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  • »Saturin78« ist der Autor dieses Themas

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07.05.2016, 20:22

Hilfe für den Umstieg auf Ubuntu von win10

Hallo zusammen,

ich bin hier nun ganz frisch angemeldet um einfach mich für den Umstieg auf Ubuntu 16.04 zu informieren. Ich hatte früher mal mit SUSE Linux 7 gearbeitet, bin aber immer wieder zurück zu Windows gefallen, da ich bei Spielen einfach Probleme hatte.

Also momentan nutze ich gerade:
Software:
Windows 10, MS Office 2010 Pro (Word, Excel, Outlock), Gimp, Wiso Mein Geld (Bankingsoftware), Wiso Sparbuch (Steuerprogramm, jährliches Update), Firefox, TeamSpeak,CorelDraw X7, NotePad++ (Arma-Server-Erstellung)

Hardware:
Core i7 3770K, MSI GTX680 Lightning (demnächste GTX980Ti), 256GB SSD (Boot), 3TB + 2 TD HDD für Daten und Games, LG BluRay-Brenner, MSI Z77 MPower Mainboard, USB3 PCIe1 Card, Roccat Isku FX, Roccat Kone XTD, Razer Firefly, Logitech G430, Razer Nostromo, Corsair Netzteil mit USB-Überwachungs-Anschluss (keine Ahnung wie das heißt), HP Officejet 6500A (Drucker/Scanner/Fax), Internet über DSL, 2 Monitore und einen Flat TV als Anzeigegeräte.

Als Spiele wollte ich eigentlich nurnoch Battlefield 3 und 4, CS Go, Arma 3, DayZ SA (Natürlich die SEAM-Spiele allgemein wären super.) nutzen.

Jetzt ist meine Frage:

Kann ich die Games weiter nutzen? Wie geht das dann? Die Wiso-Programme sind extrem wichitg für mich, sollte die also auch weiter nutzen. Kann man die Win-Programme überhaupt noch nutzen?
Wird es mit der Hardware Probleme geben?

Besten Dank für eure Infos.
Falls hier falsch, bitte in die passende Rubrik verschieben.

Saturin78

  • »Klaus P« ist männlich

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07.05.2016, 22:09

Hallo Saturin78 und willkommen im Forum!

Ich habe ernsthafte Bedenken, ob ein kompletter Umstieg auf Linux für dich das richtige ist, da du doch recht viele Windowssoftware als für dich wichtig einstufst. Überlege einfach zunächst mal, ob in dem Fall oder zumindest temporär nicht ein Dualbootsystem, also Windows und Linux, die bessere Lösung ist. So kannst du die Vorteile beider OS jeweils nach deinem Gusto nutzen.

Bei den Spielen informiere dich bitte selbst, ob die unter Linux mit dem Hilfsprogramm WINE laufen oder eine Linuxversion existiert. ich persönlich halte WINE aber für eine ziemliche "Krücke". Google also einfach nach Linux+Wine+Name des Spiels. Es hat sich im Bereich Spiele unter Linux in den letzten Jahren zwar viel getan (Steam), aber dennoch sind Gamer bei Windows nach wie vor besser aufgehoben.
Grundsätzlich ist es aber so, dass Windows-Software unter Linux natürlich nicht läuft. Aber es gibt einiges was es in Versionen für alle Betriebssysteme gibt.

Ansonsten:
Finanzverwaltung
Anstatt MS-Office LibreOffice oder SoftmakerOffice (Free oder kostenpflichtig) mit sehr hoher doc.x Kompatibilität
Gimp ist Linuxstandard, Firefox sowieso, Teamspeak läuft auch, Grafik Software, Editoren.

HP-Drucker/Scanner haben sehr gute Linuxunterstützung.

Überleg es dir!

Gruß
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  • »Saturin78« ist der Autor dieses Themas

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08.05.2016, 07:52

Ok, hm.

Ist das dann so einfach möglich nun zu meinem bestehenden Win10 auf der SSD das Ubuntun 16.04 zu installieren? Wieviel Speicher sollte ich auf der SSD dann dafür frei haben? Oder sollte ich das Linux dann besser auf eine der HDD´s installieren?

MfG

Saturin78

PS. Mir passt einfach die Bevormundung nicht, die man bei MS hinnehmen muß. Alleine schon das Design (waas mir zB. sehr wichtig ist) ist bei Win aus dem letzten Weltkrieg und geht mir einfach extrem auf den Sender. Ich fünd die transparenten Fenster, der Gummieeffekt und so weiter einfach genial und dass man ja sogut wie alles frei einstellen kann. Meine wenn ich für die vorhandenen Programme gute Alternatieven auf Linux habe, wäre Win 10 ja nurnoch für Games interessant.

