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  • »ursa major« ist männlich
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09.05.2014, 00:58

Deaktivierter Onboard-Chip drängt sich immer wieder in den Vordergrund

Liebe Ubuntu-Gemeinde!

Vorab: Meine Soundkarte ist die M-Audio Audiophile 2496, mein LINUX Ubuntu Studio 12.04 64 Bit, parallel installiert zu Windows 7 64 Bit.

Seit geraumer Zeit habe ich ein ziemlich bizarres und nervtötendes Problem mit dem Sound. Als ich seinerzeit meine derzeitige Distri Ubuntu Studio 12.04 installiert hatte schien er zunächst einwandfrei zu funktionieren. Nur Systemsound hatte ich nicht, was ich aber nicht so schlimm fand. Nach einiger Zeit stellte sich aber heraus, dass sich der Onboard-Soundchip meines Rechners immer wieder in den Vordergrund drängt - obwohl ich ihn zuvor im BIOS deaktiviert habe. Ich habe das hier auch schon mal zur Sprache gebracht, bekam das aber nie in den Griff. Aber ich arrangierte mich damit indem ich jeweils in den Einstellungen von Jack bzw. ladiconf auf meine M-Audio umstellte. Irgendwann, ich weiß nicht wie es passierte, hatte ich plötzlich kein MIDI mehr (möglicherweise Stoff für einen separaten Thread, bin mir aber nicht sicher). Zuvor hatte ich viel mit Rosegarden gemacht, wo ich QSynth als Allgemeines Midi-Gerät verwendete. Timidity funktionierte nicht. Nun plötzlich auch QSynth nicht mehr und MIDI wurde nun in Gladish immer rot dargestellt, was wohl heißt, dass es inaktiv ist. Ich habe auch alle drei MIDI-Server-Optionen in Ladiconf getestet, ohne Erfolg. Überhaupt scheint dieses ganze Soundkartenproblem von Anfang an nur MIDI betroffen zu haben, denn Programme wie Audacious, Hydrogen, Yoshimi und LMMS tönen sehr wohl.

Nun spiele ich mit dem Gedanken mir ein frisches Ubuntu Studio 14.04 zu installieren, das ich auch schon drei mal im Live-Modus angecheckt habe. Was soll ich sagen, beim ersten Mal lief es tadellos, meine M-Audio war Karte 0. MIDI zu checken habe ich allerdings vergessen. Und beim zweiten und dritten Mal war dann wieder der Soundchip im Vordergrund und MIDI ging nicht. Audacious und LMMS tönten auch hier. Hydrogen und Yoshimi scheinen sich hingegen zu den stummen Anwendungen gesellt zu haben. Liegt aber vielleicht auch an deren Einstellungen, habe ich auch noch nicht gecheckt. Und MIDI wird auch hier in Gladish rot dargestellt. Ein Upgrade wäre also unter diesen Voraussetzungen eher ein Rückschritt für mich. Mein Ubuntu Studio ist aber auch in seinem derzeitigen Zustand schon eher unbrauchbar.

Unter Windows funktioniert meine Soundkarte übrigens tadellos - inklusive MIDI. Gerade vorhin habe ich im Web gelesen, dass sie auch unter LINUX und auch namentlich unter Ubuntu Studio auf Anhieb einwandfrei funktionieren soll. Also muss es irgendwie an meinem notorischen Pech und meiner Ahnungslosigkeit in Sachen Computer-Administration liegen. Drum hoffe ich, dass hier irgendwer mehr weiß und es mir auch sagt. Wäre für Hilfe wirklich dankbar.

Beste Grüße, ursa

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »ursa major« (12.05.2014, 12:36)


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09.05.2014, 02:05

Es ist alles in den Wind geschrieben. Klick
Wenn man seit 2011 im Forum ist, sollte man das wissen.
Erspart auch das schreiben von Romanen.

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3

09.05.2014, 10:36

Danke für die flotte Antwort zu nachtschlafender Zeit, Wulwar!

He, Du unterschätzt die Länge meiner Romane. Aber okay. Auf die von Dir verlinkten Hinweise hatte mich bisher einfach noch niemand hingewiesen. Habe das Skript durchlaufen lassen und die Infos unten angehängt.

sound.txt

4

09.05.2014, 11:58

Welche macht denn das Problem, die AMD/ATI/Radeon oder die VIA?

