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10.03.2017, 10:47

externe Festplatte kann nach Rechnerabsturtz nicht mehr eingehängt werden

Halle Leute,

ich habe eine neue Festplatte, die vor der ersten Benutzung an meinem Ubunturechner Daten von einem Windowsrechner aufgespielt bekommen hat. Ich konnte sie anschließen und mit ihr auch ganz normal arbeiten. Zwecks Datensicherung habe ich einen großen Kopiervorgang gestartet. Während des Kopierens stürzte der Rechner ab, die Festplatte wurde also nicht "ausgeworfen". Mir wird die Festplatte zwar in der Dateiverwaltung noch angezeigt, doch lässt sie sich nicht einhängen. Es kommt ein Fenster mit folgender Meldung:







p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120%; }


Seagate Backup Plus
Drive kann nicht eingehängt werden


Error mounting
/dev/sdd1 at /media/peterh/Seagate Backup Plus Drive: Command-line
`mount -t "ntfs" -o
"uhelper=udisks2,nodev,nosuid,uid=1000,gid=1000"
"/dev/sdd1" "/media/peterh/Seagate Backup Plus Drive"'
exited with non-zero exit status 13: $MFTMirr does not match $MFT
(record 0).

Failed to mount
'/dev/sdd1': Eingabe-/Ausgabefehler

NTFS is either
inconsistent, or there is a hardware fault, or it's a

SoftRAID/FakeRAID
hardware. In the first case run chkdsk /f on Windows

then reboot into
Windows twice. The usage of the /f parameter is very

important! If the
device is a SoftRAID/FakeRAID then first activate

it and mount a
different device under the /dev/mapper/ directory, (e.g.

/dev/mapper/nvidia_eahaabcc1).
Please see the 'dmraid' documentation

for more details.


Eine längere Suche hatte keinen Erfolg, daher die Frage, ob mir jemand weiter helfen kann?
Und am Ende des Tunnels ist ein Licht! :)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »AnfängerPaule« (15.05.2017, 12:26)


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2

10.03.2017, 11:51

Versuch mal ntfs-3g zu installieren und den Fehler beheben zu lassen. Und zwar so:


Quellcode

1
2
3
4
5
6
sudo apt-get install ntfs-3g


# und danach:

sudo ntfsfix /dev/sdd1
Linux ist wie eine Suppe! Je besser die Zutaten, desto größer der Geschmack! :)

3

10.03.2017, 20:58

Wonach war die längere Suche? Es steht ja schon da, was gemacht werden soll:
run chkdsk /f on Windows
then reboot into
Windows twice.
mir is wurscht

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10.03.2017, 21:02

Hallo, vielen Dank für die Info. Leider war sie nicht erfolgreich.

Diese Meldung kam:



Ich verstehe davon zwar kein Wort davon, aber es macht einen schlechten Eindruck!?

Kann man noch was tun?
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10.03.2017, 21:12

Hallo Fredel,
mein Englisch reicht leider nicht dafür. Soll der Vorgang von einem Windows-Rechner aus laufen, oder bezieht sich der Befehl auf Windows?

Gibt es irgendwo eine Übersetzungshilfe?

Danke schon mal für Deine Hilfe!
Und am Ende des Tunnels ist ein Licht! :)

6

10.03.2017, 22:40

Windows starten
Terminal aufrufen ("cmd")
"chkdsk /f" tippen.
2x Windows neu starten.

Idealerweise mit einem älteren Windows, XP oder so, falls vorhanden. Aber ohne Netzwerkkabel oder WLAN dran!
mir is wurscht

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10.03.2017, 23:05

Wenn man /dev/sddl nimmt, statt /dev/sdd1 kann es auch nicht gehen. Aber lass mal lieber, wenn Du mit solchen Ausgaben nichts anfangen kannst.
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12.03.2017, 08:37