  • »Klaus P« ist männlich

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08.05.2016, 11:48

Hallo!

Zitat

st das dann so einfach möglich nun zu meinem bestehenden Win10 auf der SSD das Ubuntun 16.04 zu installieren? Wieviel Speicher sollte ich auf der SSD dann dafür frei haben? Oder sollte ich das Linux dann besser auf eine der HDD´s installieren?
Es ist eigentlich gängige Praxis! Wo du das installieren willst/kannst, bleibt dir überlassen. Aus Performancegründen ist die SSD natürlich erste Wahl. Manche haben es aber gerne, wenn das, für den Fall der Fälle, schön getrennt bleibt auf verschiedenen Platten.
Linux ist im Prinzip genügsam, was den Platzbedarf anbetrifft. Ab 10GB läuft das schon. Als dauerhaftes Produktivsystem natürlich entsprechend mehr. Wie viel hängt letztlich von deinem Bedarf ab. Als Minimum würde ich mal 15GB für System, ab 20GB für /home und 1,5 x RAM-Speicher für SWAP (RAM-Auslagerungsdatei, ist bei Linux immer separate Partition im Gegensatz zu Windows), wobei man bei viel RAM hier auch drastisch reduzieren kann oder ganz drauf verzichten kann. Aber Platz hast du ja genug dafür auf den andren Platten.

Zitat

PS. Mir passt einfach die Bevormundung nicht, die man bei MS hinnehmen muß. Alleine schon das Design (waas mir zB. sehr wichtig ist) ist bei Win aus dem letzten Weltkrieg und geht mir einfach extrem auf den Sender. Ich fünd die transparenten Fenster, der Gummieeffekt und so weiter einfach genial und dass man ja sogut wie alles frei einstellen kann. Meine wenn ich für die vorhandenen Programme gute Alternatieven auf Linux habe, wäre Win 10 ja nurnoch für Games interessant.
Beim Design, wie generell, kannst du dich bei Linux aus dem ganz großen Baukasten ja nach Belieben bedienen. Allein für Ubuntu gibt es schon 6 verschiedene offizielle Versionen mit eben unterschiedlichen GUIs. Extrem stark konfigurierbar ist z.B. Kubuntu/KDE, nicht so doll ist es dabei mit dem Standard-Ubuntu (Oberfläche Unity). Diese Vielfalt verwirrt aber eben auch etliche Windowsnutzer, da sie es einfach nicht gewöhnt sind bei den Oberflächen überhaupt eine Auswahl zu haben. Des weiteren kann man hierbei auch gut GUIs für ältere und schwächere HW finden, was bei Win überhaupt nicht mehr geht, mit noch unterstützten Versionen.
Letztlich hat jeder seine eigenen Gründe es mal mit was anderem probieren zu wollen. Wenn man sich aber nicht drauf einstellt, dass es eben nicht seinen gewohnten Windowsgang geht (Bsp. der fast ausschließliche Einsatz der Terminals bei der Informationsbeschaffung und Problembewältigung, aber natürlich immer nach Vorgaben, die für jeden umsetzbarsind), hat man schon verloren. Dualboot ist eben eine gute Möglichkeit zum Testen und/oder dauerhaft die jeweiligen Vorteile zu nutzen. Und wenn es am Ende ein Komplettumstieg ist, weiß man was Sache ist.

Lesenswertes:
Ubuntu und Derivate
Installation
Dualboot Win-Ubuntu, ein How-to
UEFI, der neue Rechnerstandard

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09.05.2016, 18:24

Wenn ich mal was aus eigener Erfahrung anmerken darf, bei mir läuft MS-Office mit PlayOnLinux ganz ausgezeichnet. Ebenfalls mit PlayOnLinux läuft bei mir PhotoImpact. Auch bin ich mit Unity als Standardoberfläche super zufrieden. Das Dualboot als Test ist ein sehr guter Hinweis.
Was aber wirklich gut ist, das Wiki und die Foren sind in der Regel einfach klasse.

Der PC rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Besitzer!

einen schönen Tag, bernd14.04 :thumbup:

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09.05.2016, 22:28

Vielen dank für die Links und Hinweise. Habe soweben eine 2. SSD bestellt und werde diese dann für Linux verwenden. So habe ich erstmal alles getrennt.

Werde sicher nochmal auf euch zu kommen, denke es werden immer wieder Fragen auftauchen. :-)

MfG

Saturin78

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09.05.2016, 22:57

Tu das!

BTW: Dein MSI-Board ist bereits ein UEFI-Board. Beachte dies bei der Installation! Wenn du nicht sicher bist, ob auch ein UEFI-Boot eingestellt ist, siehe hier.

Gruß
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