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  • »Klaus P« ist männlich
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1

17.07.2014, 22:55

Ubuntu-Mate / Update II: Nach 14.10 Release noch eine 14.04.1 LTS nachgeschoben

Hallo zusammen!

Da scheint was Neues an den Start zu gehen: Ubuntu Mate Remix
Hier noch als Alpha.
Sogar Godfather gibt seinen Segen.

Bin mal gespannt, was das wird. Wenn die das Ding durchziehen, könnte das einiges bewegen.

Gruß

Klaus P
Des modernen Menschen Computer ist sein Himmelreich! :rolleyes: Der Weg zur Hölle, ist allzu kurz auf dem falschen "EFI-Pfad" ;( : Kleiner Leitfaden zur UEFI-Installation

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Klaus P« (12.11.2014, 19:17)


2

18.07.2014, 02:09

Hallo

Besser wäre wieder der umstieg auf Gnome2 ich kann mich noch gut errinnern als man sich über die vielen Ikons auf den Windows Desktop vieler Win Nutzer Lustig gemacht hat.

Ich nutze Gnome-session-Fallback Läuft echt Schnell.

Warum tut man Mate nicht einfach in die Synaptic Paketverwaltung ?
Aber ich werde wenn es kommt auf alle fälle Testen.
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3

18.07.2014, 11:02

Hallo!

Zitat

Besser wäre wieder der umstieg auf Gnome2
Gnome2 ist nun mal tot bzw. wird vom Gnome-Projekt nicht mehr weiter entwickelt. Aber Mate ist ja nichts anderes als Gnome2, nur dass es nicht mehr von Gnome kommt.


Zitat

Warum tut man Mate nicht einfach in die Synaptic Paketverwaltung ?
Dazu schau einfach hier ins WIKI "Ubuntu und Derivate". Da steht drin, wie es installiert wird. Eigentlich war für 14.04 vorgesehen, Mate in die offiziellen Paketquellen rein zu nehmen. Woran es bis jetzt gescheitert ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Zitat

Aber ich werde wenn es kommt auf alle fälle Testen.
Es ist doch längst da! So oder so! Mate war anfangs ne Katastrophe und kaum einer hat dem Ding Zukunftschancen gegeben. Aber es hat sich gemausert und wird nun überall eingesetzt. Dass irgendwann von der großen Ubuntugemeinde so ein Projekt wie das hier vorgestellte kommt, war fast zwangsläufig.

Gruß

Klaus P
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4

18.07.2014, 11:23

Der Jörn S bei den ubuntuusers hat sich -->hier ein wenig gespielt, noch bevor Ubuntu mit Mate angekündigt wurde.

Die "for-mate-core" ist ein absolut minimales System, und wer Lust hat ein bißchen zu spielen, sollte sich die mal laden und testen. Ein Ubuntu mit eingebundener mate ppa. Das System hat zu Beginn noch nicht mal einen Browser installiert, ist also jungfräulich. Lediglich das Softwarecenter ist an Board.
Kein überflüssiger Krimskrams. Freie Wahl für alle Anwendungen, nichts vorinstalliert außer die für mate vorausgesetzten Funktionen.

Wer lieber das volle Programm will, entsprechend die full.

Hab' die core in einer VirtualBox installiert, und es klappte alles auf Anhieb problemlos. Es scheint wohl nicht so einfach zu sein, Mate in Ubuntu zu integrieren. Seltsamerweise ist das in anderen Distributionen ohne weiteres möglich.
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5

18.07.2014, 15:10

Bin mal gespannt, was das wird. Wenn die das Ding durchziehen, könnte das einiges bewegen.
Jo. Zum Beispiel Mint unter Druck setzen.

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6

18.07.2014, 17:23

Jo. Zum Beispiel Mint unter Druck setzen.

Wie sollten sie das tun ?
Mate hat mit Mint eigentlich nichts zu tun (außer das Clem einer der Entwickler ist), sondern ist ein eigenständiges Projekt.
Mint hat als Hauptdesktop Cinnamon, auf dem liegt auch der Fokus und die meisten User nutzen ihn auch.

