Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Ubuntu-Forum & Kubuntu-Forum | www.Ubuntu-Forum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »ellena« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Registrierungsdatum: 10.03.2016

Derivat: unbekannt

Version: unbekannte Version

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: unbekannt

Andere Betriebssysteme: Vista Home Premium

  • Nachricht senden

1

01.04.2016, 11:15

Windows 10 restlos entfernen

Hallo alle,

ich habe mir nun einen neuen Rechner gekauft, das Schnäppchen aus dem Aldi mit ata Festplatte 2 Tb und
ssd 124 Gb, Windows 10 vorinstalliert. Ubuntu ließ sich per USB installieren, befindet sich jedoch auf der Ata, Windows ist noch auf der SSD.
Die erste Installation war so gewählt: automatisch, Daten löschen und verschlüsseln.
Meine Fragen sind:
1. Falls es gelingen kann, alle Windowsreste zu enfernen, ist auch der Product-Key weg, der sich sonst immer auf dem Aufkleber des Rechners
befand. Bei Klaus P's steht, daß der aber auszulesen ist: Wie macht man das denn?

2. Ich würde nun neu installieren. Wie gelesen, unter "etwas anderes" auf der ssd root mit 15 Gb, swap mit 8, home den Rest und die Daten auf der Ata.
Dazu noch vorher eine efi wie in der Beschreibung zum booten anlegen.
Ist das Vorgehen richtig?


Danke für eure Hilfe und die bisherigen Tipps!
Ellena

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ellena« (01.04.2016, 20:00)


2

01.04.2016, 11:21

Zum auslesen des Keys gibt ein Programm, damit geht das.

ProduKey 1.83 zum Beispiel

  • »Klaus P« ist männlich

Beiträge: 4 068

Registrierungsdatum: 25.10.2009

Derivat: anderes Ubuntu-Derivat

Version: 16.04 LTS (Xenial Xerus)

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: anderer Desktop

Andere Betriebssysteme: 7/10

  • Nachricht senden

3

01.04.2016, 14:11

Hallo ellena!

Zitat

Ubuntu ließ sich per USB installieren,

Du hast also erfolgreich installiert und es startet auch? Ich frage auch, weil es ja ein Aldi/Medionrechner ist und die zicken gerne mal gewaltig seit UEFI mit anderen Betriebssystemen.

Im Prinzip kannst du ja die (automatische) Installation genau so wiederholen, wie du es gemacht hast. Wenn du vorher die dicke HDD einfach abklemmst, wird automatisch auf die SSD installiert mit allem was dazu gehört, also insbesondere die EFI-Bootpartition. Dann wäre /home natürlich nicht separat und würde auch auf der SSD landen, was aber eher von Vorteil ist, da hier auch haufenweise Systemdateien drin sind. Windows wäre dann komplett entsorgt.

Zitat

Ich würde nun neu installieren. Wie gelesen, unter "etwas anderes" auf der ssd root mit 15 Gb, swap mit 8, home den Rest und die Daten auf der Ata.
Dazu noch vorher eine efi wie in der Beschreibung zum booten anlegen.
Ist das Vorgehen richtig?
Kannst du auch so machen mit /home separat. Aber lasse es (siehe oben) auf der SSD. Die HDD dann als reines Datengrab verwenden. Anleitungen zur manuellen Installation, siehe ggf. WIKI.

Du kannst den Win10 Key auslesen (Tools siehe Googlesuchbegriff: Windows 10 Product-Key UEFI auslesen). Brauchst du aber letztlich nicht unbedingt. Bei Neuinstallation der entsprechenden Windowsversion oder einer passenden Recovery wird der automatisch ausgelesen und aktiviert. Sicher bin ich mir nicht, wie es bei einer CSM-Legacy Installation wäre. Anderweitig verwenden kannst du den Key eh nicht, da er an den Rechner gebunden ist.

Viel Erfolg!
Des modernen Menschen Computer ist sein Himmelreich! :rolleyes: Der Weg zur Hölle, ist allzu kurz auf dem falschen "EFI-Pfad" ;( : Kleiner Leitfaden zur UEFI-Installation

  • »ellena« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Registrierungsdatum: 10.03.2016

Derivat: unbekannt

Version: unbekannte Version

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: unbekannt

Andere Betriebssysteme: Vista Home Premium

  • Nachricht senden

4

01.04.2016, 15:59

Gut, daß ich den Key nicht auslesen brauche erleichtert die Sache schon sehr (vermeide diese Suchmaschinen gerne, soweit machbar).

