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  • »maettu« ist männlich
  • »maettu« ist der Autor dieses Themas

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1

03.09.2012, 15:39

Ubuntu Gnome Remix

Hallo zusammen, für alle Gnome-Fans gibts bald wieder ein Ubuntu mit Gnome (also die 3er Version ;) ), oder besser gesagt ohne Unity ;)
News dazu unter anderm bei heise .
Je nachdem wie beliebt das ist, muss vielleicht wieder ein neuer Forenbereich geschaffen werden für:

Zitat

Ubuntu Gnome Remix
etwas doofer Name aber was solls...

  • »joerg1702« ist männlich

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2

08.09.2012, 17:36

So etwas hat schon jemand gebaut
http://ubuntu-gs-remix.sourceforge.net/p/home/
Weist du keinen Rat nimm Draht.

  • »Archangel« ist männlich

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3

08.09.2012, 19:24

Ich muß gestehen, ich kann den ganzen Tumult nicht nachvollziehen. Die Formel Ubuntu=Unity hat doch keine Gültigkeit. Jeder der anfängt sich mit seinem System auseinander zu setzen, schafft es doch, einen Fenstermanager seiner Wahl einzurichten.
Auf der einen Seite heißt es Linux ist nicht Windows, auf der anderen nehmen anscheinend die meisten den Standard als gegeben so wie sie es von Windows gewöhnt sind.

Unity ist nur ein Plugin. Das zu entfernen lohnt nicht mal, denn es sind nur ein paar MB. Die Gnome-Shell nachzurüsten 3 Mausklicks über Synaptic oder ein einziger Terminalbefehl.

Edit:

Passend dazu folgendes gefunden -->klick Ich bin mir sicher, kopieren und einfügen kriegt (fast) jeder noch hin. ;)
Leser, die nicht lesen können, sind ein Trost für Autoren, die nicht schreiben können.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Archangel« (08.09.2012, 19:41)


  • »maettu« ist männlich
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4

08.09.2012, 19:53

Zitat

So etwas hat schon jemand gebaut

http://ubuntu-gs-remix.sourceforge.net/p/home/
Da steht was von inoffiziell und nicht direkt von Canonical unterstützt, das Ubuntu Gnome Remix ist aber mit offizieller Unterstützung.

Zitat

Die Formel Ubuntu=Unity hat doch keine Gültigkeit.
Doch so wird es vermarktet! Jeder der Ubuntu installiert wird zunächst mal mit Unity konfrontiert. Es wird ja auch ganz klar Xubuntu, Kubuntu, Lubuntu und so weiter vermarktet.
Man kann halt schlecht Werbung ohne speziell den Window-Manager zu erwähnen machen, es sind halt die grafischen Features die zählen.
Es stimmt aber auch, dass Ubuntu mit den verschiedenen Buchstaben vor ihrem Namen angefangen hat. Bei anderen Distributionen wird einfach erwähnt, was der Haupt-Desktop ist der Rest lässt sich nachinstallieren (oder man kann gar auswählen)...

Was mich im Moment etwas stört ist, dass es keine Desktop-Installations-CD mehr geben wird, da die grösser als 700Mb ist und somit nicht mehr auf einen einzigen CD-Rohling passt. Es soll aber noch eine Server-Installations-CD geben, die auf einen CD-Rohling passt.
Muss ich also bei meinem alten Rechner, welcher sich nicht via USB-Stick booten lässt, zunächst die Server-Installation durchführen? Und dann anschliessend mein gewünschter Desktop installieren, plus noch alle Server-Dienste deinstallieren...
Oder ich probiere wieder mal ein Dist-Upgrade. Anyway es wird wohl spannend werden im Oktober ;)

5

08.09.2012, 20:16

Hallo

Was ich noch nie verstanden habe.

Wieso machen Canonical nicht einfach eine einzige CD, mit einem schlanken Live Desktop (z.B lxde). Denn mit der Live CD mit Unity kann man nicht wirklich gut arbeiten, ist einfach zu schwergewichtig.

Bei der Installation die Desktop Wahl integrieren, und gut ist. Von mir aus kann man da auch Unity als Standard auswählen. Und mit kleinen Pictures kann man davor noch den Desktop anschauen, welchen einem am besten gefällt.

Der gewünschte Desktop kann danach direkt vom Internet heruntergeladen werden.

Und wer keine schnelle Internetverbindung hat, kann auf die DVD zurückgreifen, wo möglicherweise alle Desktops vorhanden sind.