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7

18.07.2014, 18:47

Zitat

Jo. Zum Beispiel Mint unter Druck setzen.

Sehe ich auch so!

@ Erzengel:
Ja, hatte ich auch gelesen! Das hat aber wohl nichts mit dem Projekt hier zu tun. Sieht nicht nach Ein-Mann-Projekt aus. Bei Heise gab's auch schon einen Artikel dazu. Macht alles einen recht fortgeschrittenen Eindruck. Denke aber, dass das eigentlich nicht im Interesse von Shuttleworth/Canonical sein kann......!?

Gruß

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fkf

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18.07.2014, 18:51

Mit einer fremden Oberfläche auf Userfang, weil sie gemerkt haben, dass Unity totaler Müll ist?

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9

19.07.2014, 09:31

Mint hat als Hauptdesktop Cinnamon, auf dem liegt auch der Fokus und die meisten User nutzen ihn auch.
Mag sein. Aber Mint wird auch hier mit Mate als Hauptargument gebetsmühlenartig beworben. ;)

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19.07.2014, 11:36

Na ja, zunächst mal ist dieses Mate-Projekt ein Community-Projekt und Unity ein Canonicalding. Trotzdem ist Unity, der meist genutzte *buntu-Desktop und wird es imho auch bleiben bzw. eher noch zulegen.
Beispielhaft habe ich kürzlich einen Beitrag gelesen, wo ein Lehrer ein Ubuntuprojekt mit einer Schulklasse geschildert hat. Zur Auswahl gestellt hatte er Xubuntu und Unity. Resultat? Er selbst war der einzige, der sich für XFCE entschieden hat. Die Kids kommen halt schon von Smarties und Tabletten und wählen das eher vertraute, während wir alten Säcke noch mit Wehmut an Windows 95 denken.
Egal was kommt, Canonical muß quasi an Unity festhalten. Mit XFCE/KDE weckst du keinen schlafenden Teenie!

Gruß

Klaus P
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11

19.07.2014, 11:41

Ich finde es interessant, weil es unterm Strich da beginnt, wo es vor 4 Jahren aufgehört hat. Bedeutet für mich, daß der User doch Einfluss auf die Entwicklung hat. Windows hat mittlerweile auch kapiert, daß Kacheloptik nix für den Desktop ist. Ich rede hier nur vom Desktop. Denke die Kacheln sowie Unity mag' auf einem Smartphone oder Tablet seine Berechtigung haben.

Und es zeugt davon, daß Entwickler einerseits mutig sind, was komplett anderes zu versuchen, aber auch bereit, Fehler einzugestehen weil die Mehrheit altbewährtes lieber mag.

Ich sehe es für mich so, hätte es kein Unity gegeben, wäre ich nie in Versuchung gekommen, auch mal KDE oder XFCE zu testen. Mittlerweile komme ich mit den beiden bestens zurecht und sind ein fester Bestandteil auf meinen Systemen. Vom Cinnamon bin ich wieder abgerückt. Einen richtigen Grund kann ich nicht mal dafür nennen. Es fehlt mir noch was. Wie ehemals bei XFCE. Bei letzterem macht es für mich das Whisker Menu und MenuLibre aus um das Ganze abzurunden und "handlich" zu machen. Denke auch das ist wieder eine Entwicklung die Unity verschuldet hat. Einen Schub nach vorne für XFCE. So kann man aus dem "Negativen" durchaus was positives ziehen.
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12

19.07.2014, 15:18

Zitat

............Einen Schub nach vorne für XFCE. ................
Sehe ich auch so! Nur besteht für XFCE die Gefahr, dass sich das in dem Moment wieder umdreht, wo sich das Ubuntu-Mate einigermaßen etabliert. Wobei wir bei der Sinnhaftigkeit des Ganzen sind, da sich Gnome2/Mate und XFCE eh nicht nennenswert unterscheiden. Ich habe jedenfalls, seit ich mit 14.04 gezwungener Maßen auf Xubuntu umgestiegen bin, nicht das Gefühle, mich groß verändert zu haben.

