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  • »jonussbaumer« ist der Autor dieses Themas

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1

12.11.2013, 18:27

Umstieg auf Linux

Hallo,

Wer kann mir (bis dato Windowsnutzer) in wenigen Worten erklären, welche Programme ich wo herunterladen muss, um meinen 5-jährigen PC (32 bit) zukünftig unter Linux zu betreiben?

zitzi

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3

12.11.2013, 18:46

Hallo Jo,

ich empfehle Linux Mint in 32bit mit dem Mate-Desktop.
Läuft auf ähnlich alter Hardware bei mir perfekt und flüssig.
Sehr übersichtlich, nicht so überfrachtet wie mittlerweile (K)Ubuntu.
Kriegst du hier:

http://www.linuxmint.com/edition.php?id=103

Basiert auf Ubuntu, wird aber anders gepflegt.
Die Version 13 entspricht der Ubuntu 12.04 und die ist LTS.
Das heißt Long Term Supported, Updates bis April 2017.
Ich bin damit sehr zufrieden und will nicht ständig die Version wechseln.

Ansonsten ist die Wahl einer Linuxversion Geschmackssache und auch von deinen Linuxkenntnissen abhängig.
Mögen die Ubuntuianer hier im Forum mir den Hinweis auf Linux Mint verzeihen!

Gruß, Zitzi
Versuch macht kluch............

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  • »Klaus P« ist männlich

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4

12.11.2013, 19:15

Hallo jonussbaumer!

5järiger PC sagt nicht viel! "Damals" gabs auch schon "Luschen" und "Granaten"! ;)

Downloadlinks zu den Ubuntuversionen wurden oben ja schon gepostet. Wenn ich deine Frage aber richtig verstehe, wolltest du eigentlich wissen, wie man Programme installiert. Dazu zitiere ich mal aus unserem WIKI:

Die Installation von Programmen ist unter Ubuntu gänzlich anders als man es von Windows kennt. Unter Windows installiert man neue Programme, in dem man eine setup.exe Datei ausführt. Somit ist bei Windows jedes Programm selbst für die Installation verantwortlich.

Ubuntu beschreitet hier einen völlig anderen Weg: Die Programme werden - zumindest sehr häufig - in Form von Paketen im Internet hinterlegt. Der Vorteil: Die Paketverwaltung von Ubuntu ist für die Installation des jeweiligen Programmes zuständig. Dadurch ist das System selbst für die Installation verantwortlich. Auf diese Weise wird jedes Programm perfekt in das jeweilige System integriert und lässt sich, im Gegensatz zu manchen Programmen unter bestimmten Windowsvarianten, auch wieder restlos deinstallieren. Jedes Paket enthält hierbei neben den zu installierenden Dateien auch Installationsanweisungen sowie Zusatzinformationen (z.B. Versionsnummer, erforderliche Bibliotheken etc.).

Die Paketverwaltung von Ubuntu hat insbesondere folgende Aufgaben:

Sie stellt sicher, dass sämtliche Voraussetzungen für die Installation erfüllt sind und löst etwaige Paketabhängigkeiten auf.
Sie warnt vor Konflikten, die durch die Installation miteinander unverträglicher Programme auftreten können.
Zu jeder installierte Datei kann nachträglich feststellt werden, aus welchem Paket sie stammt.
Sie ist die Zentrale Verwaltung, um das gesamte System auf aktuellem Stand zu halten und Sicherheits-Updates einzuspielen. Zum Vergleich: Die Windows Update Funktion kümmert sich lediglich um das Betriebssystem, nicht aber um die einzelnen Anwendungen. Aus diesem Grund hat unter Windows beinahe jede Anwendung auch ein eigenes Update Programm - dies ist unter Ubuntu nicht notwendig.


Für die Programminstallation selbst gibt es verschiedene Möglichkeiten. Programme sind in der Linuxwelt i.Ü. Pakete, deshalb auch Paketverwaltung:

Für Einsteiger am einfachsten: Softwarecenter . Allerdings nicht immer empfehlenswert, da es doch sehr einem App-Store ähnelt und wenig informativ ist.

Synaptic, muss aber erst installiert werden auf neueren *buntus

Übers Terminal mit apt-get

Zitat

in wenigen Worten erklären,

Das ist nicht immer möglich! Ein neues Betriebssystem erfordert leider etwas mehr Zeit zur Einarbeitung.


zitzi

Zitat

ich empfehle Linux Mint in 32bit mit dem Mate-Desktop.