Zeig auch die Ausgabe von

Quellcode

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lspci -knn | grep -iA5 audio
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5

09.05.2014, 12:09

Hallo Fredl!

Es ist die ATI, die sich dauernd vordrängelt. Als gäbe es da eine Random-Funktion. Im Moment ist ja gerade wieder die M-Audio vorn. MIDI geht aber übrigens trotzdem nicht.

6

09.05.2014, 12:23

Und die Ausgabe?
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09.05.2014, 12:33

Meinst Du das hier?

Quellcode

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xxxxx@yyyyy:~$ dmesg | grep -C1 -E 'ALSA|HDA|HDMI|sound|hda.codec|hda.intel'
[   19.597995] snd_ice1712 0000:04:01.0: PCI INT A -> GSI 22 (level, low) -> IRQ 22
[   19.601519] snd_hda_intel 0000:01:00.1: PCI INT B -> GSI 17 (level, low) -> IRQ 17
[   19.601587] snd_hda_intel 0000:01:00.1: irq 42 for MSI/MSI-X
[   19.601638] snd_hda_intel 0000:01:00.1: setting latency timer to 64
[   19.614779] HDMI status: Codec=0 Pin=3 Presence_Detect=0 ELD_Valid=0
[   19.614918] input: HD-Audio Generic HDMI/DP,pcm=3 as /devices/pci0000:00/0000:00:01.0/0000:01:00.1/sound/card1/input4
[   19.660259] input: Wacom Bamboo 16FG 4x5 Pen as /devices/pci0000:00/0000:00:1d.0/usb2/2-1/2-1.4/2-1.4:1.0/input/input5

8

09.05.2014, 13:01

Eigentlich das hier.

Aber es wird wohl snd_hda_intel sein, was ich suche. Entlade das einmal.
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9

09.05.2014, 13:09

Entladen? Wie geht das?

Habe hier sicherheitshalber noch das was Du vorhin haben wolltest.

Quellcode

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xxxx@yyyy:~$ lspci -knn | grep -iA5 audio
01:00.1 Audio device [0403]: Advanced Micro Devices, Inc. [AMD/ATI] Cedar HDMI Audio [Radeon HD 5400/6300 Series] [1002:aa68]
	Subsystem: Dell XPS 8300 [1028:aa68]
	Kernel driver in use: snd_hda_intel
	Kernel modules: snd-hda-intel
03:00.0 Ethernet controller [0200]: Broadcom Corporation NetLink BCM57788 Gigabit Ethernet PCIe [14e4:1691] (rev 01)
	Subsystem: Dell Device [1028:0438]
--
04:01.0 Multimedia audio controller [0401]: VIA Technologies Inc. ICE1712 [Envy24] PCI Multi-Channel I/O Controller [1412:1712] (rev 02)
	Subsystem: VIA Technologies Inc. M-Audio Delta Audiophile 2496 [1412:d634]
	Kernel driver in use: snd_ice1712
	Kernel modules: snd-ice1712
ff:00.0 Host bridge [0600]: Intel Corporation Core Processor QuickPath Architecture Generic Non-core Registers [8086:2c61] (rev 02)
	Subsystem: Intel Corporation Device [8086:8086]
ff:00.1 Host bridge [0600]: Intel Corporation Core Processor QuickPath Architecture System Address Decoder [8086:2d01] (rev 02)

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09.05.2014, 14:11

Quellcode

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sudo modprobe -r snd_hda_intel

Möglich daß es nichts bringt, solange das ganze Soundsystem so läuft.
Dann müsste man es gleich blacklisten und neu starten. Ich würd's mir aber erstmal ansehen ob es hilft, wenn es nicht geladen ist.
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09.05.2014, 15:02

Quellcode

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xxxx@yyyy:~$ sudo modprobe -r snd_hda_intel
[sudo] password for xxxx: 
FATAL: Module snd_hda_intel is in use.


Trotz vorherigem Neustart übrigens. Wie funktioniert das mit der "Blacklist"?

