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  • »MadScientist« ist der Autor dieses Themas

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1

04.06.2010, 20:41

dualboot mit CentOS 5.5

Hallo Leute,
das ist mein erster Post hier und ich habe folgendes Problem:
Ich benutze seit ein paar Monaten Ubuntu auf einem zweiten Computer und bin damit recht zufrieden. Leider habe ich immer noch nicht viel Ahnung von Linux und brauche für einiges etwas länger.
Jetzt brauche ich zudem auch noch ein CentOS System, da ich auf spezielle Software angewiesen bin. In einer VM möchte ich es nicht laufen lassen, da die Einstellungen dann noch konfuser für mich wird (ich weiß, kling albern, ist aber so). Daher wollte ich die Ubuntu Partition schrumpfen und eine extra (kleine) Partition für CentOS anlegen. Soweit kein Problem, aber: Durch's viele Lesen, weiß ich bereits, daß CentOS mich nach der Installation Ubuntu nicht mehr booten läßt. Hat vielleicht jemand die Zeit und Geduld mich dabei langsam zum Ziel zu führen und dabei auch zu erkären, wieso und warum? Alles was ich bisher gelesen habe hat mich ziemlich verwirrt oder verunsichert.

P.S.: Mein Beitrag gehört wahrscheinlich nicht hierhin, aber ich wusste nicht, wo es besser aufgehoben wäre.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MadScientist« (10.06.2010, 12:16)


2

04.06.2010, 20:50

Durch's viele Lesen, weiß ich bereits, daß CentOS mich nach der Installation Ubuntu nicht mehr booten läßt.


Nur gelesen, oder auch schon probiert?

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3

04.06.2010, 21:10

Ja, auch Probiert. Was dann dazu geführt hat, daß nur CentOS gestartet wurde und Ubuntu völlig ignoriert wurde. Dann habe ich mit der Ubuntu Live-CD Grub2 durchlaufen lassen. Dann wurde NUR Ubuntu gebootet und CentOS wurde ignoriert. Habe dann einiges gefunden, wo Veränderungen an der grub.config vorgenommen werden müssen, aber da habe ich nicht so richtig durchgeblickt (eigentlich gar nicht).
Habe die CentOS Partition dann wieder runtergeworfen. Mein Problem ist halt, daß ich häufig nicht verstehe, was in den anderen Threads der Foren steht, oder der Thread wurde nie zuende geführt. Daher möchte ich ja auch, daß mir jemand zusätzlich erklärt, was ich eigentlich mache :D

Windows ist da etwas einfacher, weil es einem gar nicht er soviele Möglichkeiten bietet, das System genau so einzustellen, wie ich/du/wir es haben will/willst/wollen. Linux ist da wesentlich vielseitiger, was aber zwangsläufig auch komplizierter macht.

Bisher habe ich alles via Google gut hinbekommen, aber sobald ich eine Datei editieren muß, setzt es bei mir aus.

4

04.06.2010, 21:13

Jetzt brauche ich zudem auch noch ein CentOS System, da ich auf spezielle Software angewiesen bin.


Hmm. Ok. Was ist das denn für eine spezielle Software?

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5

04.06.2010, 21:49

Sagt dir NMR (Nuclear Maggnetic Resonace) etwas? Ist eine spektroskopische Methode auf der auch Computer Tomographie beruht. Ich brauch die Software für meine Doktorarbeit und die läuft nicht unter Debian Systemen, sondern wurde für RedHat entwickelt.

6

04.06.2010, 22:11

Das übersteigt meine Fähigkeiten. Wie nennt sich das Pogramm korrekt unter CentOS?
Da CentOS ein Derivat von RedHat ist, sollte es doch auch unter Fedora gehen. Oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ijon Tichy« (04.06.2010, 22:16)


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04.06.2010, 23:00

Der hier hatte offenbar genau das gleiche Problem.
Gelöst hat er es durch chainloading des Ubuntu-Grubs (in die Ubuntu-Partition installiert) seitens des CentOS-Grubs (im MBR). Das war zu Zeiten vom alten Grub (nicht Grub2!), und zu dem würde ich auch raten, da er einfacher zu handlen sein dürfte. Zumindest kennen sich die meisten damit besser aus :)
Zur besseren Hilfestellung solltest du uns erstmal die gleichen Infos geben, die dort erwähnt sind.
mir is wurscht

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8

07.06.2010, 16:37

Hi Leute.

