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  • »Der_doof_fragt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1

Registrierungsdatum: 02.04.2016

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: unbekannt

Andere Betriebssysteme: Windows

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1

02.04.2016, 17:09

Ubuntu/Windows-Konflikt - Festplatten formatieren und System passend aufsetzen (Datensicheres System)

Hallo an alle,

ich bin neu im Forum und habe persönlich bisher nur mit Windows gearbeitet.

Ich bastele schon seit dem 28.03.2016 an dem folgenden System rum und bin
ehrlich am Verzweifeln! :pinch:

Bitte schreibt mir sobald Ihr eine Lösung oder mehrere Lösungen parat habt. ;(
Über möglichst detailreiche Lösungen, die wirklich absolut idiotensicher sind würde ich mich ganz besonders freuen ;) !!!!!


Teilproblem 1 von 2 [offen]:

Idee stammt von SemperVideo:
https://www.youtube.com/watch?v=R7DDzGk93nA

[/font]Kurze Erklärung der Problematik:

Ich bastele derzeit an meinem System, welches ich aufrüsteund hätte gerne sobald wie möglich zumindest das "Grundgerüst" an Hardware und Software stehen, sodass ich danach alles weitere (Programme usw.) nurnoch installieren muss und mehr nicht.


Geplant ist folgendes System:

1. Eine SSD-Festplatte (512GB), auf der zuerst Windows 10 Professional 64bit und dann Ubuntu Linux LTS 64bit (Version 14.04.4) installiert wird. Beim Hochfahren des Rechners wird gewählt, welches System gestartet wird. Diese SSD-Festplatte wird benötigt, damit das System schneller bootet bzw. hochfährt; um es quasi schneller zu machen und mehr Leistung rauszuholen.
2. Zwei HDD-Festplatten (je 1TB), die sich gegenseitig klonen (Raid 1) und als Datenspeicherfestplatten für beide Betriebssysteme dienen.
[Raid 1 unter Windows erstellen: https://www.youtube.com/watch?v=jPdq6n2-KhY ]

Windows 10 wird ganz normal aufgesetzt, wie jeder andere Windowsrechner auch, soll jedoch nur als Spielerechner dienen.
Auf Ubuntu Linux soll ein virtuelles Windows XP Professional 32bit installiert werden (hierfür soll das tool "VMware " genutzt werden), da Windows XP die Leistung des Rechners nicht verarbeiten kann, jedoch auf dem selben Rechner installiert werden soll. Linux und Win. XP bilden zusammen den Arbeitsrechner. Linux soll sowohl als Bindeglied zwischen virtueller Maschine und tatsächlichem PC, als auch als Internetzugang für den Arbeitsrechner dienen.

Interessant für VMware: https://www.gutefrage.net/frage/vmware-w…uestion-listing


Auf der SSD-Festplatte werden, wie gesagt, nur die Betriebssysteme und die Programme installiert. Die Daten der Programme und alle erstellten Dokumente werden auf den HDD-Festplatten gespeichert.
Die HDD-Festplatten, die auf Windows 10 auf NTFS formatiert und als dynamische Datenträger dauerhaft geklont werden sollen, sollten diese Eigenschaften auch noch unter Linux besitzen. Sie werden unter Windows 10 auf dem Datenträger C: (Windowsteil der SSD-Festplatte) zur Ferfügung gestellt - also gemountet.
Wie dies geht, steht auf dieser Seite geschrieben: http://www.com-magazin.de/praxis/windows…nten-66186.html

Ein Freund hat mir mal gesagt, dass man von Linux aus auf die virtuellen Festplatten einer virtuellen Maschine zugreifen kann. Daher werde ich für das virtuelle Windows XP also zwei virtuelle Festplatten erstellen, eine Systempartitur "C:" und eine Datenpartitur, die ich nach dem genannten Verfahren auf der virtuellen "C:"-Partitur zur Verfügung stellen werde. Durch Linux werde ich diese virtuelle Datenpartitur dann also auf die realen Datenpartituren (HDD-Festplatten) verschieben und passend verlinken; die virtuelle Partitur wird also real gesichert und ist dennoch virtuell zugänglich.