Wäre doch um einiges einfacher, oder??? Ausserdem wüssten die Benutzer direkt welchen Desktop Sie benutzen, und man muss dieses nicht immer mühsam nachfragen.

gruss

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6

08.09.2012, 22:25

Hallo,

@Archangel
Unity ist kein Plugin, sondern eine grafische Desktopoberfläche (Benutzeroberfläche), oder besser gesagt, möchte eine sein ;-)

m.f.g.
Carl-Heinz
###--- Gott sei Dank, ich bin weg vom Fenster ---###


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7

08.09.2012, 23:06

Hallo

Zitat
Ich muß gestehen, ich kann den ganzen Tumult nicht nachvollziehen. Die Formel Ubuntu=Unity hat doch keine Gültigkeit. Jeder der anfängt sich mit seinem System auseinander zu setzen, schafft es doch, einen Fenstermanager seiner Wahl einzurichten.

Richtig aber ich habe 2 Monate in Zeitschriften und Büchern so wie mit Googlen Verbracht ,und bin weil ich in der Synapticpacketverwaltung was gesucht habe nur Zufällig drauf gestossen.
Der Beste Schlank Macher ist die Brotlose Kunst. Siehe Avatar

8

08.09.2012, 23:13

Richtig aber ich habe 2 Monate in Zeitschriften und Büchern so wie mit Googlen Verbracht ,und bin weil ich in der Synapticpacketverwaltung was gesucht habe nur Zufällig drauf gestossen.
Respekt. 2 Monate ist eine lange Zeit. Mit der Suchfunktion des Forums wäre es schneller gegangen. :)

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9

10.09.2012, 10:49

Unity

Hallo,
ich war mit meinem Gnome2 absolut zufrieden und habe beim unumgänglichen Schritt zu Gnome3 bei Ubuntu über Unity geflucht wie ein Kesselflicker.
Lange, sehr lange habe ich gebraucht, um mich zu beruhigen und um (vermutlich) zu verstehen, warum die Entwicklung bei Gnome (wie übrigens auch beim KDE) rückwärts ging.
Ich hatte kaum Probleme mit den vielfältigen (grafischen) Möglichkeiten von Gnome2 den Desktop zu konfigurieren und wenn ich mal irgendwas "zerschossen" hatte, bin ich hier oder anderswo fündig geworden. Aber die meisten Nutzer können so etwas nicht.
Ubuntu stellt sich wohl die Aufgabe, einen möglichst breiten Nutzer-Kreis anzusprechen und dennoch nicht auf Stabilität zu verzichten. Das gelingt nicht immer.
Es bleibt dem geübten Nutzer ja immer noch die shell. Für den Rest (sind wir ehrlich: das sind die als DAU Bezeichneten) hat sich mit Unity vieles verbessert.
Als ich meiner Frau erklärte, ich müsse nun den Desktop umgestalten und sie möge nicht gleich meckern, habe ich nach dem Tag "X" Erstaunliches vernommen:
"wieso umgestaltet? Ist doch Alles wie zuvor! Nun bleiben sogar die Startknöpfe an ihrem Platz und ich verrutsche sie nicht immer......"
Da war ich geplättet. Aber tatsächlich, nachdem ich mir den letzten KDE auf meinem Rechner neben Unity installiert habe, merke ich (wenn ich mich mal etwas dümmer stelle, als ich es bin), dass Unity zwar nicht sehr komfortabel aber simpel ist. Man kann im "Normalbetrieb" kaum etwas zerstören. Und ich denke, darauf kam es den Entwicklern an.
Übrigens sind Gnome3 und die vielen Schmalspur-Desktops KEINE wirkliche Alternative. Der gleiche Weg der Einschränkungen, Vieles fehlt dem Gnome2 Nutzer nach dem Umstieg schmerzlich.... , jedenfalls, wenn er Mäuseschubser ist.

Gruß
Martin

p.s.
Remix? Nöö, bei mir nicht. Gnome3 gab es doch von Beginn an auch bei Ubuntu. So schwer war das nicht, den zu installiern! Aber wozu? der kann ja nicht mehr, als Unity es kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nilpferd« (10.09.2012, 10:56)


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10

10.09.2012, 11:43

Wer Gnome2 liebt kommt um MATE nicht herum. So einfach ist das.

Zitat

Weiss jemand wo man dieses Zeug, welches Poettering raucht, kaufen kann? Und brennt das dann auch mit nem normalen Feuerzeug? Oder brauch ich da jointd dazu, um den Rauch zu erzeugen?

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10.09.2012, 12:20

Wer Gnome2 liebt kommt um MATE nicht herum. So einfach ist das.


Na ja, Gnome-Classic tuts eigentlich auch. Bei mate bin ich mir immer noch nicht so ganz sicher, wo das enden wird, auch wenn sich die Minzler da viel Mühe geben.