Sorry, daß ich mich nicht mehr gemeldet habe.
Also ich stehe immer noch auf dem Schlauch. Der Link verspricht zwar etwas Klarheit, aber ich raff es nicht so ganz.
Also was habe ich jetzt vor:
Die existierende Ubuntu-Partition shrinken und anschl. CentOS auf dem freien Platz installieren.
Danach wird Ubuntu nicht mehr booten. Also muß ich die grub.conf editieren, richtig? Ich vermute, die von CentOS. Und jetzt kommt's: was muß ch da einfügen?
Etwa sowas hier:

Quellcode

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title Ubuntu
root (hd...ja was kommt hier hin?)
chainloader +1


Kann ich danach wieder Ubuntu booten? Wie kann ich einstellen, daß Ubuntu automatisch bootet, wenn ich nichts selber auswähle?

Möchte mich hiermit für meine Begriffsstutzigkeit schonmal entschuldigen :(

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08.06.2010, 00:57

Danach wird Ubuntu nicht mehr booten. Also muß ich die grub.conf editieren, richtig? Ich vermute, die von CentOS
Richtig, wenn du CentOS seinen Bootloader in den MBR installieren lässt, wird es vorwiegend CentOS booten. Ob und wie gut es andere Systeme findet und berücksichtigt, könnte ich auch nur spekulieren.
Die verlinkte Lösung besteht aus drei Teilen:
1. Den Grub von/für Ubuntu in die Partition von Ubuntu installieren (befindet sich normalerweise im MBR, aber dort wird er ja dann von CentOS überschrieben)
2. CentOS installieren, seinen Grub in den MBR installieren lassen.
3. Die Konfig des CentOS-Grub bearbeiten, damit er den den Ubuntu-Grub per Chain-Loading startet (-> Der gibt dir dann folglich beim Start noch seine Bootmöglichkeiten bekannt)

Zu 1.
Das wäre früher unter Grub Legacy so gegangen:
sudo grub
grub> root (hd0,6)
grub> setup (hd0,6)
grub> quit

Mit Grub2 geht das jetzt anders, nur bin ich jetzt zu müde, das noch zu recherchieren. Vielleicht springt hier noch jemand in die Bresche ;)

Zu 3. müsste das hier noch passen:
And then in your CentOS grub.conf add:
title Ubuntu Grub menu
root (hd0,6)
chainloader +1

Ich würde mich aber im Vorfeld schlau machen, ob CentOS Grub Legacy oder Grub2 installiert.
Welche Partitionsnummer du bei den einzelnen Kommandos/Konfigs eintragen musst, hängt von deiner Plattenaufteilung (nach der Umpartitionierung) ab.
Dazu wäre die Ausgabe von

Quellcode

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fdisk -ul
ein erster Schritt. Am Sinnvollsten eigentlich, nachdem du die Ubuntu-Partition verkleinert, aber noch bevor du irgendetwas sonst änderst oder installierst.
mir is wurscht

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10

08.06.2010, 12:42

Danke für die ausführliche Antwort!

Momentan habe ich CentOS noch auf einer extra Platte, die halt abstöpsel, wenn ich CentOS nicht brauche. Kann dann vielleicht einfach folgendes machen:
1. Im BIOS die Ubuntu-Platte als erste Boot-Platte einstellen
2. Die CentOS Platte anschließen und Ubuntu booten lassen
3. fdisk -ul
4. Ergebnisse aus 3. in die grub.conf von Ubuntu eintragen.

Danach müsste ich doch ein Bootmenü bekommen und könnte dann auswählen, was ich starte. Oder funktioniert das nur, wenn sich alles auf einer physischen Platte befindet?