Jo, das Installieren per Stick ging problemlos. Rechnertechnisch jedenfalls ;:) .


Einfach die Dicke abklemmen hört sich erstmal auch gut an. Ich kann mich irren, aber ich meine gelesen zu haben, daß die Platte nicht auswechselbar (fest
verlötet???) sei. Mir wäre auch lieber, wenn ich die Installation so hinkriege.
Ich habe Dich bisher so verstanden, daß ich Uefi-mäßig also nichts weiter tun muß - richtig?

Mit der Partitionierung bin ichzumindest schonmal soweit vorgedrungen, daß ich die unter "etwas anderes" löschen und neu anlegen könnte.
Problem habe ich bei efi: Kann ich anlegen, aber wie groß muß die sein (muß angegeben werden).
Bei der momentanen Installation, mit der ich ja jetzt schreibe, ist sie auf der Dicken mit fat32 und 537 MB als boot, efi zu finden (wenn ich das richtig sehe).

Ich denke eigentlich, daß ich zunächst "nur" wissen müßte, wie ich partionieren soll???

sda 2 (die ssd) :
1) Primäre Partition 539 (also plus 2MD, damit 537 rauskommen) als efi?
Momentan steht da boot, esp

2) dann root, swap und home auch als primäre Parttionen? Die dann mit ext2 (keine Ahnung, wo da die Unterschiede z.B. zu ext4 usw. sind)

sda 1 (die Dicke):
auch eine primäre Partition, auch als ext2 mit z.B. dem Namen "Daten"?

Oder:
Nur 2 primäre auf der SSD (efi und root) und unter root alles logische samt "Daten" auf der ssd?

Oder liege vielleicht komplett daneben?
Klappt das mit dem Booten noch, wenn die Win10 efi weg ist? Müßte eigentlich, aber bevor garnix mehr klappt, hätte ich doch gerne
fachliche Unterstützung.

Ich wäre echt dankbar für einen Vorschlag.
Ellena

  • »ellena« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Registrierungsdatum: 10.03.2016

Derivat: unbekannt

Version: unbekannte Version

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: unbekannt

Andere Betriebssysteme: Vista Home Premium

  • Nachricht senden

5

01.04.2016, 16:09

Noch vergessen: Ubuntu 15.10

  • »Klaus P« ist männlich

Beiträge: 4 068

Registrierungsdatum: 25.10.2009

Derivat: anderes Ubuntu-Derivat

Version: 16.04 LTS (Xenial Xerus)

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: anderer Desktop

Andere Betriebssysteme: 7/10

  • Nachricht senden

6

01.04.2016, 17:09

Hallo!

Um die aktuelle Einteilung richtig zu beurteilen, wäre es am hilfreichsten, wenn du mal die Terminalausgabe von

Quellcode

1
sudo parted -l

(-l = kleines L) hier posten würdest.


Zitat

Ich habe Dich bisher so verstanden, daß ich Uefi-mäßig also nichts weiter tun muß - richtig?
Nur bei der automatischen Installation ab Ubuntu 15.04 (also auch 15.10) wenn du Ubuntu die ganze Platte überlässt. Bei der manuellen musst du alle benötigten Partitionen selbst erstellen und deren Funktion über das Kontextmenü zu weisen.

Zitat

Einfach die Dicke abklemmen hört sich erstmal auch gut an. Ich kann mich irren, aber ich meine gelesen zu haben, daß die Platte nicht auswechselbar (fest
verlötet???) sei.
Kann ich mir bei einer Festplatte nicht so recht vorstellen (eher schon bei RAM-Bausteinen) und wäre mir neu. Aber gut, ich trau den Herstellern mittlerweile alles mögliche zu....!? Was ist das denn? Notebook, PC, Modell?

Zitat

.......ist sie auf der Dicken mit fat32 und 537 MB als boot, efi zu finden (wenn ich das richtig sehe).
Würde mich auch etwas wundern, da im Normalfall die bereits von Windows angelegte mit benutzt wird. Die hätte ich aber nun eher auf der SSD vermutet. Wie gesagt, die Terminalausgabe von oben bringt da Aufklärung. Die Größe ist so O.K.!