Guten Morgen, vielen Danke für die Infos!
Der XP-Rechner läuft nun schon seit ca. 8,5 Stunden und die Lampe von der 2TB Festplatte leuchtet permanent (soll wohl das Arbeiten der Platte zeigen). Im ersten Schritt habe ich die Platte angeschlossen und den Befehl gegeben. Der Start von der Überprüfung lies sich aber nur für den nächsten Rechnerstart festlegen. Dieses habe ich getan. Da der Rechner nun die ganze Zeit den Bildschirm aus der Rechnerstartphase vom Mainboard zeigt, kann ich nicht erkennen, ob es einen Arbeitsfortschrtitt gibt.
Frage:
Hat jemand eine Idee, ob die Überprüfung so lange dauern kann, bzw. ob da was falsch läuft?
Und am Ende des Tunnels ist ein Licht! :)

wowi

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12.03.2017, 18:28

Hi AnfängerPaule,

Der XP-Rechner läuft nun schon seit ca. 8,5 Stunden und die Lampe von der 2TB Festplatte leuchtet permanent (soll wohl das Arbeiten der Platte zeigen)

Hat jemand eine Idee, ob die Überprüfung so lange dauern kann, bzw. ob da was falsch läuft?
Nach meinen eigenen Erfahrungen könnte das noch mehrere Tage dauern :huh: 2TB sind ja auch eine Menge Holz, und das ganze dann vermutlich über eine auch nicht gerade aktuelle USB-Schnittstelle!?

Ich würde Dir empfehlen, den Vorgang abzubrechen, die Platte nochmals sauber zu formatieren, und die Daten nochmals rüber zu kopieren.Das ist vermutlich schneller fertig, als die Prüfung. Zu überlegen wäre, ob Du wirklich eine so große Platte als eine Partition brauchst?

Greetz
wowi

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05.04.2017, 16:18

Hallo zusammen,

heute kann ich Erfolg melden! Wir konnten ja nicht den Fortschritt erkennen, da nichts darüber angezeigt wurde. Wir haben sie gute 3 Wochen laufen lassen und uns dann für ein hartes Abschalten des XP-Rechners entschieden. Gerade habe ich die Platte wieder erfolgreich am Ubuntu-Rechner lesen können und das schreiben scheint auch zu klappen.

Nun hoffe ich, dass ich den Thread auch korrekt auf 'gelöst' stelle, wenn nicht wäre ich für eine Info dankbar.

Allen Helfern noch mal ein gaaaanz herzliches Dankeschön!!!
Und am Ende des Tunnels ist ein Licht! :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AnfängerPaule« (12.04.2017, 23:43)


11

05.04.2017, 16:44

Wenn die Lampe beim Abschalten noch geleuchtet hat, hat sich entweder Windows aufgehängt oder die Reparatur war noch nicht abgeschlossen. Dann sind vielleicht die Verwaltungsinformationen korrigiert und das dirty-flag gelöscht, dem Datenbereich würde ich trotzdem nicht vertrauen.

Wie auch immer:
--
Wie man ein Thema markiert ist in unseren Einsteiger-Infos erklärt.
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12

07.04.2017, 17:28

Okay, ich habe die Platte mal beobachtet. Wenn sie eingehängt ist, dann leuchtet sie permanent. Wird gelesen oder geschrieben, dann blinkt sie. Nur ausgehängt geht die Lampe aus. Während der Reparatur leuchtete sie permanent, und das von Anfang an.

Fragen:
Kann man über die Größe des Datenbestandes auf Fehler schließen?
Kann man durch kopieren an einen anderen Platz Fehler im Datenbestand aufdecken?
Können auch unbeschriebene Plattenteile noch fehlerhaft sein oder kann man durch nachpartitionieren und formatieren der neuen Partitionen die Fehlerhaftigkeit der Platte eingrenzen? Dieses frage ich in Bezug auf den unterstellten Plattenfehler. Mir ist nicht klar, ob es eine Verschlimmbesserung werden würde, oder ein sauberes Verfahren ist.

Ich frage, weil ein Teil des Datenbestandes noch nicht gesichert ist und nur umständlich wieder beschafft werden kann. Auch würde ich den restlichen Plattenteil gerne nutzen, bevor der eventuell fehlerhafte Datenbestand (bzw. Plattenteil) geklärt oder Wiederbeschafft ist. In Teilen sind die betroffenen Daten auf jeden Fall noch nutzbar!