EDIT:
So, habe gerade doch einfach CentOS installiert. bei der Installation musste ich den CentOS-Bootloader aber weg lassen, da sie sonst haengen blieb. Daher wird immer noch Ubuntu gebootet.
Beide Systeme befinden sich auf /dev/sdc und die Platte ist wie folgt aufgeteilt

Quellcode

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Disk  /dev/sdc: 82.0 GB, 81964302336 bytes
255 heads, 63 sectors/track,  9964 cylinders, total 160086528 sectors
Units = sectors of 1 * 512 =  512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O  size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disk identifier:  0xd775d775

   Device Boot  Start     End  Blocks   Id  System
/dev/sdc1    *      63   12246349461231716   83  Linux
/dev/sdc2   153468945    160071659 3301357+   5  Extended
/dev/sdc3   122463495    122672339  104422+  83  Linux
/dev/sdc4   122672340   153468944 15398302+  8e  Linux LVM
/dev/sdc5   153469008   160071659 3301326    82  Linux swap / Solaris

Partition table entries are not in  disk order

sdc3 ist die /boot Partition von CentOS, sdc4 ist die Daten-Partition. sdc1,2,5 gehoeren zu Ubuntu.

Ich habe mir mal die /boot/grub/grub.cfg angeschaut und es sieht fuer mich doch recht kompliziert aus. Wuerde den Inhalt hier gerne angeben, ist aber etwas lang. Ich benutze grub2, kann mir da jetzt vielleicht beim Editieren helfen? Denke, es waere hilfreich, wenn ich die grub.cfg hier reinstelle, weiss nur leider nicht wie.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MadScientist« (08.06.2010, 16:03)


otto1

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08.06.2010, 20:25

Hi,
bei der Installation musste ich den CentOS-Bootloader aber weg lassen, da sie sonst haengen blieb.
du könntest ja jetzt nochmal unter Ubuntu ein

Zitat

sudo update-grub
probieren. Vielleicht wird es nun doch mal erkannt.
Würde ich wenigstens versuchen, bevor du für CentOS Grub installierst und den per chainload startest.

Gruß

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09.06.2010, 01:22

Ich brauch die Software für meine Doktorarbeit und die läuft nicht unter Debian Systemen, sondern wurde für RedHat entwickelt.


Scientific Linux ist ebenfalls zu RedHat binärkompatibel

http://de.wikipedia.org/wiki/Scientific_Linux
God is Real unless declared Integer.

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09.06.2010, 08:09

Guten Morgen!
Ich habe gerade mal

Quellcode

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sudo update-grub

eingegeben und er findet das CentOS-System

Quellcode

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Generating grub.cfg ...
Found linux image: /boot/vmlinuz-2.6.32-22-generic
Found initrd image: /boot/initrd.img-2.6.32-22-generic
Found linux image: /boot/vmlinuz-2.6.31-21-generic
Found initrd image: /boot/initrd.img-2.6.31-21-generic
Found memtest86+ image: /boot/memtest86+.bin
Found CentOS release 5.5 (Final) on /dev/mapper/VolGroup00-LogVol00
Found CentOS release 5.5 (Final) on /dev/mapper/VolGroup01-LogVol00
done

Wenn ich dann aber den Rechner neustarte, habe ich CentOS nicht im Bootmenue. Muss ich da noch was machen? Es werden mir nur die ersten 5 optionen angeboten.
Hier ist jetzt doch mal die ein Auszug aus der grub.cfg:

Quellcode

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### BEGIN /etc/grub.d/10_linux ###
menuentry 'Ubuntu, with Linux 2.6.32-22-generic' --class ubuntu --class gnu-linux --class gnu --class os {
	recordfail
	insmod ext2
	set root='(/dev/sdc,1)'
	search --no-floppy --fs-uuid --set 56087155-0fe0-4e11-8a0d-8c405352ec28
	linux	/boot/vmlinuz-2.6.32-22-generic root=UUID=56087155-0fe0-4e11-8a0d-8c405352ec28 ro   
	initrd	/boot/initrd.img-2.6.32-22-generic
}
menuentry 'Ubuntu, with Linux 2.6.32-22-generic (recovery mode)' --class ubuntu --class gnu-linux --class gnu --class os {
	recordfail
	insmod ext2
	set root='(/dev/sdc,1)'
	search --no-floppy --fs-uuid --set 56087155-0fe0-4e11-8a0d-8c405352ec28
	echo	'Loading Linux 2.6.32-22-generic ...'
	linux	/boot/vmlinuz-2.6.32-22-generic root=UUID=56087155-0fe0-4e11-8a0d-8c405352ec28 ro single 
	echo	'Loading initial ramdisk ...'
	initrd	/boot/initrd.img-2.6.32-22-generic
}
menuentry 'Ubuntu, with Linux 2.6.31-21-generic' --class ubuntu --class gnu-linux --class gnu --class os {
	recordfail
	insmod ext2
	set root='(/dev/sdc,1)'
	search --no-floppy --fs-uuid --set 56087155-0fe0-4e11-8a0d-8c405352ec28
	linux	/boot/vmlinuz-2.6.31-21-generic root=UUID=56087155-0fe0-4e11-8a0d-8c405352ec28 ro   
	initrd	/boot/initrd.img-2.6.31-21-generic
}
menuentry 'Ubuntu, with Linux 2.6.31-21-generic (recovery mode)' --class ubuntu --class gnu-linux --class gnu --class os {
	recordfail
	insmod ext2
	set root='(/dev/sdc,1)'
	search --no-floppy --fs-uuid --set 56087155-0fe0-4e11-8a0d-8c405352ec28
	echo	'Loading Linux 2.6.31-21-generic ...'
	linux	/boot/vmlinuz-2.6.31-21-generic root=UUID=56087155-0fe0-4e11-8a0d-8c405352ec28 ro single 
	echo	'Loading initial ramdisk ...'
	initrd	/boot/initrd.img-2.6.31-21-generic
}
### END /etc/grub.d/10_linux ###

### BEGIN /etc/grub.d/20_memtest86+ ###
menuentry "Memory test (memtest86+)" {
	insmod ext2
	set root='(/dev/sdc,1)'
	search --no-floppy --fs-uuid --set 56087155-0fe0-4e11-8a0d-8c405352ec28
	linux16	/boot/memtest86+.bin
}
menuentry "Memory test (memtest86+, serial console 115200)" {
	insmod ext2
	set root='(/dev/sdc,1)'
	search --no-floppy --fs-uuid --set 56087155-0fe0-4e11-8a0d-8c405352ec28
	linux16	/boot/memtest86+.bin console=ttyS0,115200n8
}


Hier ist CentOS nicht aufgefuehrt. kann es vielleicht am Typ der Partition liegen. CentOS erzeug eine /boot-Partition (ext3) und eine LVM-Partition fuer den Rest. Auf die Art der Partitionen habe ich bei der Installation aber keinen Einfluss.

Pokernikus> Danke fuer den Hinweis. ich ziehe es gerade. Moechte aber lieber Cent zum laufen kriegen, da ich genau weiss, dass die Software darunter laeuft. Unter fedora habe ich es nicht zum laufen gekriegt. Die Software hat viele .tar Dateien, die unter fedira offenbar nicht entpackt werden koennen (Permission denied). K.A warum das nicht ging...

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09.06.2010, 12:05

Du musst die einen Eintrag für CentOS (sdc3) in einem Custom-Menu anlegen -> https://help.ubuntu.com/community/Grub2#…the Custom Menu
Parameter für den Kernel kannst du der Konfiguration von CentOS entnehmen, wenn du es einmal zB über die SGD startest. Möglicherweise gibt es ja im CentOS-System schon eine Grub-Konfiguraton, obwohl es sich selbst noch keinen Loader installiert hat. Oder du findest in seinem System eine Readme...

Ich glaube, wegen einer einzigen Software wäre eine Installation in einer VM fast einfacher gewesen.
mir is wurscht

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15

09.06.2010, 13:43

Zitat

Parameter für den Kernel kannst du der Konfiguration von CentOS entnehmen, wenn du es einmal zB über die SGD startest
Was ist SGD??
Ich habe in der 40_custom Datei jetzt folgendes eingetragen:

Quellcode

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menuentry 'CentOS with Linux 2.6.18-194.el5' {
set root='(/dev/sdc,3)' (habe auch hd1,3 ausprobiert)
search --no-floppy --fs-uuid --set 56087155-0fe0-4e11-8a0d-8c405352ec28
linux /boot/vmlinuz-2.6.18-194.el5 root=UUID=56087155-0fe0-4e11-8a0d-8c405352ec28 ro   single
initrd /boot/initrd-2.6.18-194.el5


Habe dann update-grub nochmal durchlaufen lassen und finde es dann auch in der grub.cfg. Wenn ich beim booten aber CentOS auswähle, kommt folgendes:

Quellcode

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Loading Linux 2.6.18-194.el5 ...
error: file not found
Loading initial ramdisk ...
error: you need to load the kernel first

Press any key to continue


Im CentOS gibt es keine grub.cfg o.ä.

P.S.: Hääte nicht gedacht, daß es so kompliziert und aufwändig ist, ein neues System in den Bootloader zu bringen. VM will ich aus dem Grund nicht, da ich die Software anschließend über ssh auf meinem Windows Rechner starte. Denn schreiben muß ich unter Windows, da ich noch einiges mehr an Programmen brauche, die unter Linux nicht laufen (auch nicht unter Wine, schon ausprobiert).

16

09.06.2010, 16:06

Naja,
Ich habe keine Ahnung, wie so ein CentOS auf gebaut ist. Versuchen wir, es herauszufinden...

Quellcode

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mkdir /tmp/test
sudo mount /dev/sdc3 /tmp/test
ls -l /tmp/test
Die Ausgabe bitte posten.

Quellcode

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sudo umount /tmp/test
sudo mount /dev/mapper/VolGroup00-LogVol00 /tmp/test
ls -l /tmp/test
Die Ausgabe bitte posten.

Quellcode

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sudo umount /tmp/test

Und noch die Ausgabe von

Quellcode

1
blkid /dev/sdc3 /dev/mapper/VolGroup00-LogVol00


SGD=SuperGrubDisk. Aber nur zum Starten des Systems, nicht jetzt im Grub herumfuhrwerken lassen!
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09.06.2010, 17:11

Also erstmal: Vielen Dank dafuer, dass du dich der Sache annimmst. Ich weiss das echt zu schaetzen!!
Also, zu 1. (/dev/sdc3)

Quellcode

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total 6278
-rw-r--r--. 1 root root   69593 2010-04-02 21:28 config-2.6.18-194.el5
drwxr-xr-x. 2 root root	1024 2009-09-03 16:30 grub
-rw-------. 1 root root 3270310 2010-06-08 15:32 initrd-2.6.18-194.el5.img
drwx------  2 root root   12288 2010-06-08 15:22 lost+found
-rw-r--r--. 1 root root   80032 2009-03-12 20:06 message
-rw-r--r--. 1 root root  110979 2010-04-02 21:28 symvers-2.6.18-194.el5.gz
-rw-r--r--. 1 root root  967675 2010-04-02 21:28 System.map-2.6.18-194.el5
-rw-r--r--. 1 root root 1875796 2010-04-02 21:28 vmlinuz-2.6.18-194.el5


zu 2. (/dev/mapper/VolGroup00-LogVol00)

Quellcode

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19
20
21
total 192
drwxr-xr-x.   2 root root  4096 2010-06-08 15:32 bin
drwxr-xr-x.   2 root root  4096 2010-06-08 15:22 boot
drwxr-xr-x.   4 root root  4096 2010-06-08 15:22 dev
drwxr-xr-x. 102 root root 12288 2010-06-08 15:39 etc
drwxr-xr-x.   2 root root  4096 2010-01-26 22:43 home
drwxr-xr-x.  13 root root 12288 2010-06-08 15:33 lib
drwx------	2 root root 16384 2010-06-08 15:22 lost+found
drwxr-xr-x.   2 root root  4096 2010-01-26 22:43 media
drwxr-xr-x.   2 root root  4096 2010-03-31 16:39 misc
drwxr-xr-x.   2 root root  4096 2010-01-26 22:43 mnt
drwxr-xr-x.   2 root root  4096 2010-01-26 22:43 opt
drwxr-xr-x.   2 root root  4096 2010-06-08 15:22 proc
drwxr-x---.   4 root root  4096 2010-06-08 15:39 root
drwxr-xr-x.   2 root root 12288 2010-06-08 15:33 sbin
drwxr-xr-x.   2 root root  4096 2010-06-08 15:22 selinux
drwxr-xr-x.   2 root root  4096 2010-01-26 22:43 srv
drwxr-xr-x.   2 root root  4096 2010-06-08 15:22 sys
drwxrwxrwt.   3 root root  4096 2010-06-08 15:35 tmp
drwxr-xr-x.  14 root root  4096 2010-06-08 15:28 usr
drwxr-xr-x.  23 root root  4096 2010-06-08 15:37 var


blkid /dev/sdc3 /dev/mapper/Vol... macht gar nichts. Erzeugt das evtl. eine Datei, die irgendwo abgelegt wird?

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09.06.2010, 21:39

Erzeugt das evtl. eine Datei, die irgendwo abgelegt wird?
Normalerweise wird einfach nur eine Ausgabe erzeugt. Aber vielleicht brauchen wir die gar nicht.
Gib mir bitte diese Ausgaben:

Quellcode

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mkdir /tmp/test
sudo mount /dev/mapper/VolGroup00-LogVol00 /tmp/test
sudo cat  /tmp/test/etc/fstab

Quellcode

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sudo umount /tmp/test
sudo mount /dev/sdc3 /tmp/test
sudo cat /tmp/test/grub/{menu.lst,grub.cfg} 
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09.06.2010, 22:30

Ich installiere Ubuntu neu. Habe die ganze Platte platt gemacht um nochmal einen sauberen start zu haben. Zu letzt war Ubuntu so träge, daß es keinen Spaß mehr gemacht hat. Ich installiere gerade alle Updates, bin aber auf 9.10 zurückgegangen. Hat mir besser gefallen.

Als nächstes installier ich dann wieder CentOS auf den unpartitionierten Bereich der Festplatte. Soll ich dann CentOS den Booloader auf die CentOS-Partition schreiben lassen, oder in den MBR? Soll ich Grub2 weiterverwenden, oder soll ich einen

Quellcode

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sudo apt-get install grub
machen?

Update:
Ok, ich hab's zum laufen gebracht. Hier ist der Lösungsweg, den ich eingeschlagen habe:

Als erstes habe ich Ubuntu als Live-System gestartet und mit gparted ALLE Partitionen gelöscht.
Dann habe ich CentOS installiert und dafür bei der Installation eine 20gb Partition anlegen lassen. Der Bootloader (grub1) wurde in den MBR der HD geschrieben. Danach konnte ich CentOS ohne Probleme starten (sollte bis z diesem Punkt auch klar sein). Unter CentOS habe ich grub im Terminal als root gestartet

Quellcode

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grub
find /grub/stage1
(hd0,1) <-  /boot für CentOS liegt bei mir hier
root (hd0,1)
setup (hd0,1)
quit

Als nächstes habe ich Ubuntu installiert und grub2 in den MBR schreiben lassen. Dadurch konnte ich natürlich CentOS nicht mehr booten. Also habe ich die /etc/grub.d/40_custon angepasst

Quellcode

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#!/bin/sh
exec tail  -n +3 $0
# This file provides an easy way to add custom menu  entries.  Simply type the
# menu entries you want to add after this  comment.  Be careful not to change
# the 'exec tail' line above.
###
menuentry  "Centos-5.5" {
set root=(hd0,1)
chainloader +1
}


Hinterher den obligatorischen

Quellcode

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sudo update-grub

und schon konnte ich beim booten zwischen Ubuntu und CentOS auswählen. Dabei muss ich beim Start die Esc-Taste um in Menü zu kommen. Jetzt muß ich nur noch schauen, wie ich das Menü automatisch angezeigt bekomme (also mit einem Timer). Aber das sollte ja irgendwo in die Wikis stehen.

So, falls es wieder jemand mit dem gleichen Problem geben sollte: das hier ist eine mögliche Lösung.

Vielen Dank an alle, die mir geholfen haben!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MadScientist« (10.06.2010, 12:15)