Eine sinnvolle Aufteilung für die SSD wäre z.B.:
EFI-Boot in o.g. Größe FAT32
15 - 20 GB System (/), ext4
SWAP, 1,5 x dein RAM, Dateisystem SWAP
Rest der SSD für /home, ext4

Alles Primär! Erweiterte P. gibt es bei UEFI nicht mehr.

Du willst aber auch Verschlüsselung, wenn ich das richtig sehe. Hier habe ich leider keine Erfahrung. Da braucht es aber dann wohl tatsächlich noch eine weitere Bootpartition. Ggf. das dem automatischen Installer überlassen. Wenn es sein muss, kann man /home auch noch nachträglich separat anlegen. Ist aber fummelig!

Mit der "Dicken" kannst du dann nach Belieben verfahren. ext4 ist das aktuelle Dateisystem für Linux.

Zitat

Klappt das mit dem Booten noch, wenn die Win10 efi weg ist?
Nein, im gegenwärtigen Zustand natürlich nicht mehr. Aber du willst ja neu installieren. Wie oben bereits angedeutet sind da auch die Ubunru-Bootdateien drauf und auf der HDD die Bootpartition ist vielleicht der Verschlüsselung geschuldet.
Solange du also Ubuntu auf der HDD hast, wird es ohne diese EFI-Boot auf der SSD nicht gehen!

Gruß
Des modernen Menschen Computer ist sein Himmelreich! :rolleyes: Der Weg zur Hölle, ist allzu kurz auf dem falschen "EFI-Pfad" ;( : Kleiner Leitfaden zur UEFI-Installation

  • »ellena« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Registrierungsdatum: 10.03.2016

Derivat: unbekannt

Version: unbekannte Version

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: unbekannt

Andere Betriebssysteme: Vista Home Premium

  • Nachricht senden

7

01.04.2016, 17:23

Modell: ATA ST2000DM001-1ER1 (scsi)
Festplatte /dev/sda: 2000GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/4096B
Partitionstabelle: gpt
Disk-Flags:

Nummer Anfang Ende Größe Dateisystem Name Flags
1 1049kB 538MB 537MB fat32 EFI System Partition boot, esp
2 538MB 794MB 256MB ext2
3 794MB 2000GB 2000GB


Modell: ATA SAMSUNG MZNLF128 (scsi)
Festplatte /dev/sdb: 128GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: gpt
Disk-Flags:

Nummer Anfang Ende Größe Dateisystem Name Flags
1 1049kB 106MB 105MB fat32 EFI system partition boot, esp
2 106MB 123MB 16,8MB Microsoft reserved partition msftres
3 123MB 126GB 126GB ntfs Basic data partition msftdata
4 126GB 127GB 523MB ntfs Basic data partition versteckt, diag
5 127GB 128GB 1074MB fat32 Basic data partition versteckt


Modell: SanDisk Cruzer Force (scsi)
Festplatte /dev/sdc: 32,0GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: msdos
Disk-Flags:

Nummer Anfang Ende Größe Typ Dateisystem Flags
1 1049kB 32,0GB 32,0GB primary fat32 boot, LBA


Modell: Linux device-mapper (crypt) (dm)
Festplatte /dev/mapper/cryptswap1: 8501MB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/4096B
Partitionstabelle: loop
Disk-Flags:

Nummer Anfang Ende Größe Dateisystem Flags
1 0,00B 8501MB 8501MB linux-swap(v1)


Modell: Linux device-mapper (linear) (dm)
Festplatte /dev/mapper/ubuntu--vg-root: 1991GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/4096B
Partitionstabelle: loop
Disk-Flags:

Nummer Anfang Ende Größe Dateisystem Flags
1 0,00B 1991GB 1991GB ext4


Modell: Linux device-mapper (linear) (dm)
Festplatte /dev/mapper/ubuntu--vg-swap_1: 8502MB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/4096B
Partitionstabelle: loop
Disk-Flags:

Nummer Anfang Ende Größe Dateisystem Flags
1 0,00B 8502MB 8502MB linux-swap(v1)


Fehler: /dev/mapper/sda3_crypt: unbekannte Partitionstabelle
Modell: Linux device-mapper (crypt) (dm)
Festplatte /dev/mapper/sda3_crypt: 2000GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/4096B
Partitionstabelle: unknown
Disk-Flags:



Puh. Ich hatte gerade nochmal im Wiki nachgelesen. Ehrlich geschrieben finde ich das für einen Anfänger zu viel an Infos.
Meckern ist immer leicht und ich bin ja froh, daß das überhaupt existiert!!!!