Gruß

Klaus P

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10.09.2012, 12:33

Das gehört zu den Dingen, die ich nicht wirklich verstehe - ja, es gibt eines Version vom Linux Mint die mit Mate ausgeliefert wird. Das war es dann aber auch schon. Die Entwickler sowie die Entwicklung sind ein unabhängiges Ding, die Mint-Entwickler haben damit nichts zu tun. Was leider auch immer noch in den Köpfen der Leuten verankert ist, und was die Entwickler zu verändern suchen, ist, dass geglaubt wird Mate seit tot oder wird nicht mehr so aktiv weiterentwickelt. Dem ist definitiv nicht so.

Auch wenn ich inzwischen kein klassisches DE mehr nutze, so muss ich sagen: Gnome-Classic ist nichts für mich. Das ist irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch, nicht Gnome 3 und nicht Gnome 2. Da habe ich lieber MATE. Aber da sind die Geschmäcker wieder, wie so oft, verschieden. :)

Zitat

Weiss jemand wo man dieses Zeug, welches Poettering raucht, kaufen kann? Und brennt das dann auch mit nem normalen Feuerzeug? Oder brauch ich da jointd dazu, um den Rauch zu erzeugen?

DocHifi

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10.09.2012, 13:29

Hi,
ich nutze Mate nun schon eine ganze Zeit und bin bis auf Kleinigkeiten sehr zufrieden.
Kann ich nur weiterempfehlen. :thumbup:
Gruß DH

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14

10.09.2012, 15:16

Mint und Mate

Hi,
beides nette Getränke und ich schätze solche Initiativen schon. Für mich bleibt aber das Folgende entscheidend:
-ich habe Mint getestet und nicht für ausreichend befunden. Das hört bei der schlechten Sprachunterstützung noch längst nicht auf. Wer damit zurande kommt, dem sei es gegönnt. Mir reicht das nicht. Und : NEIN, ich hänge nicht mehr an Gnome2. Es ist Geschichte! Schade, dass die Mehrheit der Menschheit so etwas nicht zu schätzen weiß. So ist es aber nun mal. Ich wollte und will sagen, dass ich mit Unity meinen Frieden gemacht habe. Gegen starken inneren Widerstand. Die Vernunft hat gesiegt.
Wenn ich mir anschaue, was Windoofsern da gerade zugemutet wird, bin ich gnadenlos zufrieden.
Gruß
Martin

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15

10.09.2012, 15:24

Warum sollte ich es zu schätzen wissen, wenn eine bewährte und mir gefallende Benutzeroberfläche zugunsten eines Grafikexperiments (Überspitzt formuliert!) eingestampft wird? Das will nicht in meinen Kopf hinein.

Zitat

Weiss jemand wo man dieses Zeug, welches Poettering raucht, kaufen kann? Und brennt das dann auch mit nem normalen Feuerzeug? Oder brauch ich da jointd dazu, um den Rauch zu erzeugen?

16

10.09.2012, 15:36

Als KDE4 erschien wurde der Untergang vorhergesagt. Mit Unity sogar das Ende von Ubuntu. Zur Zeit soll Gnome3 am Ende sein.
Aber irgendwie sind alle noch da. ;)
Mir sind solche Diskussionen völlig Wumpe. Wenn mir eins nicht passt, nehme ich was anderes. Es gibt ja genügend Alternativen. 8o

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17

10.09.2012, 15:49

Mit folgendem Eintrag in der sources.list kannst du ein Debian Wheezy problemlos mit mate nachrüsten.

Quellcode

1
deb http://packages.mate-desktop.org/repo/debian wheezy main


Mint ist also nicht mehr Pflicht. Mein Manjaro Linux läuft mit Cinnamon reibungslos. Trotz allem habe ich kein Problem mit der Gnome-Shell, genauso wenig wie mit KDE. Es ist alles nur eine Gewöhnungssache.

Auch bei Arch kann man mate nachrüsten, es gibt auch eine mate Variante von Salix OS. Bei beiden kann ich allerding nicht mitreden.

Ich persönlich merke keinen Unterschied mehr zu Gnome 2 und mate. Okay, mag' sein, das es ein paar explizite Einstellung unter 2 gegeben hat, die mir kein Begriff sind.

Diese Anleitung -->Ubuntu und Mate wer auf Ubuntu partout nicht verzichten mag' und Gnome2 schmerzlich vermißt.
Leser, die nicht lesen können, sind ein Trost für Autoren, die nicht schreiben können.

DocHifi

unregistriert

18

10.09.2012, 17:54

Hi,


Das hört bei der schlechten Sprachunterstützung noch längst nicht auf
Das lässt sich
a) per Update beheben
und
b) es gibt mittlerweile auch eine deutsche Mint 13 Iso.(Mate und Cinnamon)
Da tut sich also einiges.
Aber wie gesagt, ich will hier niemanden bekehren, es gibt für jeden was. :thumbup:
Gruß DH