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  • »ursa major« ist männlich
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1

23.10.2011, 10:25

Einstiegsprobleme in Unity

Hallo everybody!

Habe gerade mein Ubuntu Studio Natty auf 11.10 upgegradet und bin um zwanzig Jahre gealtert. Warum? - Unity!!!

Plötzlich finde ich nichts mehr, alles ist umständlicher und das Feld "Suchen" im Anwendungsfinder funktioniert auch nicht. Da lässt sich nichts eintippen.

Drei Fragen:
1. Wie legt man unter Unity einen Starter auf dem Desktop an? Offenbar jedenfalls nicht mehr übers Kontextmenü wie früher. War wohl zu einfach.
2. Wie legt man unter Unity einen Starter im Menü an?
3. Wie werde ich Unity los und bekomme mein gutes altes, bestens funktionierendes und benutzerfreundliches Gnome wieder?

Interessant wäre natürlich außerdem wie ich das Feld "Suchen" zum Laufen kriege. Aber vielleicht erübrigt sich das wenn ich Unity runter schmeiße. Notfalls steige ich auch auf Kubuntu um.

Beste Grüße und Danke im voraus!

ursel

PS: Und noch eine Frage; gibt es unter Unity gar keine Funktion für Neustart? Oder muss man das in die Shell eintippen?

PPS: Das PS hat sich erledigt. Die entsprechende Funktion befindet sich in dem Dialog den man mit "Herunterfahren" aufruft.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »ursa major« (19.11.2011, 23:10)


  • »TiKaey« ist männlich

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2

23.10.2011, 13:19

Zum Punkt 3: Stichworte Session-fallback, Gnome-shell und Gnome Classic. :o)
http://ubuntuguide.net/ubuntu-11-10-onei…ome3gnome-shell

Hatte es ausprobiert, fühlt sich bekannter an. Bin aber selbst aufgrund anderer Probleme mit Oneiric eine Version zurück gegangen.

  • »ursa major« ist männlich
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3

23.10.2011, 14:32

Back to Gnome

Hi TiKaey!

Danke für die flotte Rückmeldung! Werde es in Kürze mal ausprobieren. Nach den Kommentaren zu urteilen handelt es sich aber nur um ein kastriertes Gnome 2, wenn ich das richtig verstehe. Bin daher ein bisschen skeptisch.

Ich fürchte Unity ist ein verhängnisvoller Irrweg der Ubuntu etliche Nutzer kosten wird. Denn diese Bedienoberfläche ist nun wirklich nicht alltagstauglich. Es kostet viel zu viele Klicks um ein Programm zu finden und zu starten. Es sei denn man tut sie alle in die Leiste, die dann aber schnell zu voll und unübersichtlich wird. Da hätte man auch gleich auf die Shell als Programmstarter bauen können. In dieses ganze Chaos überhaupt erstmal einzusteigen ist schon aufreibend genug.

OK, ich melde mich nochmal wenn ich genaueres weiß. Nochmal Danke!

Gruß, ursa

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4

23.10.2011, 19:12

Hallo ursa,

ich hatte mir zum Glück die neue Ubuntu Version auf USB-Stick installiert. Unity oder Gnome3 sind aus meiner Sicht Rohrkrepierer und ich vermute, viele Ubuntu Anwender werden auf KUbuntu wechseln.

Ich werde in Zukunft auf KDE setzen, welches ich mir schon auf dem Stick installiert habe. Damit konnte ich fast identische Panels wie in Gnome2 anlegen. Bin jetzt am Ausprobieren und muss sagen, ich kann sehr gut damit leben. Vieles konnte ich für meine Bedürfnisse einstellen, was bei Unity und Gnome3 nicht mehr gegeben ist.

Gruss Andy
Der Mensch sagt, die Zeit geht vorüber. Die Zeit sagt, der Mensch geht vorüber ;)

5

23.10.2011, 19:13

1. Wie legt man unter Unity einen Starter auf dem Desktop an? Offenbar jedenfalls nicht mehr übers Kontextmenü wie früher. War wohl zu einfach.
naja, unter 11.04 konnte man sich noch einen Starter anlegen, was wohl unter 11.10 nicht mehr so wirklich funtioniert.
finde ich allerdings recht seltsam!

Diesen Weg habe ich rausgefunden, aber ob das so gut ist sei mal dahin gestellt. Auf jedenfall recht kompliziert.
Ein nettes Symbol muss man sich halt noch raussuchen.

Beispiel Brasero

Sieht dann fertig so aus
:whistling:




Interessant wäre natürlich außerdem wie ich das Feld "Suchen" zum Laufen kriege.