Insgesamt war ich zunächst so abgeschreckt, auch von den ganzen möglichen Problemen, daß ich fast die Finger von Ubuntu gelassen hätte.
Hätte ich nicht dieses nagende Sch-gefühl, die Windows10 lizenz zu akzeptieren gehabt (und da war ich aber sehr sehr nahe dran),dann
wäre es so gekommen und selbstverständlich geblieben...

Weil ich arg unter Zeitdruck stehe und so schade wie es ist, auf einen Rechner angewiesen bin brauchte ich eben einen.
War dann hier in einem kleinen Geschäft und da wurde mir dann doch die Angst genommen: Sowohl was den alten Rechner als auch die
Ubuntu-Installation auf dem neuen.

Mir fehlt noch so einiges, was eigentlich an Rechten usw. eigentlich zwingend vorher gemacht werden muß. Ich weiß es einfach nicht. Nicht, daß ich nicht nachlesen
wollte. Nur wenn ich die falschen Schlüsse daraus ziehe, zieht sich das.

So hätte ich nun gerade eben nach dem Lesen der manuellen Partitionierung ganz sicher keine eigenen primären Partitionen erstellt...
Dort steht eher, daß gar keine gebraucht werden...

Vielleicht den Kontext falsch eingenordet, mag sein. Ich mache das ja nicht jeden Tag.
Fürs Erste gefällt mir Ubuntu auf jeden Fall tausendmal besser, eben weil es nicht die Katze im Sack ist...
... wenn es dann noch gelänge, so ein paar Grundeinstellungen hinzukriegen, beschäftigt man sich schon alleine mit den anderen.

Der Umstieg tut jedenfalls schonmal richtig gut.
Ellena.

P.S.: Wenn ext4 das aktuelle Dateisystem für Linux ist, warum ist auf der Dicken dann per automatischer Installation ext2 formatiert?
P.P.S.: Schon wieder vergessen, mir raucht der Kopf und die Zeit läuft weg.
Doch, jetze: Verschlüsselung wurde angeboten, darum ausgewählt. macht aber doch auch Sinn, oder ?
Geht das auch nachträglich?
PPPPS: Medion Akoya P2120 d (MD8836)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »ellena« (01.04.2016, 18:06)


  • »Klaus P« ist männlich

Beiträge: 4 068

Registrierungsdatum: 25.10.2009

Derivat: anderes Ubuntu-Derivat

Version: 16.04 LTS (Xenial Xerus)

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: anderer Desktop

Andere Betriebssysteme: 7/10

  • Nachricht senden

8

01.04.2016, 18:42

So also!

Ich hätte mir ja mehr Klarheit versprochen, dem ist aber leider nicht ganz so! Da sind nämlich tatsächlich 2 EFI-Bootpartitionen vorhanden. Das führt im Normalfall bei 2 internen Platten zu ziemlichem Kuddelmuddel und sollte vermieden werden. Wie die auf der Ubuntuplatte entstanden ist..........? Der automatische Installer erkennt die andere im Normalfall und verwendet sie.

Modell: ATA ST2000DM001-1ER1 (scsi)
Festplatte /dev/sda: 2000GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/4096B
Partitionstabelle: gpt
Disk-Flags:

Nummer Anfang Ende Größe Dateisystem Name Flags
1 1049kB 538MB 537MB fat32 EFI System Partition boot, esp
2 538MB 794MB 256MB ext2
3 794MB 2000GB 2000GB


Die beiden grünen sind das Ergebnis der verschlüsselten Installation. Also die ext2 für Boot und keine weitere Erkennung des Restes der Platte.

Die Aufteilung der SSD sieht normal aus für ein OEM-Windows.

Du kannst es dir doch jetzt recht einfach machen. Klemm die "Dicke" ab (oder schalte sie im UEFI/BIOS ab, falls möglich) und überlasse die Installation dem automatischen Installer indem du ihm die ganze SSD gibst. Dann hast du (höchst wahrscheinlich) ganz schnell Ubuntu drauf, mit allem was es mindestens braucht. Machts du das so, fahre aber noch mal das Live System hoch, und lösche Ubuntu von der HDD mit Gparted, bevor du normal bootest, sonst gibt es doch noch Ärger mit den beiden EFI-Boots.