Zitat

weil die Mehrheit altbewährtes lieber mag.
Das ist eben ggf. ein Trugschluß, wie ich in dem Beispiel in meinem vorigen Post versucht habe zu erklären. Für die nachwachsende Generation ist eben Unity und/oder Win8, im weitesten Sinn, das "altbewährte" oder, noch schlimmer, die anderen Desktops, das Zeugs das die Eltern benutzt haben.....!

Gruß

Klaus P
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13

19.07.2014, 21:33

Hallo

Ich hatte mir ja Mate schon mal Installiert .
War auch Erst Begeistert aber ich Arbeite Eben auch mit meiner GPS-Maus und bis die Reagiet hat oje.
Dann habe ich Gnome-sessin-Fallback das war bei 12.4 da hate ich auch das selbe Problem.
Dann habe ich Getestet und Gegooglet und hab die Lösung Gefunden gehabt.
Diese Klappt aber nicht bei 14.4 weil wenn man das Gnome-panel Installiert hat man Gnome2.
Dafür Klappt es jetzt mit Gnome-session-Fallback Optimal.
Aber wenn wie hier ja schon Erwähnt Mate sich Verbessert hat kann ichs mir ja mal auf meinem Testrechner Installieren.

Aber zu Gnome2 ich Finde es nicht schlecht hab es auf mein HP Laptop der Steht wie mein Fernseher den ich als Zweit Bildschirm nutze
etwas mehr wie 1 Meter von meinem Sessel Entfernt da sind die Kacheln Ganz Praktisch.

Aber auf meine Notebooks Finde ich sie Unpraktisch
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14

20.07.2014, 00:27

Hallo zusammen!

Da scheint was Neues an den Start zu gehen: Ubuntu Mate Remix
Hier noch als Alpha.

werde die mate alpha 32bit auf dem alten Centrino testen?

beste gnome2 distri war Fuduntu, speziell f. ultrabooks. Hatte ein brauchbares Lastmanagement.
Schade dass das Project eingestampft wurde. Das aktuelle Fedora kann man vergessen, da ist
manjaro 0.8.10 merklich löblicher.

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15

20.07.2014, 11:13

Manjaro steht oft in der Kritik, nicht aktuell zu sein, bzw sicherheitsrelevante Updates zurückzuhalten. Dasselbe soll bei Mint der Fall sein. Mir fehlt allerdings als Laie das Hintergrundwissen.

Aktueller als Manjaro ist Antergos. Das läßt mir beim Installieren schon die Wahl, welchen Desktop ich standardmäßig haben möchte. Deswegen läuft mein Antergos mit Mate.

@Klaus

Wir, damit meine ich die User >35 Jahre sind Kinder von Windows '95 aufwärts. Nenn mich eingefahren, aber ich habe das Konzept einfach verinnerlicht. Sprich, Startbutton links unten, Panel unten. Alles was anders ist, wirkt im ersten Moment fremd. Klar kann ich mich umgewöhnen. Windows 8 hatte ich eine Zeitlang und es hat keine 15 Minuten gedauert, und ich bin mit der Bedienung klargekommen. Dasselbe gilt für Unity. Nur, wenn ich halt die Wahl habe, und die habe ich zum Glück, dann richte ich es mir so ein, wie ich es gewöhnt bin.
Ich habe zwar mit Windows 3.11 angefangen, aber es nicht lange genug genutzt bis '95 auf den Markt kam, und die Bedienung fand' ich zudem auch praktischer.

Um das beliebte Autobeispiel zu benutzen: Steige ich heute in 5 verschiedene Autos, ist der Rückwärtsgang an 5 verschiedenen Stellen. Hätte ich die Wahl, wüßte ich wo ich ihn hinsetzen würde. Aber da muß ich halt das nutzen, was mir vorgegeben wird.
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16

20.07.2014, 14:37

Aktueller als Manjaro ist Antergos. Das läßt mir beim Installieren schon die Wahl, welchen Desktop ich standardmäßig haben möchte. Deswegen läuft mein Antergos mit Mate.

Manjaro wurde zweimalig abgeschmettert und konnte nicht mehr gebootet werden; habe es zwischenzeitlich wieder de-installiert.
Nr. Uno bleibt immer noch ubuntu, weil alles funktioniert wie es soll.

