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a.buehne

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1

Sonntag, 5. April 2009, 12:42

chrooting bind9 - war: syslog-ng vs (klogd, sysklogd, ubuntu-minimal)

Hallo Allerseits,

normalerweise halte ich es mit der Devise : wer wagt gewinnt.

Im Moment versuche ich mich daran eine Firewall aufzusetzen.
Wenn man "keine Ahnung" hat schafft man sich also einfach
ein gutes Buch an, nach dessen Lektüre man endlich begriffen
hat was bei Booten so vor sich geht, wie die Daemons Infos tauschen
und und und ...

Dann kauft man sich eine designierte Hardware - installiert aus Bequemlichkeit
ein geschmackvolles System anstatt des vom Autor verwendeten Console-Only
System (das Buch bezieht sich auf Suse 9.3 bzw. Debian 3.1)

und da fangen dann die Herausforderungen an....

Nun bietet mir der Autor die Wahl die Protokolle der verschiedenen Dienste
mittels "syslogd" oder "syslog-ng" anzulegen ... beides im von mir gewählten
Xubuntu 8.04.02 nicht standardmässig enthalten.

Wenn ich aber nun den syslog-ng nachinstallieren will bekomme ich die
Ansage : Zu entfernender Pakete : klogd, sysklogd, ubuntu-minimal

klogd und sysklogd scheinen mir durch syslog-ng ersetzbar zu sein.

Aber welche Löcher reisse ich mir ins System wenn ich ubuntu-minimal entfernen lasse?

Ist zwar ne Bastelumgebung die ich zur Not neu aufsetzen könnte, es existiert auch jeweils
vor weiteren massiven Änderungen ein Diskimage zum wiederherstellen ;)

Aber an diesem Punkt wäre Wissen IMHO doch mal besser als Wagen.

Kann mich jemand aufklären was den Umfang von ubuntu-minimal angeht?

Gruß

Andreas


=== NACHTRAG ===============================================

Nach einiger Recherche scheint es mir keine gute Idee obigen weiter zu verfolgen
da ich damit wohl die Vorteile der Wahl von Xubuntu verlieren würde.

Ausserdem scheint sysklogd die Funktionalität von syslog zu enthalten. Was ich allerdings
nicht sehe ist wie ich dem nun sage das Meldungen auch aus einem chroot Käfig annehmen
würde.

Er muss halt Nachrichten nur von /dev/log sondern auch von /chrooted/named/dev/log lesen.

Im vorliegen Buch wird das anhand von syslog-ng so erläutert:

Quellcode

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source src {
        internal ();
        unix-dgram ("/dev/log");
        unix-dgram ("/chrooted/named/dev/log");
        [...]


Aber derartige Bereiche finde ich weder in klogd.conf noch in syslogd.conf

Wie kann ich dem System das denn dann vermitteln?

Gruß

Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »a.buehne« (5. April 2009, 19:47)


maettu

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2

Sonntag, 5. April 2009, 13:40

ubuntu-minimal ist ein "Meta-Paket" das sind Pakete, die eigentlich keine Software enthalten. Sondern nur Abhängigkeiten, d.h. es macht es für den Administrator einfacher alles benötigte zu installieren, er muss nämlich nur das Meta-Paket installieren und apt-get schaut dann selbst was alles zu installieren ist. Hier siehst du von was ubuntu-minimal Abhängt: http://packages.ubuntu.com/intrepid/ubuntu-minimal
Es sollte deinem System nicht schaden, wenn du ubuntu-minimal deinstallierst.

a.buehne

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3

Sonntag, 5. April 2009, 13:44

Hallo mattu,

aber eben diese "Vereinfachung" ist ja einer der Gründe für die Entscheidung von
den empfohlenen Textbasierten Versionen abzurücken ...

Habe eben den Startbeitrag noch mal überarbeitet (bzw. verlängert) - ich denke
das ich eher in diese Richtung gehen und noch ein wenig lesen/basteln sollte ;)

Die Frage ist im Moment wo ich denn basteln könnte ;)

Gruß

Andreas

maettu

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4

Sonntag, 5. April 2009, 14:28

ähm du hast mich nicht verstanden, ich wollte sagen du kannst problemlos syslog-ng installieren.
Hier steht auch was ein Meta-Paket ist: http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php/Metapaket

Zitat

aber eben diese "Vereinfachung" ist ja einer der Gründe für die Entscheidung von
den empfohlenen Textbasierten Versionen abzurücken ...
ähm wenn du dich mit Logs beschäftigst, solltest du auch eine minimale Kenntnis von der Kommandozeile haben! (Zur Kommandozeile vielleicht auch mal etwas lesen :D )
Bei einer Firewall solltest du so oder so kein Gui installieren. Die Gui bringt eh meist nicht viel, da du schlussendlich fast nur die Kommandozeile brauchst.

a.buehne

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5

Sonntag, 5. April 2009, 19:46

Hallo maettu,

das ich inzwischen 90% der Zeit auf der Console verbringe habe ich auch bemerkt ;)

Die Entscheidung für die GUI kam auch aus der "Anforderung" wireshark und etherape
laufen zu lassen ... und aus meiner eigenen Bequemlichkeit ;)

es hat 12 Jahre gedauert bis ich mein erstes Linux installiert habe - weitere 3 bis fast
alle Windows Installationen übern Jordan waren (die letzte geht wenn das Finanzamt endlich
die versprochene Plattformunabhängige Elster Version bringt)

Von daher ... gib mir Zeit ... dann wird auch die GUI verschwinden ;)

Das ich das "gefahrlos" deinstallieren kann (ubuntu-minimal - für die Querleser) habe ich
schon gelesen - allerdings scheinen dann die Paketverwaltung die Updateverwaltung und
einiges andere, dem bequemen Menschen liebgewonnene nicht mehr zu gehen - von daher
bleibts vorerst wo es ist.

... und ich versuche rauszubekommen wie ich das Problem der "neuen Quelle" für den sysklogd/klogd
gelöst bekomme ....

Gruß

Andreas


=== NACHTRAG ========================================

Lösung gefunden:

https://help.ubuntu.com/community/BIND9S…rooting%20BIND9

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »a.buehne« (5. April 2009, 19:46)