Die HDD-Festplatten werden in je zwei Partitionen unterteilt. Je eine kleine Partition (mit Windows gespiegelt und gemountet) und je eine große Partition. Die großen Partitionen (natürlich auch gespiegelt usw. - jedoch durch Linux) werden von Linux genutzt und Windows darf und kann nicht auf diese Zugreifen bzw. diese nicht lesen und bzw. oder verändern. Linux soll jedoch auf die Windowspartitionen zugreifen können und darf dort alles tun, was halt möglich ist.

Windows 10 wird zwei Benutzer bekommen; einen Admin.-Benutzer, der nur zum Aufsetzen des Systems und zum Installieren von neuer Software verwendet wird und einen eingeschränkten Nutzer.
Windows XP bekommt ebenfalls zwei Nutzer; einen Admin.-Benutzer (wie bei Windows 10) und einen eingeschränkten Nutzer, der nicht onlinegehen darf.


Kommen wir nun zum Knackpunkt:

1. Ich habe keine Ahnung von Linux :wacko: und bräuchte an allen Ecken und Kanten dringend Hilfe! :S
2. Ich weiß nicht mal ob das alles so (oder eventuell doch nur so ähnlich) möglich ist bzw. möglich wäre. Was mein Ihr? ?(

Bitte schreibt mir, ob das alles so möglich ist, wie ich es geschrieben habe und gebt mir doch ein paar Tipps, Hilfestellungen, oder sonstwas in der Art. Eine Art kleine und kurze "Anleitung" für das Nötigste wäre nicht schlecht. Tiefer in die Materie werde ich einsteigen, wenn alles geklärt ist. Danke im Voraus!

Was bisher hierzu bekannt ist:
Führt zuerst gegebenenfalls ein Biosupdate durch (Infos hierzu bekommt man meist beim Hersteller der Hauptplatine), baut dann alles an Hardware ein, was Ihr einbauen wollt, baut jeoch nur die Festplatte ein, auf der später die Betriebssysteme installiert werden sollen. Installiert dann Windows (hier Windows 10) und baut Euch ein Grundgerüst auf (installieren von Treibern usw.). Danach installiert Ihr Linux und fahrt den Rechner herunter. Baut die anderen Festplatten ein und startet Windows erneut um die Festplatten zu spiegeln und zu mounten (solltet Ihr dies vor der Linuxinstallation tun, wofür Ihr die gespiegelten Festplatten abgestöpselt habt um die richtige Festplatte für die Installation zu wählen, so kann das zu Problemen und unnötigem Aufwand führen). Sollte alles an Hardware funktionieren und Euer Grundgerüst in Windows steht (denkt auch daran Windows zu registrieren!), so begebt Euch an Linux. ... [Weiter bin ich auch noch nicht. Ich werde zwar etwas experimentieren aber bitte Helft mir!]

Linux greift nicht auf die mit Windows gespiegelten und gemounteten Festplatten zu; wie kann ich die einbinden?
Habe nun die ".bundle"-Datei auf von VM-Ware auf dem Desktop liegen, wie installiere ich die?
Wenn ich die VM dann endlich mal installiert haben sollte: Wie mache ich das mit der virtuellen Festplatte, die real gesichert werden soll?
Ich habe auch ein internes Netzwerk daheim und unter Windows kann und muss ich immer bei jeder Netzwerkverbndung angeben, ob sie eine Internetverbindung oder eine interne Verbindung ist. Kann ich das unter Linux auch? Soweit ich das vernommen habe besteht unter Linux hier zwar keine Sicherheitslücke, doch wäre es übersichtlicher.