Antergos werde ich mal antesten; evtl. f. d. mobilen Apparat was?
gibt ja noch 32 bit Versionen...

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17

20.07.2014, 20:16

Ob ein System "was ist" oder nicht, liegt im Auge des Betrachters. Auf welchen Geräten die funktionieren oder nicht ... testen, herausfinden.

Bei Testsystemen, besonders Rollig Release muß ich immer auf mögliche Eventualitäten gefaßt sein. Mir im Notfall zu helfen wissen, oder eben ein Image zurückspielen und ein paar Tage warten. Grade Debian basierende Systeme funktionieren bei mir ausnahmslos alle.

Antergos soll nah an Arch sein. So ein System kann 1/2 Jahr ohne Probleme laufen, oder innerhalb von einer Woche 5x crashen. Arch Nutzer schwören auf Arch und viele sind der Meinung es sei einfacher zu handeln als Ubuntu. Pacman ist was ganz anderes als apt-get aber es bietet irre viele Möglichkeiten. Hat man die Grundbefehle erstmal raus, ist das total genial. Es kommt darauf an, was will ich lernen, bin ich bereit umzudenken und auch mal Rückschläge in Kauf zu nehmen. Ist es die Zeit wert, die ich investiere, aber das gilt eigentlich für alles auf dieser Welt.

Ich bin da recht schmerzfrei. Hab' ein Stabiles System, wo ich Wert darauf lege, daß es immer funktioniert. Alles andere ist für mich Spaß. Und wenn es kaputt geht, dann halt was anderes. :D
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18

22.07.2014, 22:45

Antergos soll nah an Arch sein. So ein System kann 1/2 Jahr ohne Probleme laufen, oder innerhalb von einer Woche 5x crashen. Arch Nutzer schwören auf Arch und viele sind der Meinung es sei einfacher zu handeln als Ubuntu.
die Antergos 32-bit kann man vergessen. Da kommen auf der Qerz-Tastatur nur Zahlen. k.A. wie man das um stellt. Hab ich gleich wieder gelöscht.
Werde die 64-bit-Version auf dem Quad-Apparat testen. Die manjaro 0.8.10 ist schon gut. Kackte aber schon 2 x ab und kein login ist mehr möglich.
Bei Fedora fehlen jede menge plugins - für DAUs halt nix.

Conni

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19

22.07.2014, 22:56


Ich sehe es für mich so, hätte es kein Unity gegeben, wäre ich nie in Versuchung gekommen, auch mal KDE oder XFCE zu testen.

Hätte es kein Unity gegeben, wäre ich heute noch bei Ubuntu :D . Insofern sehe ich Unity positiv, es hat mich dazu motiviert, mich ein bisschen umzuschauen. Wobei ich 9 Monate lang Unity (Ubuntu 12.04) still ertragen habe. Auf einem 10 Jahre alten Rechner ist man froh, wenn überhaupt ein Linux läuft. Aber sobald ein neuer Rechner da war, war es schnell vorbei damit 8) .

Antergos soll nah an Arch sein. So ein System kann 1/2 Jahr ohne Probleme laufen, oder innerhalb von einer Woche 5x crashen. Arch Nutzer schwören auf Arch und viele sind der Meinung es sei einfacher zu handeln als Ubuntu. Pacman ist was ganz anderes als apt-get aber es bietet irre viele Möglichkeiten. Hat man die Grundbefehle erstmal raus, ist das total genial. Es kommt darauf an, was will ich lernen, bin ich bereit umzudenken und auch mal Rückschläge in Kauf zu nehmen. Ist es die Zeit wert, die ich investiere, aber das gilt eigentlich für alles auf dieser Welt.

Keine Ahnung, wie nahe Antergos an Arch ist. Ich nutze seit Ende Mai Antergos, seit 4 Wochen sogar ausschließlich (auf drei Rechnern) - und zwar immer mit Mate :) . Davor habe ich abgesehen von einem kleiner Liason mit Mageia ausschließlich mit Debian-Derivaten gearbeitet. Wirklich schwer war die Umstellung aber nicht. Die Gemeinsamkeiten zwischen Linux-Distributionen sind viel größer sind als die Gegensätze. Falls es wirklich mal crashen sollte, dann habe ich genügend Live-Sticks. Wobei man sich vermutlich im Fallback-Mode noch behelfen kann.