Oder du lässt es erst mal so im Dualboot laufen, das scheint ja soweit alles zu klappen, und arbeitest dich in Ruhe in Ubuntu ein, bis du sicher bist, ob du es dauerhaft nutzen willst oder nicht. Ein guter Zeitpunkt zum Umstieg wäre z.B. in ein paar Wochen, dann kommt die Langzeitversion 16.04 raus. Das Grundprinzip der manuellen Installation, ist hier beschrieben und imho bei Ubuntu-Only nicht sooo schwer.

Zitat


P.S.: Wenn ext4 das aktuelle Dateisystem für Linux ist, warum ist auf der Dicken dann per automatischer Installation ext2 formatiert?
Siehe oben, Stichwort Verschlüsselung!

Zitat


Doch, jetze: Verschlüsselung wurde angeboten, darum ausgewählt. macht aber doch auch Sinn, oder ?
Klar, angeboten wird die immer. Ich habe sie noch nie genutzt, aber bei mir kommt auch keiner, außer mir an den Rechner dran. Und es bedeutet nur zusätzliche, ich sag mal "Probleme". Musst du also für dich entscheiden!

Zitat

Geht das auch nachträglich?
Liefere ich nach!

Zitat

Medion Akoya P2120 d (MD8836)
O.K. also PC! Die "Dicke" ist bestimmt abklemmbar/austauschbar.

Gruß
Des modernen Menschen Computer ist sein Himmelreich! :rolleyes: Der Weg zur Hölle, ist allzu kurz auf dem falschen "EFI-Pfad" ;( : Kleiner Leitfaden zur UEFI-Installation

  • »Klaus P« ist männlich

Beiträge: 4 068

Registrierungsdatum: 25.10.2009

Derivat: anderes Ubuntu-Derivat

Version: 16.04 LTS (Xenial Xerus)

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: anderer Desktop

Andere Betriebssysteme: 7/10

  • Nachricht senden

9

01.04.2016, 18:55

Versprochener Nachtrag: /home nachträglich verschlüsseln: ecryptfs

Aber tu dir ggf. einen Gefallen und eröffne zum Thema Verschlüsselung einen extra Beitrag. Ist wirklich nicht "mein Ding" !

Gruß
Des modernen Menschen Computer ist sein Himmelreich! :rolleyes: Der Weg zur Hölle, ist allzu kurz auf dem falschen "EFI-Pfad" ;( : Kleiner Leitfaden zur UEFI-Installation

  • »ellena« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Registrierungsdatum: 10.03.2016

Derivat: unbekannt

Version: unbekannte Version

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: unbekannt

Andere Betriebssysteme: Vista Home Premium

  • Nachricht senden

10

01.04.2016, 19:47

Danke! Danke für Deine Arbeit.
(War bei der manuellen Part. in die Alternatebeschreibung gerutscht.)
Dann kann ich so erst mal langsam anfangen.
Ellena.

11

01.04.2016, 23:49

Verschlüsselung [...]
Ich habe sie noch nie genutzt, aber bei mir kommt auch keiner, außer mir an den Rechner dran.
Und gebrauchte Platten schließt Du im Safe ein oder legst sie auf die Bandsäge?
(Eine ungültige Antwort wäre jetzt: "Bevor ich sie hergebe lösche ich die Daten".)

Und es bedeutet nur zusätzliche, ich sag mal "Probleme".
Da Du dann auf ecryptfs verwiesen hast, kann man hier zustimmen. Dazu hatten wir schon mehrere Hilferufe hier. Meistens nach Neuinstallationen, weil die Leute nicht wussten, daß sie vorher ein paar Vorbereitungen für den späteren Gebrauch treffen müssen. Wenn Du das als Problem verstehst, dann gebe ich Dir recht. Denn eigentlich sollte es reichen sich die eigene Passphrase merken zu können, um mit jedem anderen System und der gleichen Verschlüsselung wieder Zugriff zu haben. Bei cryptsetup mit LUKS ist das auch der Fall, und darüber haben wir im Forum selten Beschwerden gehört. Ich erinnere mich lediglich an einen Fall, wo die Platte selbst einen Defekt hatte. Der hätte aber jeden Datenbereich hingerichtet, ob verschlüsselt oder nicht. (Ok, unverschlüsselt hätte man noch mit Forensik etwas retten können.)
Ich selbst verschlüssele seit Jahren meine privat genutzten Partitionen und ganze Platten mit LUKS und hatte damit noch nie ein Problem.
Ich verstehe auch den Einsatz von ecryptfs nicht wirklich, denn außer den genannten Umständen kann es durch die on-demand Entschlüsselung im Vergleich auch nicht besonders performant sein. Ist aber nur meine Meinung.
Europäische Bürgerinitiative "Verbot von Herbiziden auf Glyphosat-Basis" -> https://sign.banglyphosate.eu