Danke auch für den Link, ich merke mal wieder meine Ungeübtheit in solchen Dingen - sorry!
Und am Ende des Tunnels ist ein Licht! :)

13

08.04.2017, 14:03

Ist das eine externe Platte oder im Rechner drin?

Kann man über die Größe des Datenbestandes auf Fehler schließen?
Nein, da man an der Größe nicht erkennt ob der Inhalt in Ordnung ist.

Zitat

Kann man durch kopieren an einen anderen Platz Fehler im Datenbestand aufdecken?
Höchstens wenn dabei Lesefehler auftreten. Wenn nicht, können kaputte Daten am Zielsystem genauso kaputt landen.

Zitat

Können auch unbeschriebene Plattenteile noch fehlerhaft sein oder kann man durch nachpartitionieren und formatieren der neuen Partitionen die Fehlerhaftigkeit der Platte eingrenzen?
Zum Verständnis: Es war ein Dateisystem betroffen, das nicht sauber ausgehängt war. Die Platte selbst kann nichts dafür. Ihr hat auch niemand einen Fehler unterstellt. Es ist also ziemlich egal, was du damit anstellst.

Zitat

Dieses frage ich in Bezug auf den unterstellten Plattenfehler.
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11.04.2017, 15:15

Es ist eine externe Festplatte: Seagate Backup Plus Drive.

wowi schreibt in Beitrag 9: >>2TB sind ja auch eine Menge Holz, und das ganze dann vermutlich über eine auch nicht gerade aktuelle USB-Schnittstelle!?<<

Zitat von Dir: >>Zum Verständnis: Es war ein Dateisystem
betroffen, das nicht sauber ausgehängt war. Die Platte selbst kann
nichts dafür. Ihr hat auch niemand einen Fehler unterstellt. Es ist also
ziemlich egal, was du damit anstellst.<<

Wenn ich jetzt mittels Nachpartitionierung dieses defekte NTFS-System verkleinere, und dann den Befehl "chkdsk /f" noch einmal am XP-Rechner ausführe, würde sich dadurch die Arbeitszeit der Ausführung des Befehls verkürzen?


Zitat von Dir: >>Wenn die Lampe beim Abschalten noch geleuchtet hat, hat sich entweder
Windows aufgehängt oder die Reparatur war noch nicht abgeschlossen. Dann
sind vielleicht die Verwaltungsinformationen korrigiert und das
dirty-flag gelöscht, dem Datenbereich würde ich trotzdem nicht
vertrauen.<<

Meine Überlegung ist es den Vorgang mit geringerem Zeitaufwand zu wiederholen. Kann das Klarheit in den Zustand des Datenbereiches bringen?

Einmal mehr: Danke für die Hilfe!!!
Und am Ende des Tunnels ist ein Licht! :)

15

11.04.2017, 17:17

Vor jeder Veränderung würde es sowieso ein chkdsk verlangen, wenn es nicht unmittelbar davor schon ausgeführt wurde. Ein ungeprüftes Dateisystem verändert nicht einmal Windows. Jede Änderung daran ist riskant genug.
Sobald chkdsk die Prüfung positiv abgeschlossen hat, kannst du damit eigentlich machen was du willst. Ein Restrisiko bleibt natürlich immer, aber dann könntest du Microsoft die Schuld an einem Datenverlust geben.
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12.04.2017, 17:29

Das bedeutet dann doch, dass an der Plattenprüfung kein Weg vorbei geht (wenn man mal vom formatieren absieht), will man verlässliche Daten haben. Entweder es klappt, oder die Daten müssen erneut beschafft werden.

Nun bleiben mir noch die Fragen ob es dafür einen Unterschied macht, ob man XP oder Gparted für die Prüfung verwendet. Bei der Fehlermeldung war Windows genannt worden, aber mit letzterem könnte ich den XP-Rechner frei halten.
Und, ist ein neues Dateisytem nach Formatierung vertrauenswürdiger als nur durch die Prüfung?
Und am Ende des Tunnels ist ein Licht! :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AnfängerPaule« (12.04.2017, 18:16)


17

12.04.2017, 19:44

Es ist wie bei jeder Maschine:
Wenn einmal ein Fehler aufgetreten ist, überprüft man die jeweilige Komponente mit dem dafür vorgesehenen Werkzeug und repariert sie gegebenenfalls. Wenn das Prüfwerkzeug auch gleich reparieren kann, ist das ein Bonus, ansonsten braucht man eben noch ein anderes. Stellt das Prüfwerkzeug fest, daß (wieder) alles in Ordnung ist, sollte die Komponente wieder genauso zuverlässig arbeiten, als ob sie durch einen neue ersetzt worden wäre.