Das meiste kriege ich mit graphischen Tools hin. PacManXG war erstmal ein bisschen gewöhnungsbedürftig, wie zB dass man bei der Installation von Programmen tausend Sachen gefragt wird, aber Arch ist eben eine andere Philosophie. Letztlich ist es aber ein unheimlich mächtiges Systemverwaltungs-Werkzeug. Es gibt massig Updates, mehr noch als bei Ubuntu. Und man ist mehr verantwortlich für sein System. An Updates wird man nicht erinnert (jedenfalls nicht in der default-Einstellung), sondern man kümmert sich einfach selbst darum.

Ins Terminal musste ich bis jetzt kaum. Bis jetzt haben 4 (vier!) aus Debian/Ubuntu bekannte Terminalbefehle ausgereicht:

Quellcode

1
2
3
4
cd
make help
make build ARCH=x86-64-modern
sudo pluma


Die ersten drei Befehle waren dafür da, um ein Programm zu kompilieren, dass ich topaktuell haben wollte. pluma ist der Editor von Mate, den hab ich zweimal als Admin aufgemacht, um Icon-Dateien zu verändern. Beispielsweise gibt es ein graphisches Tool, um USB-Sticks ohne Terminal oder Monsterprogramme (gparted) bequem zu formatieren. Das funktioniert aber nur, wenn es als Admin geöffnet wird. Da ich nicht in den Terminal will, wenn ich es nicht muss, habe ich den Aufruf in der Startleiste in ein "sudo..." abgeändert. Vielleicht hätte ich das bei der Installation schon ändern können, aber als Arch-Neuling lass ich Installationen lieber einfach durchlaufen und änder das nachher händisch ab.
Desktop 1: Lenovo H515s, AMD A6-5200, 6 GB RAM
Desktop 2: Zotac ZBox ID 18, Intel Celeron 1007U, 4 GB RAM
Desktop 3: Asus EEEBox EB1012, Intel Atom 330, 3 GB RAM
Notebook: Lenovo Edge E145, AMD E1-2500, 4 GB RAM

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01.10.2014, 23:21

Test Ubuntu-Mate 14.10 Beta2

Hallo zusammen!

Ich möchte dieses Thema noch mal aufgreifen, da ich jetzt mal einen ersten Test gewagt habe. Ich habe mir von der Projektseite die aktuelle Ubuntu Mate 14.10 Beta 2 64Bit-ISO herunter geladen und per Live-USB auf einem Dell 12 Zöller angeschaut.
Ich muss sagen, ich bin ziemlich angetan! :thumbup:
Schon beim ersten Anblick des (imho sehr gelungenen) Standardlayouts fühlt man sich sofort wieder heimisch wie zu selig Gnome2 Zeiten. Alles ist so wie man es gewohnt war. Alles ist da, wo es hin gehört. Es steht die gewohnt (oder besser gesagt vermisste) große Auswahl an Einstellungsmöglichkeiten zur Auswahl mit einer üppigen Anzahl an Themes etc.
Bei der Live-Session haben hier, trotz des Beta Status, auch von 14.10, alle Grundfunktionen ohne Probleme funktioniert. Eine Festinstallation wird folgen.
Mein erster Eindruck, ist dass hier richtig gute Arbeit geleistet wurde und das Ganze recht viel versprechend daher kommt. Kann nur hoffen, dass es hält, was es verspricht. Ich finde es auch deutlich besser implementiert als bei Mint. Eben das Gnome2 wie unter früheren Ubntus gewohnt.

Das einzige, was mir bis jetzt negativ auffällt, ist ein (imho überflüssiger) XP-Modus, der letztens nichts anderes bewirkt, als die/eine Panelleiste unten zu platzieren, mit der von XP gewohnten Symbolanordnung. Humbug!

Probiert es mal aus, wenn ihr Lust habt, und schreibt was ihr meint.

Gruß

Klaus P

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