Teilproblem 2 von 2 [gelöst]:

Problem Nummer zwei ist, dass ich nach dem Aufrüsten der Hardware temprorär ein Linux installiert hatte um nachzuseheh, ob denn auch alles soweit erseinmal läuft. Ich stöpselte dann alle Festplatten - bis auf die SSD-Festplatte natürlich - vom System ab und installierte Windows 10 auf der SSD-Festplatte; als ich die anderen Festplatten dann wieder einbaute wurde keine von diesen erkannt. Per "SATA-zu-USB-Adapter" habe ich also beide nacheinander per USB an den Computer angeschlossen und sie wurden auch vorerst erkannt. Scheinbar befand sich auf einer das ehemalige Windows-Betriebssystem und auf der anderen das Linux-Betriebssystem.
Festplatte eins war plötzlich in zwei Speicher (Partitionen) eingeteilt; der eine beinahe 1TB groß, der andere Teil ca. 3.94GB groß. Beide liesen sich löschen und neu formatieren.
Festplatte zwei war ebenfalls plötzlich eingeteilt nur halt in 1. beinahe 1TB und in 2. 8MB. Hier lies sich nur der 2. Teil nicht formatieren, da er zu klein war; die Festplatte wird nun auch nicht mehr per USB erkannt und ist auch nicht in der Festplattenverwaltung zu finden.
Wenn dieser Teil gelöst ist fehlt nur noch der bereits beschriebene Teil (ganz oben) - das Aufsetzen bzw. Fertigstellen des Systems.

Lösung zu 2 von 2:
Die Festplatten wurden per SATA-Verbindung dann doch in der Datenträgerverwaltung erkannt. Die nicht formatierbare Partition wurde als erweiterte Partition angesehen.
Als ich dann die HDD-Festplatten in dynamische Datenträger konvertierte (es kann also kein Betriebssystem mehr von diesen gestartet werden) wurde diese "erweiterte Partition" zu einem leeren und ungenutzten Speicherplatz, welchen ich dann formatieren konnte. Nun mussten die Partitionen jeder Festplatte jeweils nurnoch zusammengeführt werden und tada! Alles war wieder ganz normal formatiert :thumbsup: !

Wenn Ihr wissen wollt, wie man in Windows Partitionen zusammenführt: http://answers.microsoft.com/de-de/windo…d9c185f0?auth=1





Wer mir helfen will dieses gloreiche Projekt fertigzustellen, dessen Hilfe ist herzlich willkommen :thumbsup: !!!!!

Man stelle sich vor, dass durch diese Anleitung nach und nach mehr und mehr Windowsnutzer eine solche schöne Machine haben werden und Lust bekommen die Linuxgemeinschaft zu bereichern und Linux zum Erfolg zu verhelfen :thumbup: ! Ihr wollt das? Na dann schreibt doch ein paar hilfreiche Antworten! Das ganze hier mache ich ja nicht nur für mich :D ... ich bin ja kein Egoist 8o !






Kurze Ergänzung:

1. Achtet beim Aufrüsten Eures PCs (von den ganzen sonstigen Hardwarekompatibilitätssachen abgesehen) darauf, ob Ihr ein Biosupdate für Euren neuen Prozessor braucht!

2. Wenn Euer System (anders als Windows XP, welches ich unbedingt behalten möchte, bei mir) die Leistung Eures Systems unterstützt, dann könnt Ihr auch Windows als realen Rechner aufsetzen und Linux virtuell einrichten. Hierbei solltet Ihr Windows dann hauptsächlish mit einem eingeschränkten Nutzer nutzen, der nicht ins Internet darf! In wie weit Ihr dann da an die virtuellen Festplatten kommt, um diese auf der realen Datenpartition zu sichern oder Daten von diesen auf die reale Festplatte zu übertragen ist jedoch unklar; durch ein NAS könnte diese Problematik jedoch eventuellgelöst werden. Eine andere Möglichkeit wäre, dass man die Dateien über einen USB-Stick, der als Zwischenspeicher genutzt wird, verschiebt. Da Linux jedoch sowieso in unserem Fall nur als Internet-PC genutzt werden würde, wäre dies jedoch wahrscheinlich alles kein Problem.

3. Das ganze ist ohne einen "Spielerechner" (oder wenn man sich, anstatt
beide Rechner in einen zu stopfen, einfach zwei Rechner baut / kauft /
...) nur halb so umständlich :!: ;) ! Ein paar Fragen von oben bleiben zwar, doch man kann einen Teil der Anleitung oben überspringen :!: ;) .

Dieser Beitrag wurde bereits 32 mal editiert, zuletzt von »Der_doof_fragt« (15.05.2016, 00:12)