In dem Absatz kannst du jetzt beliebig "Steckdose/Spannungsprüfer", "Fahrradschlauch/Wassereimer/Flicken", "Gasleitung/Manometer/Hanfdichtung" oder auch "Dateisystem/chkdsk" einsetzen. Es ist überall so, Wenn das Bordeigene Prüfwerkzeug Fehlerfreiheit konstatiert, wüsste ich nicht, warum ein neues Dateisystem zuverlässiger sein solte. Es sei denn, das darunter liegende Gerät (Partition/Platte/Mainboard) würde weitere Fehler verursachen. Das würde es dann aber auch mit einem neuen Dateisystem machen. Die Ursache war aber ein Betriebs/Bedienfehler, nämlich unsauberes Aushängen durch Abwürgen. Davor ist auch ein neues System nicht gefeit.

So.

Prüfen/reparieren sollten eigentlich immer die tools, die vom Hersteller vorgesehen sind. NTFS kommt von Windows, also sollte das von dort erledigt werden. Sicher gibt es auch unter Linux welche, die das können, aber es sind eben Fremdwerkzeuge und Microsoft hat ausreichende Anstrengungen unternommen, die Interna seiner Dateisysteme möglichst gut geheim zu halten.

Gparted ist ein GUI, das eigentlich nur eine handvoll bordeigener CLI-tools aufruft und ihre Ausgaben hübsch präsentiert. Allen voran parted, das wie der Name verrät, ein Werkzeug zum Partitionieren ist. Weil die meisten Leute damit auch gleich den Umgang mit Dateisystemen verbinden, hat Gparted auch Schnittstellen für diverse Formatier- und Prüfprogramme. Im Grunde sind das aber zwei Paar Schuhe.

Kurz gefasst:
Nimm chkdsk unter Windows, und wenn es Erfolg meldet, kannst du defragmentieren und die Partition verändern. Alles mit Windows.
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18

12.04.2017, 23:40

Wow!!! Da hast Du mal eben eine dicke Nebelwand in Sonnenschein aufgelöst! Ich bin tief beeindruckt und danke Dir sehr herzlich!!! Ich weiss was ich zu tun habe.

LG sendet
AnfängerPaule
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19

13.04.2017, 14:51

Gern geschehen. :)
Das sind fünf Wörter
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18.04.2017, 14:59

Und so ging es bei mir weiter...

Da der Befehl "chkdsk /f" bei mir nicht funktionierte, habe ich den Windows Explorer gestartet, bin auf die Festplatte mit rechter Taste und dort auf "Eigenschaften". Dort habe ich den Reiter "Extras" und dort "Fehlerüberprüfung" und weiter bei den Optionen "Dateisystemfehler automatisch korrigieren" und "Fehlerhafte Sektoren suchen/wiederherstellen" gewählt. Dieser Vorgang ging über 5 Phasen und dauerte ca.10 Stunden. Danach war wieder gewohntes Arbeiten mit der Platte möglich. :)

Ob dieser Weg die gleiche Qualität hat wie der Befehl "chkdsk /f" kann ich nicht sagen, wir haben es einfach mal unterstellt.

Danach versuchte ich die Partition mittels GParted zu verkleinern und um 3 weitere zu ergänzen. Hierbei frieren mir nach einigen Minuten Bildschirm und Maus ein und es blinken an der Tastatur die beiden Lampen ⇓ und Rollen⇓ gleichzeitig.
Kann mir jemand sagen, unter welchem Thema ich mir dazu richtigerweise Hilfe suche :?: Ein Link wäre natürlich super.

LG Anfängerpaule
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