Sie sind nicht angemeldet.

  • »simonsunnyboy« ist männlich
  • »simonsunnyboy« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 92

Registrierungsdatum: 14.11.2008

Wohnort: Friedrichshafen

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: GNOME 2.x

  • Nachricht senden

1

09.11.2012, 13:54

Medion Notebook mit Geforce 8600M GS macht Probleme

Hallo zusammen,

ich wollte meiner Freundin etwas gutes tun und ihr Linux auf den Laptop installieren. Sie hat da nichts dagegen, unter Windows benutzt sie sowieso schon alle möglichen freien Softwarepakete.
Das Gerät ist ein ominöses Medion Teil.

Ubuntu 12.04 habe ich mal hergenommen, die Installation läuft durch und man kommt am Ende in Unity rein, Wlan, Sound, sogar die Webcam alles läuft out of the box bis auf die Grafik. D.h. der Grafiktreiber der dann läuft ist prinzipiell ok. (Ich vermute es handelt sich dabei defaultmäßig um den freien Nouveau Treiber)

Problem: Die Bildschirmauflösung stimmt überhaupt nicht. Das Gerät hat so ein olles 16:9 Breitformat, ich vermute mit 1440x960 Pixeln. Die Ubuntuvorinstallation bietet aber nur 1024x768 und 800x600 an, beides nicht akzeptabel.

Ich hatte erstmal versucht den normalen NVIDIA Treiber zu installieren, der hat bei meinen Standrechnern nie Probleme gemacht, Treiber rein und läuft. Auf diesem Notebook hier aber bekomme ich eine "Device not supported" Meldung, von NVIDIA Corp selber, im Kernellog, wenn der Kerneltreiber laden soll. Unter Windows läuft auf der Kiste aber garantiert ein normaler NVIDIA Treiber.

Mit Nouveau könnte ich leben, meine Freundin will damit arbeiten, nicht zocken. Ich habe dann mir die installierte Konfiguration angesehen.

Eine /etc/X11/xorg.conf gibt es garnicht. Ich habe testweise mehrere Varianten angelegt, in denen aber alle im lightdm in einem failsafe landen, ich aber keinen grafischen Login mehr bekomme. (wie gesagt, ohne xorg.conf bekomme ich Login und Unity in 1024x768, ganz von allein)

Daher jetzt meine zentrale Frage, kann man die implizite xorg.conf irgendwie wegspeichern und sich mal ansehen? Und könnte ich da dann eine ModeLine ergänzen?
Mit dem Tool cvt kann man ja schnell entsprechende Modelines erzeugen.

Grüße,
ssb
Rock'n'Roll is the thing - Jerry Lee is the king! :thumbsup:
http://final-memory.org/

2

09.11.2012, 14:26

Hi,
ich hänge dir mal meine xorg an, gleiche Grafikkarte, gleiche Auflösung.
Diese lief mit dem "nvidia-current" ich meine 285.
Gruß DH
»DocHifi« hat folgende Datei angehängt:
  • xorg.conf.txt (1,54 kB - 2 mal heruntergeladen - zuletzt: 22.01.2013, 22:26)
                          Linux is like a tepee. It has no Windows, no Gates, and there is an Apache inside. :D

  • »simonsunnyboy« ist männlich
  • »simonsunnyboy« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 92

Registrierungsdatum: 14.11.2008

Wohnort: Friedrichshafen

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: GNOME 2.x

  • Nachricht senden

3

09.11.2012, 14:55

Danke, ich schau mal, ob ich die als Basis mit nouveau nehmen kann, da ja "nvidia-current" schon das Kernelmodul nicht laden wollte. "Device not supported" mehr oder weniger....
Rock'n'Roll is the thing - Jerry Lee is the king! :thumbsup:
http://final-memory.org/

4

09.11.2012, 15:04

Hi,
Danke, ich schau mal, ob ich die als Basis mit nouveau nehmen kann, da ja "nvidia-current" schon das Kernelmodul nicht laden wollte. "Device not supported" mehr oder weniger....
dann musst du die aber ändern, ob das mit dem freien Treiber geht, keine Ahnung.
Ich meine, der arbeitet mit einer monitor. xxx Datei, kann ich aber gerade nicht sagen, wie die Endung war, da hier Intel.
Eigentlich, sollte der current aber funktionieren, hatte den ja auch benutzt.
                          Linux is like a tepee. It has no Windows, no Gates, and there is an Apache inside. :D

  • »simonsunnyboy« ist männlich
  • »simonsunnyboy« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 92

Registrierungsdatum: 14.11.2008

Wohnort: Friedrichshafen

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: GNOME 2.x

  • Nachricht senden

5

09.11.2012, 15:28

"eigentlich" hätte ich das auch erwartet, dann hätte ich hier auch nicht um Rat gefragt, denn dann hätte es "eigentlich" wie immer funktioniert ;)

Das Abändern ist mir schon klar, zumindest die Zeilen, die für den Nvidiatreiber spezifisch sind, die müssen raus.
Rock'n'Roll is the thing - Jerry Lee is the king! :thumbsup:
http://final-memory.org/

6

09.11.2012, 16:04

Hi,
zumindest die Zeilen, die für den Nvidiatreiber spezifisch sind, die müssen raus.
eigentlich musst du nur den Namen unter Driver ändern, aber ich hab da so meine Zweifel.
Die Datei die ich vorhin meinte, nennt sich übrigens "monitors.xml" und liegt unter /home/.config.
Dort bezieht der freie Treiber seine Info.
Gruß DH
                          Linux is like a tepee. It has no Windows, no Gates, and there is an Apache inside. :D

  • »simonsunnyboy« ist männlich
  • »simonsunnyboy« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 92

Registrierungsdatum: 14.11.2008

Wohnort: Friedrichshafen

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: GNOME 2.x

  • Nachricht senden

7

09.11.2012, 17:55

Diese Datei sagt mir garnichts, muss eine Neueinführung sein. Wer erstellt bzw. hinterlegt diese und was für Informationen werden darin abgelegt?
Vorallem, warum im home, Monitordaten sind systemglobal, die haben im home nix verloren?!?
Rock'n'Roll is the thing - Jerry Lee is the king! :thumbsup:
http://final-memory.org/

8

09.11.2012, 18:04

Hi,
Wer erstellt bzw. hinterlegt diese und was für Informationen werden darin abgelegt?
Zitat UU Wiki:

Zitat

das GNOME-Programm zur Konfiguration der Bildschirme speichert die Monitorkonfiguration in der Datei ~/.config/monitors.xml. nvidia-settings verwendet dagegen die Datei /etc/X11/xorg.conf. Beim Start der grafischen Oberfläche wird zuerst die Bildschirmkonfiguration der xorg.conf aktiviert, anschließend jedoch durch die Konfiguration in der monitors.xml ersetzt. Bei Verwendung von nvidia-settings zur Monitorkonfiguration sollte daher eine bestehende monitors.xml gelöscht und auf den parallelen Einsatz des GNOME-Konfigurationsprogramms Bildschirme verzichtet werden.

Vorallem, warum im home,
Weil nicht jeder Benutzer das gleiche macht?
Gruß DH
                          Linux is like a tepee. It has no Windows, no Gates, and there is an Apache inside. :D