  • »Klaus P« ist männlich

Beiträge: 4 068

Registrierungsdatum: 25.10.2009

Derivat: anderes Ubuntu-Derivat

Version: 16.04 LTS (Xenial Xerus)

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: anderer Desktop

Andere Betriebssysteme: 7/10

  • Nachricht senden

12

02.04.2016, 10:12

Zitat

Fredl: Und gebrauchte Platten schließt Du im Safe ein oder legst sie auf die Bandsäge?
Richtig! Wenn sie (oder der Inhalt) es wert sind, kommen sie tatsächlich ins Bankschließfach! Und wenn ich das Zeitliche segnen sollte, wäre hier eine Verschlüsselung nur "kontraproduktiv". Platten die sich in den Plattenhimmel verabschiedet haben, werden MC Gyver-mässig unbenutzbar gemacht. :)


Aber letztlich:

Zitat

Aber tu dir ggf. einen Gefallen und eröffne zum Thema Verschlüsselung einen extra Beitrag. Ist wirklich nicht "mein Ding" !
Des modernen Menschen Computer ist sein Himmelreich! :rolleyes: Der Weg zur Hölle, ist allzu kurz auf dem falschen "EFI-Pfad" ;( : Kleiner Leitfaden zur UEFI-Installation

13

02.04.2016, 18:42

Wie Du richtig sagst, passt die Diskussion nicht mehr hierher. Aber das Thema ist gelöst und ein neues gibt es noch nicht. Also kann man etwas Smalltalk anhängen, zumal das Thema hier schon angesprochen wurde und in einem Supportthread eher störend wäre. Ich will niemanden missionieren, aber Datenschutz liegt mir am Herzen und wenn man nicht im eigenen Bereich anfängt, braucht man auch nicht über die Autoritäten verärgert sein. Die sichersten Daten sind die, die nicht preisgegeben werden.

Wenn sie (oder der Inhalt) es wert sind, kommen sie tatsächlich ins Bankschließfach!
Ist eine Lösung und macht Sinn. Bleibt nur zu hoffen, daß sie bei Bedarf noch lesbar sind. Auch optomagnetische Datenträger altern und die heutigen Dateisysteme müssen auch nicht ewig verfügbar bleiben. Ich vergleiche es gerne mit einem alten Fotoalbum, das man am Dachboden findet: Selbst nach hundert Jahren ist es noch "lesbar", aber was werden künftige Generationen mit einem unserer "modernen" Datenträger anfangen?

wenn ich das Zeitliche segnen sollte, wäre hier eine Verschlüsselung nur "kontraproduktiv"
So einen Fall hatten wir tatsächlich einmal hier im Forum. Der Verblichene hat sein Passwort nicht hinterlassen und sein ganzer Laptop war für die Nachkommen unlesbar. Angeblich sollten wichtige Dokumente darauf gespeichert gewesen sein. Meine Meinung: Hätte er diese der Nachwelt übergeben wollen, dann hätte er einen Weg gefunden. Ansonsten wird er Gründe gehabt haben, seine Daten privat zu halten. Imho gilt Datenschutz auch über die Lebenszeit hinaus.

Platten die sich in den Plattenhimmel verabschiedet haben, werden MC Gyver-mässig unbenutzbar gemacht.
Sicher eine gute Lösung. Andererseits könnte man mit der gebrauchten einen Teil der neuen finanzieren, und zudem könnte sich ein weniger betuchter Mitmensch noch eine zeitlang daran erfreuen. Abfall wird ohnehn mehr als genug produziert. Aber das muss jeder für sich entscheiden.
Worauf ich hinaus wollte, ist daß sich die wenigsten beim Anlegen des Systems Gedanken über den Nutzen einer Verschlüsselung machen ("Hab eh nix zu verbergen"). Irgendwann aber regelmäßig die Frage kommt, wie man Daten sicher und unwiederbringlich löschen kann. (Plötzlich doch was zu verbergen...?)
Europäische Bürgerinitiative "Verbot von Herbiziden auf Glyphosat-Basis" -> https://sign.banglyphosate.eu