Hast du schon einmal versucht dort was hineinzuschreiben? Es sieht nämlich wirklich so aus, als wenn dort nichts passiert, aber das Schreiben funktioniert bei mir ohne Probleme.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Jeff« (23.10.2011, 19:33)


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6

23.10.2011, 19:32

RE: Back to Gnome

Hi TiKaey!

Danke für die flotte Rückmeldung! Werde es in Kürze mal ausprobieren. Nach den Kommentaren zu urteilen handelt es sich aber nur um ein kastriertes Gnome 2, wenn ich das richtig verstehe. Bin daher ein bisschen skeptisch.


Nun, es ist ja auch kein Gnome2, es ist nunmal Gnome3(Shell), aber man kann eben vieles so hinbekommen, wie man es vorher unter 2 hatte. Einige Panel-Applets sollen wohl herausfallen, hat mich aber nicht berührt, da ich da nie mehr rein gepackt habe als ursprünglich drin war.
Das schöne an Linux ist ja aber dass man eben verschiedene Wege ausprobieren kann. :o)
KDE zum 'Beispiel sagt mir überhaupt nicht zu. Habs mir nach langer Zeit mal wieder angesehen und fand es immer noch fürchterlich.
LXDE und XFCE sind mir wiederum etwas ZU spartanisch. Aber vielleicht wären diese was für Dich?


Und irgendwoe habe ich mal gelesen, dass Unitiy für Anfänger absolut klasse geeignet sein soll. Seltsam... habe gerade gestern jemandem Unity gezeigt, der im Prinzip gerne zu Linux wechseln würde, nur nie "die Zeit findet sich das anzueignen", aber bei Unity hat er sofort den Kopf geschüttelt.
Mir ist unklar wo bei Unity auf normalen Rechnern die Vorteile liegen sollen.

Übrigens... hab gelesen, dass LinuxMint wohl noch weiterhin auf Gnome2 setzt. Vielleicht wäre das ja auch ein möglicher "Ausweg" für Dich?


Jeff: Mit dem Kopieren auf die Arbeitsfläche packst Du Dir aber eine Binärdatei dahin, keinen Starter oder Verknüpfung, das ist Dir schon klar, oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »TiKaey« (23.10.2011, 19:39)


DocHifi

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7

23.10.2011, 19:43

Hi,
naja, unter 11.04 konnte man sich noch einen Starter anlegen, was wohl unter 11.10 nicht mehr so wirklich funtioniert.

Das Stichwort ist: "Have Filemanager handle the Desktop" damit wird festgelegt, ob man etwas auf dem Desktop ablegen kann, oder nicht.
Wo das unter Unity versteckt ist, weiß ich nicht genau, mal im "gconf-editor" nachsehen.
Unter Gnome3 geht es mit Hilfe einer PPA.
Gruß DH

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DocHifi« (23.10.2011, 19:47)


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8

23.10.2011, 20:25

RE: RE: Back to Gnome

KDE zum 'Beispiel sagt mir überhaupt nicht zu. Habs mir nach langer Zeit mal wieder angesehen und fand es immer noch fürchterlich.
KDE Desktop nah an Gnome. Auch das Hauptmenü habe ich eingestellt, damit ich nicht mehrere Klicks machen muss.
Wenigstens kann man sich den Desktop noch einrichten, was bei Unity oder Gnome3 nicht mehr so einfach möglich (oder eher unmöglich) ist.

Der Mensch sagt, die Zeit geht vorüber. Die Zeit sagt, der Mensch geht vorüber ;)

9

23.10.2011, 20:30

Und so gehts auch noch :whistling:


------------------------------------
@ mont-bit

sieht gut aus :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Jeff« (23.10.2011, 20:33)


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10

23.10.2011, 20:51

Hi Leute!
Danke für die zahlreichen Rückmeldungen. Also Unity ist nach meinen bisherigen Eindrücken - und ich habe es wie gesagt schon eine ganze Weile unter VirtualBox getestet - definitiv nicht mein Ding. Ich kann darin in puncto Bedienkomfort keinerlei Fortschritt erkennen. Im Gegenteil. Es macht eigentlich nur alles umständlicher, und manches scheint gar nicht mehr zu gehen (Stichwort: Starter). Vielleicht habe ich es aber auch nur noch nicht kapiert. Wie bereits gesagt habe ich aber auch langsam keine Lust mehr mich damit zu quälen, denn ich hatte schon so viele Schwierigkeiten mein bisheriges System halbwegs brauchbar zu machen, dass jetzt auch langsam mal ein gewisser Nutzen dabei herausspringen muss. Sonst macht es für mich keinen Sinn.

