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1

05.10.2017, 22:38

MacBook bootet nicht, Datenrettung mit Ubuntu versucht, Fehlermeldung: This location could not be displayed you do not have the permission to view the content

Hallo liebe Liebenden,
ich gebe nach 12 h Suche und wilden rumgeklicke auf und wende mich nun doch an euch. :whistling:
Mein MacBook bootet nicht mehr und nun Versuch ich die Daten zu retten und zu löschen bevor ich den zu einem ApfelDoc bringe.
Ubuntu startet und ich seh meine Ordner aber leider kommt die Fehlermeldung "This location could not be displayed. you do not have the permission to view the content", wenn ich versuche den Root Ordner oder den Admin Ordner zu öffnen.
Wie lauten die magischen Zeichen, die in den Terminal getippt werden müssen?
Jemand 'ne Idee und Fixe Lösung? ?(
Irre ich mich oder zickt Windows da weniger rum? Vor Jahren klappte es dort ganz einfach...


Als dank spende ich natürlich einen Obolus in den Klingelbeutel von dieser Website!
Und natürlich... weil ich ein schlechtes Gewissen habe, das dieser Post mein erster ist :whistling:

2

07.10.2017, 01:43

Es wird wahrscheinlich kein Treiber für das Apple-eigene Dateisystem geladen sein. Daher kein Zugriff.
Zeig mal Infos der Platte und enthaltenen Dateisysteme, als Terminalausgabe in Code-Tags:

Quellcode

1
file -s /dev/sda*


Wir haben leider keinen Klingelbeutel, nur ein Schweizer Nummernkonto. Alternativ kannst du dem Betreiber etwas abkaufen.
mir is wurscht

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3

09.10.2017, 08:17

Hallo Fredl,

Danke für Deine Antwort!

Wenn ich den Befehl ins Terminal eingebe, dann erscheint: (für sda,sda1,sda2 sda3)

Zitat

/dev/sda: no read permission

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bärlinerin« (09.10.2017, 15:45)


  • »Klaus P« ist männlich

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09.10.2017, 10:09

Off Topic

Zitat

Ich meinte mit Klingelbeutel https://wiki.ubuntuusers.de/ubuntuusers/Spenden/ ;) weil ich dachte das es dann allen hier zur Hilfe kommt.
Na ja, das hieße, wenn du von Greenpeace geholfen bekommst, spendest du für Robin Wood....!? :whistling:

Gruß
Des modernen Menschen Computer ist sein Himmelreich! :rolleyes: Der Weg zur Hölle, ist allzu kurz auf dem falschen "EFI-Pfad" ;( : Kleiner Leitfaden zur UEFI-Installation

5

09.10.2017, 12:40

Versuch's mal mit root-Rechten:

Quellcode

1
sudo file -s /dev/sda*


P.S.: Auf eventuelle Crosspostings in fremden Foren bitte verlinken.
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09.10.2017, 15:50


Ich kann es leider im Moment nicht einfach kopieren und einfügen, darum ein Screenshot. Hoffe das reicht auch so?!

Die Webseiten sahen alle ähnlich von der Farbe aus. :huh: Hab mich aber nur hier registriert. Wollte auch nicht auf die andere Seite verlinken :whistling: Robin Wood hat sich noch nie bei mir vorgestellt...

  • »alt-medregnet« ist männlich

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09.10.2017, 17:57

Hallo Bärlinerin!
Von (ursprünglich norddeutschen) Bärliner zu Bärlinerin:
Mit Mac kenne ich mich nicht wirklich aus, aber hast du auch schon versucht den Mac wiederherzustellen?
Siehe seahawk1986:
https://forum.ubuntuusers.de/topic/mac-o…ng-mit-live-cd/

Für HFS+ bzw. HFSJ braucht man hfsprogs:
https://de.wikipedia.org/wiki/HFS_Plus

Quellcode

1
sudo apt-get install hfsprogs


http://www.stqu.de/joomla/index.php/linux/71-hfs-r-w-mounten
Schreibbar musst du aber eigentlich nicht mounten (hoffentlich sind deine Daten nicht verschlüsselt abgespeichert?)

Uli

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10.10.2017, 11:38

Hallo Uli,


Danke für die links!
Von selbst repariert er sich nicht über das System. Ich hab einmal mit einer Tastenkombi letzte Woche geschafft, das er hochfährt. http://www.appletutorials.de/mac-os/was-…r-mac-os-x.html
Hatte aber keine Festplatte um Daten zu retten und der Lüfter lief so laut, das ich ihn nicht bis zum nächsten Tag so arbeitend stehen lassen wollte... und ich dachte, das es nun wieder alles normal funzt :-/
Ein aktuelles Backup gibt's leider auch nicht... hinterher ist Frau immer schlauer.

Um HFS+ zu installieren brauche ich bestimmt Internet?
Wieviel kann man als ahnungslose dabei kaputt machen?