  • »ellena« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Registrierungsdatum: 10.03.2016

Derivat: unbekannt

Version: unbekannte Version

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: unbekannt

Andere Betriebssysteme: Vista Home Premium

  • Nachricht senden

14

03.04.2016, 20:58

Völlig losgelöst gebe ich meinen Senf dann auch noch dazu.
Irgendwo hatte ich gelesen, daß die Verschlüsselung der Kommunikation (oder auch Plattenzugriffe) zumindest
vorübergehend die Zeit zum Nachdenken bieten, die aus meiner Sicht erforderlich ist.
Wenn man den Trend zum Benutzen der allgemein verfügbaren technischen Machbarkeiten sieht, dann ist klar, daß
JEDER seinen Nutzen daraus ziehen möchte:
Das gilt schon lange für Unternehmen, Verwaltungen usw. Dann wurden die noch nicht ganz so Alten und kurze Zeit später
die Kiddis angefixt. Was erst so toll war, führte bei Ersteren schnell zur Einsparung von Arbeitsplätzen.
Ich glaube nicht daran, daß das auf dem Sektor von Anfang an so geplant war, sondern eher, daß Unternehmen egal wie
groß einfach nicht innovativ sind, wenn jedes, aber auch jedes einfach nur meint, es müsse Schritt halten, bevor es von
einem anderen "geschluckt" wird: Gilt auch für Riesen.
Da man die Menschen kaum einschätzen kann, macht jeder Hersteller mit (obwohl gerade der es in der Hand hätte, wenn er
etwas größer ist, sich ein Alleinstellungsmerkmal zu verschaffen und für Aufklärung der ganzen "Nebenwirkungen", wie Technikschrott
oder gesundheitliche Folgen usw. zu sorgen).
Weil aber auch immer mehr Branchen, sprich Arbeitsplätze, dranhängen und außerdem alles nach dem noch höheren Marktführer
guckt, geht das dann immer so weiter. Die Politik ist ebenso in der Misere, weil sie zum einen immer auf die Schaffer von Arbeitsplätzen usw.
angewiesen war/ist und ist damit mehr als überfordert (meine Meinung alles, aber ich schreib' ja).
Jedenfalls ist hier ganz kräftig was inne Bux gelaufen.
Momentan spinnt man NUR aufgrund dieses Fehlers immer mehr rum: Neue Theorien der Weltbeherrschung kommen auf den Tisch, natürlich.

Na klar kann darüber nachgedacht werden, ob durch das Mittel der absoluten Kontrolle sich nicht einiges zum Besseren wenden könnte.

Und das tut man bereits ausführlich... wohl schon länger - viel länger.
Was die Daten betrifft, ist der Zug der Geheimniskrämerei seit mindestens ca. 1984/95 (als die PC's an den Mann kamen) oder auch anderweitig
abgefahren.
Windows10 mit seiner seltsamen Lizenzzustimmung ist hier m.E. nur ein Vorreiter für eine nachträgliche Legitimation bereits vorhandener Daten
(egal woher und von wem gesammelt) und zugleich Vorreiter für das, was gesetzlich scheins machbar ist: "du wolltest es doch auch, oder?).
Innovativ, wenn man Marktführer bleiben will; daneben, wenn keine Rücksicht auf die Menschen ansich genommen "werden kann".
Eine endlose Schleife finde ich.

Mich persönlich stört dabei besonders, daß es immer die Menschen trifft, die sich nicht wehren können.
Wenn du gesundheitstechnisch nicht dazu gezwungen werden kannst, dich nackig in die Sauna (da ist eben keine Badehose erlaubt) zu begeben,
dann macht das Altenheim mit den Fotos von dir nebst Wunddokumentation in einer Cloud doch einen riesigen Unterschied - für mich.
Usw., usf. :

Nee, ich habe nichts zu verbergen - ich frage mich nur, was bei dem ganzen Wahnsinn herauskommen soll.
Und weil ich da überhaupt nicht folgen kann, handele ich offensichtlich.

Save me, wenn du kannst (nicht mich alleine).
Jeder tut, was er am besten kann.

Viel geschrieben, sorry.
Grüße von Ellena.