Wie gesagt habe ich bisher Ubuntu Studio genutzt, weil mich vor allem die kreativen Möglichkeiten interessieren. Insofern weiß ich noch gar nicht ob eine andere Linux-Distri eine echte Alternative darstellt. Ubuntu Audio Studio verfügt beispielsweise über einen Low Latency Kernel. Vermutlich kann ich den auch woanders hinein basteln, aber das würde wieder endloses Lernen, Recherchieren und Experimentieren erfordern. Ich tendiere derzeit dazu zunächst mal TiKaeys Tipp auszuprobieren, und wenn das nichts ist ein Downgrade auf 11.04 zu machen. Und dann halt abwarten und Ausschau halten. Vielleicht ist Open Artist irgendwann zu gebrauchen, außerdem gibt es auch eine Studio-Variante von OpenSUSE, soweit ich weiß.

Unter Ubuntu 10.04 und .10 bekam ich meine Soundkarte nicht zum Laufen, ab 11.04 ging das plötzlich, aber meine Grafikkarte wurde nicht mehr richtig unterstützt; nur mit xrandr und arandr, was sehr unbefriedigend ist und wofür ich auch den Starter brauche. Von anfänglichen Problemen mit Dual Display, Netzwerk, Drucker, Scanner und Tastatur gar nicht zu reden. Wenigstens hat die Maus von Anfang an immer funktioniert. Es tut mir wirklich weh das zu sagen, aber mit Windows hatte ich nie derartigen Ärger. Nun mit Unity sieht es so aus als müsste ich nochmal fast ganz von vorn anfangen. Darauf habe ich einfach keinen Nerv mehr.

Offenbar bin ich damit nicht ganz allein. Vielen Dank nochmal!

Gruß, ursa

DocHifi

unregistriert

11

23.10.2011, 20:55

Hi,
oder so. :)
Gruß DH
»DocHifi« hat folgende Bilder angehängt:
  • Gnome3.png
  • Gnome3_1.png

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DocHifi« (23.10.2011, 20:56)


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19.11.2011, 11:24

Ubuntu Studio sollte man nicht blindlings upgraden

Ein kleiner Nachtrag zu diesem Thema noch von mir. Wie gesagt nutze ich Ubuntu Studio, nicht das normale Ubuntu. Ich war nun, bevor ich diesen Thread hier startete, der Aufforderung des Aktualisierungsassistenten gefolgt und hatte von 11.04 auf 11.10 upgegradet. Das war offenbar keine gute Idee, denn, was mir als Linux-Dummie zunächst nicht klar war, habe ich dabei mein Studio offenbar in ein normales Ubuntu umgewandelt, wobei mir freilich die installierten Programme weitgehend erhalten blieben, nicht aber der Low-Latency-Kernel des Audio Studios. Und dabei habe ich mir dann eben auch das ungeliebte Unity eingefangen. Wohingegen, was ich erst jetzt kapiert habe, mein Studio eigentlich mit XFCE hätte ausgestattet sein müssen. Vielleicht ist das ja für irgendjemanden ein nützlicher Hinweis.

Mit Unity funktioniert mein Ubuntu mittlerweile gar nicht mehr. Mit dem neuen Kernel bekomme ich es überhaupt nicht mehr gestartet. Dabei habe ich gar nichts daran verändert und es nur ein paar Wochen lang nicht benutzt. Offenbar sendet die Grafikkarte kein Signal mehr an den Bildschirm, der sich beim Start von Ubuntu selbsttätig abschaltet. Mit dem alten Kernel gehts noch, allerdings hängt sich das System im laufenden Betrieb ständig auf. Da ich mir aber ohnehin die aktuelle Version von Ubuntu Studio neu installieren werde ist das nicht so schlimm. Ich hoffe mal, dass mir Aktualisierungen das System nicht irgendwann wieder zerschießen! Aber ausprobieren werde ich es erstmal.

Was ich aber aus dieser Sache gelernt habe ist, dass man mit System-Upgrades bei Ubuntu sehr vorsichtig sein muss. Sonst handelt man sich wohlmöglich eine Menge Probleme ein.

Gruß, ursa

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19.11.2011, 13:27

Zitat

Was ich aber aus dieser Sache gelernt habe ist, dass man mit System-Upgrades bei Ubuntu sehr vorsichtig sein muss. Sonst handelt man sich wohlmöglich eine Menge Probleme ein.
Gilt auch für das normale Ubuntu, besonders weil Ubuntu seit 11.10 auf Unity setzt als Standard-Grafik-Oberfläche und nicht mehr Gnome.
Ich empfehle eigentlich immer eine Neuinstallation, das ganze braucht übrigens nicht viel mehr Zeit bei separater Home-Partition.