Mein Chef gibt ganz beherzt und unbedarft seinen Mac oder das Telefon in Reperaturshop ab, mir ist das etwas gruselig, da ich den Mitarbeitern in Sachen Daten nur soweit traue - wie ich die Mitarbeiter werfen könnte :D aber bevor ich etwas ernsthaft "zerstöre", würde ich es wohl abgeben?!

Wenn der Mac hochfährt, dann hab ich 2 Accounts bei den ich mich jeweils mit einem Passwort anmelden kann. Das ist die einzige "Verschlüsselung" von der ich wüsste.

Lieben Gruß

(Hab mir schon was im Shop rausgesucht :D etwas was sogar für mich nützlich sein kann ;) )

9

10.10.2017, 15:39

Wenn du, so wie alt-medregnet richtigerweise empfohlen hat, nur read-only mountest kannst du ja nichts kaputt machen. Zumindest nicht schon deswegen.

Zum Installieren von Paketen braucht man normalerweise internet; es kann aber auch sein daß solche Kleinigkeiten auch auf der Live-CD liegen. Wenn das Kommando von oben fehlschlägt, dann eben nicht. Du kannst dir aber zur Sicherheit schon vorher die Pakte auf einen Stick herunterladen und im Live-System von dort installieren lassen. Diese drei Pakete müssten ausreichen, da ich keine weiteren Abhängigkeiten sehe, die nicht ohnehin im Live-System vorhanden sein müssten:
https://packages.ubuntu.com/xenial/hfsprogs
https://packages.ubuntu.com/xenial/libbsd0
https://packages.ubuntu.com/xenial/libssl1.0.0
Achtung, das sind die Versionen für 16.04/Xenial, also bitte auch damit booten! Oder die entsprechenden Versionen selbst auswählen. Die jeweilige CPU-Version (32/64 Bit) musst du sowieso nach deinem System/CD-Version wählen.

Das mit den zwei Accounts sagt nichts darüber ob die Daten verschlüsselt sind oder nicht. Ggf. sollte ber der HFS-Treiber den Schlüssel abfragen. Die SSL-Library wäre jedenfalls mit dem dritten Paket von oben auf jeden Fall vorhanden.

Nebenbei sagt der Screenshot von oben, daß die letzte Überprüfung der Dateisysteme im März 2015 war. So gesehen solte man sich eigentlich nicht wundern...
mir is wurscht

  • »alt-medregnet« ist männlich

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10

10.10.2017, 17:52

Hallo Bärlinerin!

Also ich würde zuerst mit read-only-Zugriff die Daten in Sicherheit bringen, sprich auf eine externe Festplatte o.ä. kopieren.
Ich hoffe du kommst auch an alle Daten ran. Ich kenne mich bei Mac nicht aus. In Windows liegen Daten ja auch oft in Benutzerordnern wie Downloads, Dokumente, Bilder usw. Ist wohl Jahrzehnte her wo ich zuletzt einen Mac bedient habe, aber da gibt es sicherlich ähnliches.

Ich überlege, ob es Sinn macht, auch mit einen Programm wie Partimage https://wiki.ubuntuusers.de/partimage/ die Partitionen zu clonen?
Aber bringt wohl nichts. Du willst den Rechner ja zum Mac-Doktor bringen und die spielen möglicherweise ein ganz neues MacOS drauf.
Die Handhabung von Partimage ist auch etwas schwierig für manche. Eine Alternative mit leichter Bedienung und in Deutsch fällt mir gerade nicht ein. Müsste ich nach suchen.

Wenn du alle Daten gesichert hast, danach willst du Daten auf dem Mac wohl löschen, damit die in der Servicewerkstatt nicht gelesen werden können?
Ich will der Servicewerkstatt nichts Böses unterstellen, aber die könnten die Daten wiederherstellen auch wenn sie gelöscht wurden. Also sollte man sie unwiederbringlich löschen:
https://wiki.ubuntuusers.de/Daten_sicher_l%C3%B6schen/
Dazu brauchst du dann doch Schreibzugriff auf die Mac-Festplatte (steht ja in dem Link von Antwort 7)

Kannst du überhaupt CDs/DVDs brennen bzw. USB-Sticks herstellen, sprich: Images herunterladen oder bist du hier nur per Smartphone im Internet?
Ich habe hier mal einen (etwas älteren) Multisystem-Stick https://wiki.ubuntuusers.de/MultiSystem/ probiert:
Habe geguckt ob auch die von Fredl genannten Pakete Bestandteil verschiedener Linux sind.

Ubuntu 12,04 LTS (wie gesagt, der Stick ist schon älter, sollte ich mal erneuern):
Installiert ist nur Libbsd0. hfsprogs u. libssl sind nicht Teil der Live-CD. Ubuntu wäre also nicht meine erste Wahl.
Knoppix 7.6:
libbsd0 und libssl sind vorhanden. dann gibt es noch die Pakete hfsplus und libhfsp0. (?)
Knoppix könnte also direkt den Mac ansprechen.
Gparted-Live 0.24.02 hat eine etwas simple Linux-Oberfläche. Aber Terminal und Filemanager ist vorhanden.
Und Gparted kann mit Mac-Formatierung etwas anfangen. Ist also eine Alternative zu Knoppix.
Dann habe ich noch Kali probiert. Unsere Pakete habe ich nicht gefunden. https://de.wikipedia.org/wiki/Kali_Linux
Ist ein Profi-Linux. Konnte da aber - in der Schnelle -nichts finden.

Also ich würde Knoppix probieren und danach vielleicht GParted-Live.

Zitat von mir:

Zitat



Entscheidend ist dort der Unterlink https://support.apple.com/de-de/HT201314

Zitat

macOS-Wiederherstellung verwenden
Halten Sie sofort nach dem Betätigen des Ein-/Ausschalters zum Einschalten des Mac oder unmittelbar, nachdem der Mac mit der Ausführung eines Neustarts begonnen hat, Befehlstaste-R oder eine der anderen Tastenkombinationen für macOS-Wiederherstellung auf der Tastatur gedrückt. Halten Sie die Tastenkombination gedrückt, bis das Apple-Logo oder eine sich drehende Weltkugel angezeigt wird. Der Start ist abgeschlossen, wenn das Fenster "macOS-Dienstprogramme" angezeigt wird:

Zitat

Neuere sowie einige ältere Mac-Computer versuchen automatisch, über das Internet einen Start aus macOS-Wiederherstellung durchzuführen, wenn ein Start über das integrierte Wiederherstellungssystem nicht möglich ist. In solch einem Falle wird Ihnen beim Starten anstelle des Apple-Logos eine sich drehende Weltkugel angezeigt. Um manuell über das Internet aus macOS-Wiederherstellung zu starten, halten Sie beim Starten Wahltaste-Befehlstaste-R oder Umschalttaste-Wahltaste-Befehlstaste-R gedrückt.

Du hast diese Klickerei getätigt?
Das letztere geht aber dann nicht wegen fehlendem Internetzugang?!

Grüsse v. Uli

11

10.10.2017, 20:36

Knoppix ist für sowas immer gut. Weiß aber nicht, welche Architektur der Patient hat und ob es eine passende Knoppix-Version gibt. Mit Intel-CPU wär's kein Problem.

Images der Partitionen extern zu sichern, kann auch nie verkehrt sein. Wenn die Datenrettung nicht sofort gelingt, kann man sie damit immer wieder angehen. Außerdem könnte es sein, daß die Platte langsam abschmiert, dann stünden die Images längerfristig zur Verfügung.
Erstellen lassen sie sich ganz einfach im Terminal mit dd. Knoppix hat dafür aber bestimmt ein passendes Tool dabei.
mir is wurscht

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10.10.2017, 21:26

Knoppix ist für sowas immer gut. Weiß aber nicht, welche Architektur der Patient hat und ob es eine passende Knoppix-Version gibt. Mit Intel-CPU wär's kein Problem.

Angeblich geht beliebiges Image.

Zitat

Ein ISO-Image von einer beliebigen Linux Distribution herunterladen
http://www.macos-forum.de/viewtopic.php?t=297
Diese Anleitung zum Erstellen eines startbaren USB-Sticks finde ich ziemlich merkürdig, ist aber wenigstens von 2016.

Wenn ich "Knoppix Mac" ergoogle, kommt nur sehr altes Zeug (auf den ersten Seiten).

Okay, wir wissen nicht welche Hardware bei Bärlinerin steht? Die falsche Hardware und es gibt neue Probleme ;(

Images der Partitionen extern zu sichern, kann auch nie verkehrt sein.

Jede zusätzliche Sicherung ist gut!
Aber vorallem würde ich Images von dem Mac-Betriebssystem machen wenn es zurück aus der Werkstatt ist (nach dem neuen Einrichten der Oberfläche). Egal, ob nun mit Mac-Programmen oder mit Linux (Clonezilla/Partimage oder Partclone(?) können HFS+). Dann hat man immer ein MacOS zum zurückspielen und muss es nicht in die Werkstatt geben (es sei denn es ist definitiv die Hardware zerstört).


Nachtrag für Bärlinerin:
Solltest du eine Live-CD aus Versehen (oder es geht nicht anders) mit einer englischen Tastaturbelegung starten:
y und z sind da vertauscht. Der - (Strich) ist oben beim Fragezeichen. Den Strich brauchst du z.B. wenn du wissen willst, was auf der CD vorhanden ist.
Terminalbefehl:

Quellcode

1
dpkg  -l  
(z.B. ein hfsprogs hinter diesem Befehl und dir wird gesagt, ob hfsprogs ++ ist, also vorhanden).
aptitude search -i | grep PAKETNAME ginge auch. Ist aber komplizierter.

Grüsse v. Uli