Warum in die Ferne schweifen........! Mate läuft auf *buntu genau so gut! Und mit den Gnome-Classic Desktops sowie Xu- und Lubuntu gibts reichlich Alternativen. Was an Ubuntu Gnome/Unity überfrachtet sein soll, erschließt sich mir nun überhaupt nicht. Es ist doch genau das Gegenteil der Fall. Durch die gewollten minimalistischen Ansätze fehlt etliches, was man von früher oder anderem gewohnt war. Aber das ist schließlich alles Ansichtssache.

Gruß

Klaus P
Des modernen Menschen Computer ist sein Himmelreich! :rolleyes: Der Weg zur Hölle, ist allzu kurz auf dem falschen "EFI-Pfad" ;( : Kleiner Leitfaden zur UEFI-Installation

zitzi

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12.11.2013, 20:29

Hallo Klaus P,

"5 Jahre alter PC" sagt zwar nix genaues, aber die Größenordnung in der das OS boxt ist in etwa bekannt.
Da finde ich dann Unity eben etwas zäh.
Ist so ne Gefühlssache.
In meinem Bekanntenkreis läuft viel so alte Hardware und das Mint mit dem Mate-Desktop schlägt sich da wacker.
Sind nun mal meine Erfahrungswerte.
Gnome 3 oder Classic habe ich mir natürlich auch bei erscheinen der Unity-Oberfläche angeschaut.
Kam aber nicht an mein geliebtes Gnome 2 ran.
Bin dann eben bei Mint gelandet.
Da läuft sogar ein Celeron M900 mit 1 x 2,2 Ghz bei 2 GB RAM ordentlich flüssig.
Erfahrungswerte, wie gesagt.
Und nach solchen wird auch oft gefragt.
Mint und Ubuntu finde ich gar nicht so fern voneinander.
Die Paketquellen sind nahezu identisch und damit das Softwareangebot.
Die Infos aus diesem Forum lassen sich 1:1 umsetzen.
Abschließend sei erwähnt: Ich liebe dieses Forum !

Zitzi
Versuch macht kluch............

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12.11.2013, 20:53

Zitat

Mint und Ubuntu finde ich gar nicht so fern voneinander.


Wie auch? Mint bedient sich zu mehr als 99% freigiebig aus den Ubuntupaketen + alternativer GUIs (gut) + eigener Paket-/Aktualisierungsverwaltung (suboptimal).

Gruß

Klaus P
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12.11.2013, 21:25

Hallo,

Wer kann mir (bis dato Windowsnutzer) in wenigen Worten erklären, welche Programme ich wo herunterladen muss, um meinen 5-jährigen PC (32 bit) zukünftig unter Linux zu betreiben?
Hallo,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung. :thumbup:

Als ich zuletzt umstieg, habe ich mich für Ubuntu 12.04 entschieden, da es einerseits sehr einfach zu bedienen und damit wirklich sehr umsteigerfreundlich ist, andererseits kaum Probleme mit Treibern bereitet. In 95% aller Fälle hieß es nur: Einstecken. Läuft. Was man an Programmen braucht, sind die wichtigsten schon an Bord. Der Firefox ist schon dabei, Als MS-Office-Alternative findest du bereits vorinstalliert LibreOffice und die Mails lassen sich mit Thunderbird verwalten.

Dinge, die ich persönlich nicht mag wie das Mozilla-Zeug habe ich durch Alternativen ersetzt. Die findet man ganz leicht im Softwarecenter, das ähnlich den App-Stores der Smartphones funktioniert. Aussuchen, Anklicken und die Installation läuft.

Also am besten lädst du dir Ubuntu 12.04 LTS (hast halt den längsten Support - bis 2017) und startest erst einmal als Live-CD, um dich umzuschauen.

Wenn du dann spezielle Alternativen für das Win-Programm XYZ suchst, frag einfach noch mal.


Grüße
monolith

Wie ein kleines Kind auf den Weihnachtsmann warte ich auf die Final von Ubuntu Touch.





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8

12.11.2013, 21:50

Um Klaus P's Beitrag etwas zu ergänzen oder korrigieren noch der folgende Link:

http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php?title=Aptitude_vs._apt

Gewöhn dir am besten gleich den Umgang mit der Konsole an, ist zwar gerade Anfangs etwas umständlich aber immer schön alles aufschreiben und dann geht es schon bald.

Viel Spaß in der Linuxwelt
Casisto