vorher würde ich wahrscheinlich jeden verfügbaren USB-Stick ausprobieren oder eine der anderen Möglichkeiten probieren.

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12

06.12.2017, 08:04

Moin,

also das mit dem Ausbau der Festplatte wird bei nem Surface glaube ich ein unmögliches Unterfangen sein.

Die Geschichte mit dem Recovery Abbild in deinem Link klingt aber vielversprechend, das werde ich heute Abend mal ausprobieren, bin gespannt was das bringt.

Ne Frage mal so nebenbei, ist Ubuntu eigentlich das anwenderfreundlichste Linux? Mich fragte da jetzt neulich mal jemand, weil es ja zig unterschiedliche Arten gibt?!

13

06.12.2017, 14:13

den recovery mode habe ich ausprobiert, da komme ich allerdings nicht mal mehr zum Login Screen
Im recovery mode gibt es keinen Screen, der ist textbasiert, also eine reine Konsole. Login braucht man auch nicht, da man sofort root ist. Es sei denn, man hätte diesem ein Passwort gegeben, dann wird das abgefragt. Der Rest ist Tipparbeit, nix bunt.

ist Ubuntu eigentlich das anwenderfreundlichste Linux?
Definiere "anwenderfreundlich". Wenn man weiß was man braucht und wie es geht ist alles freundlich. Die Gegenfrage wäre, "was ist das anwenderfreundlichste Auto?" Weil es ja so viele verschiedene gibt...
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06.12.2017, 18:14

Problem beim Surface, ich kann nicht via USB booten

War dein USB-Stick auch UEFI-fähig?
https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_USB-Stick/
Rufus (Windows): https://rufus.akeo.ie/?locale=de_DE

Hier https://community.spiceworks.com/how_to/…-on-surface-pro hat jemand ein Kali-Linux auf einem Surface Pro startfähig gemacht.
Die menuentry`s müssen dann für Ubuntu angepasst werden.
https://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration/

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07.12.2017, 14:49

Sooo,

also ich habe die Sache mit dem Recovery Abbild des Surface von der Microsoft Support Seite ausprobiert.

Die runtergeladene Datei auf meinen 64GB Stick entpackt und ans Surface angeschlossen. Dann dieses eingeschaltet und ohne Probleme mit ein paar Klicks Windows wieder drauf aufm Surface.

Jetzt habe ich zumindest wieder ein System mit dem ich arbeiten kann. Der nächste Versuch mit Ubuntu wird nicht lange auf sich warten lassen, aber dann bleibe ich bei den LTS Versionen und gut ;)

Euch auf jeden Fall vielen Dank für eure Unterstützung, meines Erachtens ist somit der Wechsel zu Linux auf nem Surface ne ziemlich einfache und sichere Sache, da man jederzeit durch die Recovery Abbild Lösung wieder zurück zu Windows kann. Natürlich sollte man nicht vergessen die persönlichen Daten regelmäßig zu sichern etc. Das setze ich mal voraus.

Also noch mals vielen Dank!!!

Gruß

Levi

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07.12.2017, 17:41

ich habe die Sache mit dem Recovery Abbild des Surface von der Microsoft Support Seite ausprobiert.
Die runtergeladene Datei auf meinen 64GB Stick entpackt und ans Surface angeschlossen. Dann dieses eingeschaltet und ohne Probleme mit ein paar Klicks Windows wieder drauf aufm Surface.
Wäre interessant zu wissen, was Windows dabei überhaupt vom Ubuntu übriggelassen hat?
Wird dabei Windows vollständig wiederhergestellt oder erscheinen nur Systemkonfigurationsmöglichkeiten? Bei ersterem könnte man sich mal den Datenträger in der Systemsteuerung / Datenträgerverwaltung ansehen. Windows 10 legt drei Partitonen an: System, Start und eine Recovery-Partition. Eine Linux-Partition stuft Windows als unbekannt ein, wenn vorhanden.
Wie funktioniert dieses Recovery-Surface-Abbild? Braucht es die Recovery-Partition auf der Festplatte oder ist es ein unabhängiges, evtl abgespecktes Windows PE das alles schon selber mitbringt?

Ich denke mal. du überläßt die Aufteilung der Festplatte bei der Installation von Ubuntu der Automatik (ich lege Partitionen immer manuell an)? Dann bleibt die Recovery-Patition von Windows wahrscheinlich erhalten.

Quellcode

1
sudo parted -l 


Natürlich sollte man nicht vergessen die persönlichen Daten regelmäßig zu sichern etc. Das setze ich mal voraus.
Datensicherung sollte man immer machen. https://wiki.ubuntuusers.de/D%C3%A9j%C3%A0_Dup/ Und du könntest auch /Home vom Ubuntu-System trennen https://wiki.ubuntuusers.de/Homeverzeich…-Home-Partition oder/und dir eine extra Datenpartition anlegen. Wenn man sein Ubuntu 16.04 zerschießt und dann wieder 16.04 drauf haben will erspart das Arbeit. (Will ich zu einer höheren Ubuntu-Version wechseln, lege ich auch ein neues /Home an).

Grüsse v. Uli

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17

07.12.2017, 19:20

Also es kam ein Auswahlbildschirm, dort hatte ich einige Optionen, zuerst musste ich die Sprache/Tastaturlayout etc. wählen.
Dann kamen die Wiederherstellungsoptionen, ich konnte wählen, ob persönliche Daten und Partitionen beibehalten werden sollten, ob alles gelöscht werden soll oder auf Werkseinstellungen zurück gesetzt werden soll.
Ich hab natürlich auf alles löschen geklickt, damit ich mir sicher sein kann, dass keine Fehlerteufel auftauchen.
Das Recovery Abbild war gezipt etwa 8 GB groß, entpackt waren es gut 16~17 GB. Von daher gehe ich davon aus, dass die Recovery Partition nicht benötigt wird, sondern im Abbild schon alles ist was benötigt wird. Beschwören würde ich das aber nicht. Wenn ich es richtig verstanden habe generiert das Teil dann auch gleich ein Wiederherstellungslaufwerk.
Das installierte System war übrigens Win 8, welches dann noch mal auf Win 10 geupdated werden musste.

Von Ubuntu ist nichts übrig geblieben ;( keine unbekannten Partitionen zu finden.

Letztendlich muss ich sagen, dass ich von der Einfachheit und unkomplizierten Ausführung der ganzen Geschichte echt überrascht bin.