Werde mich hier in Kürze mal für ein/zwei Stunden ausklinken müssen. - Verpflichtungen. Melde mich dann aber wieder.

Edit: Bin wieder da.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ursa major« (09.05.2014, 16:26)


DocHifi

unregistriert

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09.05.2014, 16:31

Wie funktioniert das mit der "Blacklist"?

Quellcode

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gksudo gedit /etc/modprobe.d/blacklist.conf

Dort das Modul eintragen, speichern, neustarten und hoffen. :D

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09.05.2014, 16:47

Hallo Doc!

Was genau trage ich denn da als Modul ein? snd_hda_intel?

DocHifi

unregistriert

14

09.05.2014, 17:04

Was genau trage ich denn da als Modul ein? snd_hda_intel?

Genau so.

Quellcode

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blacklist snd_hda_intel

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15

09.05.2014, 18:15

Okay, habe ich eingetragen und neu gestartet. Unter aplay -l taucht jetzt auch tatsächlich nur noch meine M-Audio auf. Allerdings lässt sich Jack nicht starten. Wenn ich versuche in Gladish irgendwas zu starten, ganz gleich ob ein altes, bestehendes Projekt oder ein neues, noch leeres, kommt die Meldung "Jack start failed". Die Jack log file kann nicht geladen werden, da kommt die Meldung "404 Not found - nginx/1.4.1". In der ladiconf steht dann unter "Jack driver parameters" in der Zeile "Alsa device name" immer noch hw:1. Auf hw:0 umstellen bringt auch nichts.

qjackctl startet auch nicht und meldet "D-Bus: Jack-Server konnte nicht gestartet werden. Tut mir Leid". Dann kommt noch ein Fenster, das mich an das Meldungsfenster verweist, wo... - muss gerade mal neu starten, weil da irgendwas hängt, ergänze das hier gleich.

Edit: Ne, hat keinen Zweck, hat sich schon wieder aufgehängt. Habe heute auch keine Zeit mehr. Vielleicht nerve ich euch morgen weiter. Vielleicht versuche ich aber auch einfach mal das Upgrade auf 14.04.

Vorerst wünsche ich euch einen schönen Abend und bedanke mich für eure Hilfe.

Gruß, ursa

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ursa major« (09.05.2014, 18:29)


16

09.05.2014, 18:46

Mit Jack kenn ich mich nicht aus. Aber wenn das Modul nicht mehr geladen wird, ist die Hardware praktisch nicht aktiv. Du müsstest also dem Jack beibringen, daß er nur die verbliebene nutzen kann. Eventuell entsprechend neu konfigurieren.
Zeige zur Sicherheit die Ausgabe von

Quellcode

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lsmod
. Mal sehen, welche Module noch aktiv sind.
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17

12.05.2014, 00:03

Hallo in die hilfreiche Runde!

Also ich konnte nun doch nicht widerstehen und habe auf Ubuntu Studio 14.04 upgegradet. Übrigens zum Niederknien, bin begeistert. Nach anfänglichen Problemen habe ich derzeit damit ein gutes Gefühl. Konnte meine alten Projekte in Rosegarden öffnen und auch wiedergeben und bearbeiten. Midi funktioniert also. Gladish, soweit ich bisher feststellen konnte auch. Das Problem mit dem Onboard-Chip bestand hier zunächst auch. Dank der Tipps von Fredl und DocHifi konnte ich es aber lösen. Yoshimi tönt jetzt auch, nachdem ich ZynAdd nachinstalliert habe, denn die Developer haben wohl vergessen die Banks von Yoshimi mit in die Installationsdatei zu packen. Zwar hatte ich schon etliche Kernel-Ooopse (der Low-Latency-Kernel), laut Fehlermeldung wegen verschiedener Bugs, aber das wird sich sicher mit der Zeit geben.

Daher setze ich diesen Thread jetzt auf "Gelöst".

Vielen Dank noch mal für die freundliche Hilfe!

Gruß, ursa

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ursa major« (12.05.2014, 12:36)


18

12.05.2014, 18:07


Daher setze ich diesen Thread jetzt auf "Gelöst".
Vielen Dank noch mal für die freundliche Hilfe!
Gruß, ursa


Sowas höhrt man doch gerne :thumbsup: