Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Ubuntu-Forum & Kubuntu-Forum | www.Ubuntu-Forum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

MrM

User

  • »MrM« ist männlich
  • »MrM« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 153

Registrierungsdatum: 11.05.2008

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

  • Nachricht senden

1

14.04.2010, 10:58

System bootet nicht mehr (Press Esc to enter a recovery shell)

Hallo zusammen,
ich habe gerade einen Kumpel am Telefon, der mir total aufgeregt berichtet, dass sein System auf einmal nicht mehr startet und er schwört, dass er zuvor nichts gemacht hat - normal herunter gefahren, normal gestartet...
Laut Telefon kommt folgender Fehler:

Quellcode

1
2
3
4
5
6
One or more of the mounts listet in /etc/fstab can not be mounted:
/:waiting for /dev/mapper/pinky-root
/tmp: waiting for (Null)
/boot: waiting for /dev/disk/by-uuid/2445c4ae-5b5c-4c89-b6ff-3cd2ffaf89
f2
Press Esc to enter a recovery shell


Wenn ich das nun richtig entziffere, dann liegt der Fehler wohl in der fstab... doch was tun? Es handelt sich um ein Net book, wodurch keine CD vorhanden ist...Vielen Dank für eure Mühe im Voraus.
Viele Grüße MrM

PS: es handelt sich hier noch um Ubuntu 9.04 wenn ich mich recht entsinne.
Ubuntu 10.04 auf Acer Aspire 7520G | Wlan: JA | Subwoofer: Nein | Zufriedenheit: relativ hoch
Ubuntu 9.10 auf Acer Aspire One | Wlan: JA (Madwifi) | Sound: Ja | Zufriedenheit: hoch

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MrM« (14.04.2010, 22:52)


  • »GoldenerPhoenix« ist weiblich

Beiträge: 710

Registrierungsdatum: 12.03.2008

Derivat: Xubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: XFCE

  • Nachricht senden

2

14.04.2010, 11:11

Huhu,

da hast du dir einen günstigen Zeitpunkt ausgesucht - ich hatte exakt das gleiche Phänomen am Montag Morgen (zu meiner großen Freude). Daher habe ich noch gut im Gedächtnis, was ich unternommen habe. Wenn man die Fehlermeldung bei der Suchmaschine seiner Wahl eingibt, sieht man, dass schon ziemlich viele andere Leute darunter zu leiden hatten. Ob hinter der gleichen Fehlermeldung allerdings auch in allen Fällen die gleiche Ursache steckt, vermag ich nicht zu beurteilen (zumal es sich bei mir um ein Karmic handelte).

Bei mir konnte der Fehler behoben werden, indem ich die fstab von den UUID-Angaben auf /dev/blabla-Angaben umgestellt habe. Frag mich nicht nach der Logik, aber danach konnte ich wieder problemlos booten. Seitdem habe ich ca. drei Neustarts hinter mir und bis jetzt habe ich noch nichts wieder davon gesehen. (Frag mich auch nicht, wieso das Problem noch nicht früher aufgetreten ist.)

Ich drücke dir die Daumen, dass diese Vorgehensweise auch bei deinem Bekannten hilft!

Und da ich nicht weiß, wie versiert er mit der Konsole ist: Die fstab kann er auch völlig ohne Live-CD o.ä. anpassen. Einfach ESC drücken, dann kommt er in eine Rettungskonsole mit Root-Rechten. Dort mit den folgenden Zeilen eine Sicherungskopie der fstab anlegen (man weiß ja nie) und dann die fstab bearbeiten:

Quellcode

1
2
cp /etc/fstab /etc/fstab-backup
nano /etc/fstab

Mein Karmic hatte bereits freundlicherweise Hinweise hinterlassen, welche /dev-Beschreibung die jeweilige Partition hat. Falls seine fstab dazu schweigt, müsste er sich evtl. erstmal umschauen, was er auf welcher Partition liegen hat.

Edit: Die korrekte und vollständige Fehlermeldung lautet "one or more of the mounts listed in /etc/fstab cannot yet be mounted". Das hilft dir evtl. beim Suchen, falls mein Tipp nicht geholfen hat.
Laptop: Arch Linux (64 Bit, Xfce) | Linux Mint Debian Edition (64 Bit, Xfce) | Xubuntu 11.04 (64 Bit)
PC: Windows XP | Xubuntu 12.04 (32 Bit)
Server: Debian 6.0 / 7.0 (64 Bit)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »GoldenerPhoenix« (14.04.2010, 11:13)


MrM

User

  • »MrM« ist männlich
  • »MrM« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 153

Registrierungsdatum: 11.05.2008

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

  • Nachricht senden

3

14.04.2010, 11:24

Hi,

vielen Dank für deine Antwort. Toll, dass du den Fehler auch hattest (für uns in diesem Fall ;) ) und noch besser, dass du ihn beheben konntest.

Ich habe den Befehl diktiert und nun kommt folgender Fehler:

Quellcode

1
CP: Can not create regular file /etc/fstab-backup : read-only file system


Was also bedeutet, dass er das Backup nicht anlegen kann... aber warum? Ich meine, er ist ja root, sollte doch daher alles dürfen (ok, auf einem read-only System geht das schlecht).

Was nun tun fragt Klaus :(

Auch war mir noch nicht so ganz klar, was du mit den UUID-Angaben und /dev/blabla Angaben meinst :)

Viele Grüße
MrM
Ubuntu 10.04 auf Acer Aspire 7520G | Wlan: JA | Subwoofer: Nein | Zufriedenheit: relativ hoch
Ubuntu 9.10 auf Acer Aspire One | Wlan: JA (Madwifi) | Sound: Ja | Zufriedenheit: hoch

  • »GoldenerPhoenix« ist weiblich

Beiträge: 710

Registrierungsdatum: 12.03.2008

Derivat: Xubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: XFCE

  • Nachricht senden

4

14.04.2010, 11:32

Au, okay. Soweit zum Thema "gleiches Problem" bei mir und bei ihm. Der Unterschied liegt wohl darin, dass bei mir nur die Home- und Daten-Partition kritisiert wurden, während ich aber problemlosen Zugriff auf die Root-Partition hatte, auf der die fstab liegt. Die Frage ist jetzt, wie er am besten an seine fstab herankommt (sofern sich das Problem überhaupt auf dem gleichen Weg wie bei mir beheben lässt :S ). Mein Vorschlag wäre, dass er mal versucht, die Root-Partition "richtig" (also mit Schreib-Zugriff) irgendwohin zu mounten.

Ich würde einmal das hier versuchen:

Quellcode

1
mount /dev/sdaX /mnt

Bei /dev/sdaX müsste er dann die passende Zahl seiner Root-Partition einfügen.

Das war es auch, was ich mit "/dev/blabla" meinte - die Angabe, welche Partition auf welcher Festplatte gemeint ist, z.B. "/dev/sda1" für die erste Partition auf der ersten Festplatte. Da meine Home-Partition auf /dev/sda9 liegt, habe ich in meiner fstab die "UUID=..."-Angabe durch "/dev/sda9" ersetzt. Bei ihm käme es natürlich darauf an, dass er dort die passende Angabe für seine Partitionen einträgt.

Falls die Methode mit dem Mounten nicht hilft, wird er eine Live-CD brauchen, fürchte ich (oder hat er noch ein Zweit-System auf der Festplatte, das Zugriff auf seine Linux-Partitionen hat?). Dafür bräuchte er dann ein externes CD-Laufwerk. Alternativ kann man wohl auch Live-CDs auf einen USB-Stick übertragen, aber da fehlen mir die näheren Kenntnisse.
Laptop: Arch Linux (64 Bit, Xfce) | Linux Mint Debian Edition (64 Bit, Xfce) | Xubuntu 11.04 (64 Bit)
PC: Windows XP | Xubuntu 12.04 (32 Bit)
Server: Debian 6.0 / 7.0 (64 Bit)

MrM

User

  • »MrM« ist männlich
  • »MrM« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 153

Registrierungsdatum: 11.05.2008

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

  • Nachricht senden

5

14.04.2010, 11:55

Gut - also wenn ich das richtig verstehe, mountet er gar nicht erst? Er hat eine LVM verschlüsselte Partition (Home ist nicht verschlüsselt) und wird noch aufgefordert, den Schlüssel einzugeben... danach eben besagter Fehler...

Also muss er folgendes machen:

blkid um die UUIDs heraus zu finden...
fdisk -l um aus sda? ein sda! zu machen (oder anders: damit er heraus findet, welche Partition er mounten muss...)

Da ich leider so gar nicht weiß, woran man die richtige Partition ausmachen kann... woran kann man diese ausmachen? Aber ich werde mir nun erstmal die Ausgabe von fdisk -l diktieren lassen ;)

Nachdem man die richtige sda dann weiß, kommt mount /dev/sda(nummer) /mnt... und dann? Wird dann wieder die fstab bearbeitet?
Leider beschäftige ich mich äußerst selten gerade mit diesem Thema - viel lieber sind mir laufende Systeme ;)

Viele Grüße
MrM
Ubuntu 10.04 auf Acer Aspire 7520G | Wlan: JA | Subwoofer: Nein | Zufriedenheit: relativ hoch
Ubuntu 9.10 auf Acer Aspire One | Wlan: JA (Madwifi) | Sound: Ja | Zufriedenheit: hoch

  • »GoldenerPhoenix« ist weiblich

Beiträge: 710

Registrierungsdatum: 12.03.2008

Derivat: Xubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: XFCE

  • Nachricht senden

6

14.04.2010, 12:05

Diese Fehlermeldung tritt auf, wenn er (warum auch immer) eine oder mehrere Partitionen, die in der fstab stehen, nicht korrekt mounten konnte. So wie ich das sehe, betrifft das bei deinem Bekannten auch die Root-Partition. Deshalb wird die Root-Partition anscheinend nur read-only gemountet, damit nichts kaputtgehen kann. Deshalb mein Vorschlag, die Root-Partition noch einmal gezielt von Hand zu mounten, in der Hoffnung, dass er dabei Schreibzugriff bekommt.

Von LVMs habe ich leider absolut gar keine Ahnung - da werde ich leider an einen unserer LVM-Experten abgeben müssen, bevor ich versehentlich irgendeinen Blödsinn behaupte, der deinem Bekannten das System demoliert... :pinch:

Genau - er muss herausfinden, wie die Partitionen, die er mounten möchte, als /dev/sda?-Angabe heißen. Diese dann in die fstab eintragen und hoffen, dass es klappt. Auf die fstab kann er (wenn das Mounten mit Schreib-Zugriff geklappt hat) zugreifen, indem er "nano /mnt/etc/fstab" ausführt, weil dann seine Root-Partition nach /mnt gemountet wurde. So zumindest der Plan.

Zur Orientierung, hier eine Zeile aus meiner fstab vor und nach der Änderung:
Vorher mit UUID:

Quellcode

1
UUID=2a0e4872-3903-4b2e-90f6-3d93afaf800c  /home           ext4    defaults        0       2

Danach mit /dev/sda?-Angabe:

Quellcode

1
/dev/sda9  /home           ext4    defaults        0       2


Falls das Mounten nicht klappt, müsste er wie gesagt mit einer Live-CD ran.

Ich weiß nicht, ob ich so auf die Entfernung noch viel für euch tun kann - ich drücke euch aber die Daumen, dass ihr das Problem behoben bekommt.


Edit: Zur Feststellung, welche Partition wo liegt: Kann er sich noch ca. daran erinnern, wie groß er welche Partition eingerichtet hat? Vielleicht kann man sie an Hand dessen zuordnen. Hier weiß ich aber wiederum nicht, wie sich das LVM auswirkt.
Laptop: Arch Linux (64 Bit, Xfce) | Linux Mint Debian Edition (64 Bit, Xfce) | Xubuntu 11.04 (64 Bit)
PC: Windows XP | Xubuntu 12.04 (32 Bit)
Server: Debian 6.0 / 7.0 (64 Bit)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GoldenerPhoenix« (14.04.2010, 12:07)


MrM

User

  • »MrM« ist männlich
  • »MrM« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 153

Registrierungsdatum: 11.05.2008

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

  • Nachricht senden

7

14.04.2010, 12:21

Erst einmal vielen Dank für deine Mühe - das nenne ich mal Hilfe auf Entfernung :)

Also hier erstmal die Ausgaben:

fdisk -l

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Disk /dev/sda: 160.0 GB, 160041885696 bytes
255 heads, 63 Sectors/trak, 19457 cylinders
Units = cylinders off 16065 * 512 = 8225280 bytes

Disk identifier: Oxedaaedaa

  Device  boot  Start End Blocks ID System
/dev/sda1	1	19426	156039313+  	83 Linux
/dev/sda2	19427	19457	249007+		 5 Extended
/dev/sda5	19427	19457	248976		83 Linux


blkid

Quellcode

1
2
3
4
/dev/sda1:	UUID="46619782-f465-461b-b620-d30d9d82d89e" Type="crypto_LUKS"
/dev/sda5:	UUID="2445c4ae-5b5c-4c89-b6ff-3cd2ffaf89f2" SEC_Type="ext2" Type="ext3"
/dev/mapper/sda1_crypt: UUID="322slh-ugRO-JHwX-35F3-P1Np-uRid-aiHvpt" Type="LVM_Member"
/dev/mapper/pinky-swap_1: UUID="Zabcf872-bb88-4906-9fa8-a73561ffOda7" Type="Swap"


Nun bin ich etwas ratlos, ob es sda1 oder sda5 ist :huh:

Nach hoffentlich erfolgreichem Mounten werde ich dann die fstab auch noch posten - aber ein Schritt nach dem anderen - ich danke dir an dieser Stelle nochmal für deine Geduld :D

Viele Grüße
MrM
Ubuntu 10.04 auf Acer Aspire 7520G | Wlan: JA | Subwoofer: Nein | Zufriedenheit: relativ hoch
Ubuntu 9.10 auf Acer Aspire One | Wlan: JA (Madwifi) | Sound: Ja | Zufriedenheit: hoch

  • »GoldenerPhoenix« ist weiblich

Beiträge: 710

Registrierungsdatum: 12.03.2008

Derivat: Xubuntu

Architektur: 64-Bit PC

Desktop: XFCE

  • Nachricht senden

8

14.04.2010, 13:21

Ja, gerne, ich tue was ich kann! :)

Also, bei sda1 steht "LUKS" dran. Ich habe mich mal entfernt mit Festplattenverschlüsselung beschäftigt und bin mir ziemlich sicher, dass LUKS eine Verschlüsselungsmethode ist. Das dürfte dann also die verschlüsselte Partition sein. Da sein Home unverschlüsselt ist (sagtest du), müsste das demnach sda5 sein.
Die /dev/mapper-Einträge sagen mir so gar nichts, die werden wohl vermutlich mit dem LVM zusammenhängen.

Was mich nur etwas wundert: Oben in der Fehlermeldung scheint er das /boot-Verzeichnis zu suchen und direkt dahinter gibt er die UUID an, die unten bei der (vermutlichen) Home-Partition auftaucht. Oder hat er das Boot-Verzeichnis mit auf das Home-Laufwerk gelegt, damit es unverschlüsselt bleibt? Ich meine mal gelesen zu haben, dass bei Verschlüsselung der Root-Partition erforderlich ist, dass das Boot-Verzeichnis unverschlüsselt bleibt - das wäre also eine denkbare Erklärung für den vermeintlichen Widerspruch.
Laptop: Arch Linux (64 Bit, Xfce) | Linux Mint Debian Edition (64 Bit, Xfce) | Xubuntu 11.04 (64 Bit)
PC: Windows XP | Xubuntu 12.04 (32 Bit)
Server: Debian 6.0 / 7.0 (64 Bit)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GoldenerPhoenix« (14.04.2010, 13:26)


MrM

User

  • »MrM« ist männlich
  • »MrM« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 153

Registrierungsdatum: 11.05.2008

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

  • Nachricht senden

9

14.04.2010, 13:53

Stimmt, jetzt wo du es sagst - Luks ist in der Tat die Verschlüsselung und dann wird es sda5 sein.

Da er erst heute Abend wieder zurück ist, bleibt zu hoffen, dass das Mounten dann geht und wir etwas voran kommen.

Wo boot liegt, weit ich leider nicht - aber er hat eine ganz normale Alternate Installation mit verschlüsseltem LVM gemacht (ok, so normal ist das nicht ;) ) und nichts an den Einstellungen geändert. Auch ist Ubuntu das einzige Betriebssystem auf dem Rechner. Da ich mich auch nicht sonderlich mit LVM befasst habe, kann ich nur der Logik folgen und sagen, dass boot eben nicht mit im Home liegen sollte, da home ja verschlüsselt ist... Allerdings hat er ja an diesem Punkt schon entschlüsselt (der Fehler tritt immer erst nach Eingabe des Passworts auf).

Ich rate nun mal ins Blaue hinein: kann es sein das fstab (wie du sagst) auf sda5 verweist, obwohl es sda2 sein sollte? ich meine, die Extended könnte doch das boot beherbergen...

Habe nun einmal in der Wiki geschaut und da steht bei LVM:
Nachteile:
...
  • Eine zusätzliche /boot Partition außerhalb des LVM-Verbundes ist erforderlich.

Fstab kann ich ohne mount natürlich nicht auslesen geschweige denn ändern - also muss ich (nun natürlich ungeduldig, da neugierig) bis heute Abend warten...
Ubuntu 10.04 auf Acer Aspire 7520G | Wlan: JA | Subwoofer: Nein | Zufriedenheit: relativ hoch
Ubuntu 9.10 auf Acer Aspire One | Wlan: JA (Madwifi) | Sound: Ja | Zufriedenheit: hoch

10

14.04.2010, 15:26

So wird das leider nichts werden, da der kernel auf ein gemapptes device wartet. Über /dev/sdX erreichst du aber nur direkt die echte Festplattenpartition.
Entweder klappt das Entschlüsseln nicht, oder der LVM schafft's danach nicht, daraus die LVs zusammenzubauen.
Da die /-Partition so nicht zur Verfügung steht, ist auch das Editieren der /etc/fstab illusorisch. Die liegt ja dort drinnen.

Da du sagst, daß das Entschlüsseln noch klappt, sollte /dev/mapper/sda1_crypt bereits vorhanden sein. Und somit der LVM gescheitert sein.
Leider weiß ich nicht, welche Funktion ihm in dem initramfs, wo er momentan offenbar noch steckt, für LVM zu Verfügung steht. Aber er kann auch versuchen, das manuell zu erledigen:

Quellcode

1
lvchange -ay pinky
(so dürfte die Volume-Group heißen) sollte das tun. Danach müssten die devices /dev/mapper/pinky-root und /dev/mapper/pinky-swap_1 eigentlich da sein. Dann müsste er / mounten und swap aktivieren können.

Quellcode

1
2
mount /dev/mapper/pinky-root /
swapon /dev/mapper/pinky-swap_1
Mit Strg-D müsste es dann im Ablauf weiter gehen.
Soweit die Theorie...:)

Wenn das klappt, folgt natürlich die eigentliche Ursachensuche...
Mit den besten Empfehlungen der Anstaltsleitung.

MrM

User

  • »MrM« ist männlich
  • »MrM« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 153

Registrierungsdatum: 11.05.2008

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

  • Nachricht senden

11

14.04.2010, 17:20

Vielen Dank auch dir für die Antwort.

Hier nun folgende Ausgaben:
lvchange -ay pinky

Quellcode

1
File descriptor 8 left open


mount /dev/mapper/pinky-root /

Quellcode

1
2
Mount: /dev/mapper/pinky-root allready mounted or / busy
Mount: according to mtab, /dev/mapper/pinky-root is allready mounted on /


swapon /dev/mapper/pinky-swap_1

Quellcode

1
Swapon: /dev/mapper/pinky-swap_1: swapon failed: device or resource busy


Das bedeutet ja eigentlich, dass root schon gemountet ist... oder bin ich nun vollkommen ausgestiegen?
Musste da irgendwo ein Neustart rein? wohl eher nicht wie ich annehme.

Viele Grüße
MrM
Ubuntu 10.04 auf Acer Aspire 7520G | Wlan: JA | Subwoofer: Nein | Zufriedenheit: relativ hoch
Ubuntu 9.10 auf Acer Aspire One | Wlan: JA (Madwifi) | Sound: Ja | Zufriedenheit: hoch

12

14.04.2010, 17:27

Sieht tatsächlich so aus, ja.
Von Anfang an hat mich noch irritiert, daß er auf /boot wartet.
/boot: waiting for /dev/disk/by-uuid/2445c4ae-5b5c-4c89-b6ff-3cd2ffaf89

Die sehe ich aber auch in den Ausgaben von blkid nirgends.
Kommando retour. Da war ein Zeilenumbruch im ersten post. Das f2 gehört noch zur blkid. Dann ist die /boot also vorhanden (sda5)
sda1 enthält die verschlüsselte Partition, in der sich wiederum per lvm zumindest root, /home, swap und vermutlich /tmp befinden. Und genau letzteres wir im ersten post auch sonderbar erwähnt. Deshalb bitte trotzdem um die Ausgaben:
Kannst du mal die Ausgabe von

Quellcode

1
2
3
4
mounts 
cat /proc/partitions 
cat /etc/fstab
ls -l /dev/mapper/
geben.
Mit den besten Empfehlungen der Anstaltsleitung.

MrM

User

  • »MrM« ist männlich
  • »MrM« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 153

Registrierungsdatum: 11.05.2008

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

  • Nachricht senden

13

14.04.2010, 17:52

Erstmal zu mount (am Telefon ist das furchtbar, wenn der gegenüber kein Englisch kann... Richard Otto Otto Theodor... ;) )

mount

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
/dev/mapper/pinky-root on /type/ext3 (rw,relatime,errors=remount-ro)
proc on /proc type proc (rw)
None on /sys type sysfs (rw,noexec,nosuit, nodev)
udev on /dev type tmpfs (rw,mode=0755)
None on /dev/pts type devpts (rw,noexec,nosuit,gid=5,mode=0620)
None on /dev/shm type tmpfs (rw,nosuit,nodev)
None on /var/run type tmpfs (rw,nosuit,mode=0755)
None on /var/lock type tmpfs (rw,noexec,nosuit,nodev)
None on /lib/init/rw type tmpfs (rw,nosuit,mode=0755)
binfmt_misk on /proc/sys/fs/binfmt_misk type binfmt_misk (rw,noexec,nosuit,nodev)


Rest folgt...

cat /proc/partitions

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
8
major	minor	#blocks		name
8	0	156290904	sda
8	1	156039313	sda1
8	2	1		sda2
8	5	248976		sda5
252	0	156038285	dm-0
252	1	152969216	dm-1
252	2	3067904		dm-2



cat /etc/fstab

Quellcode

1
uuid=Zabcf872-bb88-4906-9fa8-a73561ffOda7 none swap sw 0 0

Ich habe mir fstab nur die Zeilen diktieren lassen, die kein # haben, ich denke dass die Raute für ein Kommentar steht, oder?
Aber ist eine Zeile nicht ein wenig zu wenig? Hat der gute vielleicht etwas übersehen?
Ubuntu 10.04 auf Acer Aspire 7520G | Wlan: JA | Subwoofer: Nein | Zufriedenheit: relativ hoch
Ubuntu 9.10 auf Acer Aspire One | Wlan: JA (Madwifi) | Sound: Ja | Zufriedenheit: hoch

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MrM« (14.04.2010, 18:13)


14

14.04.2010, 18:27

Aber ist eine Zeile nicht ein wenig zu wenig?
Ja. Vor allem diese allein ist nicht der Bringer :)

Aber müh dich nicht weiter, vielleicht bringt uns die Ausgabe von

Quellcode

1
ls /dev/mapper/
schneller weiter. (Ohne -l ist's weniger Output)
Mit den besten Empfehlungen der Anstaltsleitung.

MrM

User

  • »MrM« ist männlich
  • »MrM« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 153

Registrierungsdatum: 11.05.2008

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

  • Nachricht senden

15

14.04.2010, 18:43


Aber müh dich nicht weiter, vielleicht bringt uns die Ausgabe von

Quellcode

1
ls /dev/mapper/
schneller weiter. (Ohne -l ist's weniger Output)

Danke :)

ls /dev/mapper/

Quellcode

1
control     pinky-root            pinky-swap_1          sda1_crypt
Ubuntu 10.04 auf Acer Aspire 7520G | Wlan: JA | Subwoofer: Nein | Zufriedenheit: relativ hoch
Ubuntu 9.10 auf Acer Aspire One | Wlan: JA (Madwifi) | Sound: Ja | Zufriedenheit: hoch

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MrM« (14.04.2010, 18:45)


16

14.04.2010, 18:59

Sieht aus, als ob alles ist wo es hingehört. Da scheint alles in einem großen LV zu sein.
Er müsste eigentlich auf seine Daten zugreifen können.

Quellcode

1
ls -l /home/username
müsste ihm bekanntes ausgeben. (Bitte nicht posten :))
Wenn er jetzt Strg-D drückt... Geht was?

Ansonsten bräuchten wir leider doch die fstab
Mit den besten Empfehlungen der Anstaltsleitung.

MrM

User

  • »MrM« ist männlich
  • »MrM« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 153

Registrierungsdatum: 11.05.2008

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

  • Nachricht senden

17

14.04.2010, 19:14

Schön :D - also soweit so gut - mit

ls -l /home/username

kommen in der Tat all die Dateien und Ordner zum Vorschein, die dort auch hin gehören. Nur bei Strg+D kommt wieder "Press Esc to Enter a ...." - oder muss das D groß sein, also Strg+Shift+d ?
Ubuntu 10.04 auf Acer Aspire 7520G | Wlan: JA | Subwoofer: Nein | Zufriedenheit: relativ hoch
Ubuntu 9.10 auf Acer Aspire One | Wlan: JA (Madwifi) | Sound: Ja | Zufriedenheit: hoch

18

14.04.2010, 19:25

Nein, ganz normal Strg- und d-Taste. Damit loggt man sich aus, wodurch diese shell beendet und eigentlich weiter gebootet werden sollte.
Kommen denn dann wieder alle Meldungen von wegen "kann nicht mounten"?
Oder hat er einfach neu gebootet?

Wird etwas kompliziert werden übers Telefon :)

Edit: Macht er regelmäßig Aktualisierungen? Vielleicht kann er mal den vorletzten Kernel zum Booten auswählen.
Mit den besten Empfehlungen der Anstaltsleitung.

MrM

User

  • »MrM« ist männlich
  • »MrM« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 153

Registrierungsdatum: 11.05.2008

Derivat: Ubuntu

Architektur: 64-Bit PC

  • Nachricht senden

19

14.04.2010, 19:33

Ok, er beendet wohl die shell, aber gleich danach kommt wieder genau der Fehler ganz zu beginn (exakt die gleiche Nummer etc.) - er bootet nicht neu (und halt auch nicht weiter als den Fehler)

Leider ist es das schon eine Weile und mein doch recht umfangreiches Geduld-Repertoire neigt sich langsam seiner Erschöpfung zu, da ich wirklich jedes Leerzeichen und jedes Slash diktieren muss und eben root nicht root ist sondern Richard Otto Otto Theodor ;)
Aber was tut man nicht alles für einen guten Freund.

Ja, es scheint auch so, dass er vor kurzem eine Aktualisierung gemacht hat - wie könnte er das tun? War da nicht etwas mit F3 oder F11
Ubuntu 10.04 auf Acer Aspire 7520G | Wlan: JA | Subwoofer: Nein | Zufriedenheit: relativ hoch
Ubuntu 9.10 auf Acer Aspire One | Wlan: JA (Madwifi) | Sound: Ja | Zufriedenheit: hoch

20

14.04.2010, 19:40

Wenn normal kein Boot-Menü kommt, dann bei "Loading Grub" Esc drücken.
Das kann recht schnell gehen, deshalb vielleicht gleich beim booten ein paarmal Esc morsen.
Im Menü dann auf den dritten Eintrag Eintrag gehen, also nicht den obersten "Ubuntu", auch nicht den nächsten (mit "recovery mode" dran), sondern den nächsten.
Mit den besten Empfehlungen der Anstaltsleitung.