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  • »Cedara« ist der Autor dieses Themas

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1

12.01.2009, 15:20

Wie ändert man etc/fstab für ntfs Festplatten manuell?

Nachdem ich das eine Problem mit Hilfe von hier und andersweit gelöst habe, sind meine ntfs Festplatten zwar dar und werden automatisch mitgebootet, nur findet dies als "root" statt. Da ich ungern jedesmal manuell die Rechte ändern möchte (unmount und re-mount as uid=1000), würde ich nun gerne wissen, wie ich die fstab manuell ändern kann.

Hier die fstab, wie sie jetzt aussieht:

Quellcode

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# /etc/fstab: static file system information.
#
#  -- This file has been automaticly generated by ntfs-config -- 
#
# <file system> <mount point>   <type>  <options>       <dump>  <pass>

proc /proc proc defaults 0 0
# Entry for /dev/sda14 :
UUID=4b0fbd57-369e-4f5a-9fb7-fd9efa0f6dde / ext3 defaults,errors=remount-ro 0 1
# Entry for /dev/sda1 :
UUID=6C3C566A3C562F78 /media/sda1 ntfs-3g defaults,locale=de_DE.UTF-8 0 1
# Entry for /dev/sda10 :
UUID=B6ECD415ECD3CE2D /media/sda10 ntfs-3g defaults,locale=de_DE.UTF-8 0 1
# Entry for /dev/sda12 :
UUID=e04d6d35-9753-49e9-97ac-a498e5818cee /media/sda12 ext3 defaults 0 2
# Entry for /dev/sda13 :
UUID=48A8-50B3 /media/sda13 vfat defaults,utf8,umask=007,gid=46 0 1
# Entry for /dev/sda5 :
UUID=3A14666A14662959 /media/sda5 ntfs-3g defaults,locale=de_DE.UTF-8 0 1
# Entry for /dev/sda6 :
UUID=88207F74207F6858 /media/sda6 ntfs-3g defaults,locale=de_DE.UTF-8 0 1
# Entry for /dev/sda7 :
UUID=3EE80C84E80C3CA1 /media/sda7 ntfs-3g defaults,locale=de_DE.UTF-8 0 1
# Entry for /dev/sda8 :
UUID=7218B8AE18B872A9 /media/sda8 ntfs-3g defaults,locale=de_DE.UTF-8 0 1
# Entry for /dev/sda9 :
UUID=46E82E57E82E4591 /media/sda9 ntfs-3g defaults,locale=de_DE.UTF-8 0 1
# Entry for /dev/sda11 :
UUID=863dc9b1-a3ef-4ae3-a4b2-ae5c93c3c169 none swap sw 0 0
/dev/scd0 /media/cdrom0 udf,iso9660 user,noauto,exec 0 0
/dev/fd0 /media/floppy0 auto rw,user,noauto,exec 0 0


Falls jemand einen deutschsprachigen Link hat, der zeigt wie das geht, wäre ich sehr verbunden.

Vielen Dank im Voraus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cedara« (13.02.2009, 15:32)


tf.bb

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2

12.01.2009, 15:40

Hast du als User keine Schreibrechte auf die Partitionen?

Thomas

Edit:
http://wiki.ubuntuusers.de/FUSE/ntfs-3g

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  • »Cedara« ist der Autor dieses Themas

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3

12.01.2009, 15:46

Hast du als User keine Schreibrechte auf die Partitionen?

Thomas

Edit:
http://wiki.ubuntuusers.de/FUSE/ntfs-3g


Zur Zeit nicht. Eingehängt sind die Partitionen aber.

Ich guck mir mal den Link an...

  • »hellmi666« ist männlich

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4

12.01.2009, 17:04

Schau mal meinen fstab-Eintrag an

Quellcode

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# /dev/sda1
UUID=6AC1F425FF4780EB /mnt/Windows ntfs    defaults,umask=007,gid=46 0       1

Ich glaube es liegt an "umask=007"
Grüße Hellmi
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Mein Pc: AMD Athlon 64 4000+, 1024 MB DDR-Ram, nVidia GeForce 7300LE, Festplatten: 2x 250 GB intern, 1x1TB extern (50 GB für Windows, Rest für Linux)

Wenn ich mal groß bin, werde ich bestimmt nicht wieder Schlosser.

  • »Cedara« ist der Autor dieses Themas

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5

12.01.2009, 20:33

Schau mal meinen fstab-Eintrag an

Quellcode

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# /dev/sda1
UUID=6AC1F425FF4780EB /mnt/Windows ntfs    defaults,umask=007,gid=46 0       1

Ich glaube es liegt an "umask=007"


Hmmm... Da könntest Du Recht haben, irgendetwas damit hat es zu tun. Ich vermute 'mal, daß ich irgendwo in meinen ntfs Zeilen

Quellcode

1
 umask=007,gid=46

einfügen muß. Entweder nach

Quellcode

1
defaults,

oder nach

Quellcode

1
locale=de_DE.UTF-8


Was aber richtig ist - keinen Schimmer. ?(

  • »Maltin« ist männlich

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12.01.2009, 22:04

Dann lass doch die Option "umask" erstmal weg.

Zitat

1
2 # /dev/sda1
UUID=6AC1F425FF4780EB /mnt/Windows ntfs defaults,umask=007,gid=46 0 1


Willst du die Platte nicht lieber als "ntfs-3g" einhängen?
"Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit ... gehen."

tf.bb

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7

13.01.2009, 08:27

In deinem ersten Post stand folgende Zeile

Quellcode

1
UUID=6C3C566A3C562F78 /media/sda1 ntfs-3g defaults,locale=de_DE.UTF-8 0 1

Diese ist korrekt. Siehe auch ntfs-3g. Desweiteren schickte ich dir einen Link auf http://wiki.ubuntuusers.de/FUSE/ntfs-3g.
Hier findest du unter

Zitat

Bei Systemstart einhängen

folgende Beispielzeile

Zitat

/dev/hdaX /media/ntfs ntfs-3g defaults,locale=de_DE.utf8,umask=000 0 0

Der Unterschied zwischen deiner Zeile und dem Beispiel ist die Option "umask=000". Hier werden die Rechte eingestellt, mit welchen wer auf die Partition zugreifen kann. 000 bedeutet einfach gesagt; jeder darf alles. Der Grund ist, die Rechteverwaltung vom NTFS-Dateisystem greift unter UNIX nicht und umgekehrt. Üblich ist dieser Stelle aber ein 007. Das muss aber jeder selbst für sich ausprobieren. Falls es sich inzwischen erledigt hat, sag bitte bescheid.

Thomas

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8

19.01.2009, 00:46

Ein hilfreicher Thread!


Ich hatte keine Schreibrechte auf meinem NTFS-Laufwerk, sondern 0222. Da der umask-Wert von den Benutzerrechten abgezogen wird,
bleibt effektiv 0555 übrig: 4 (lesen) + 1 (ausführen); das ermöglichte zwar Zugriff auf die Ordner, aber kein beschreiben des Filesystems, richtig?
Ich werde die Empfehlung 0007 gleich einmal ausprobieren!

Würde eigentlich ein rekursives ändern der Benutzerrechte oder gar des Owners und der Gruppe unter Linux auch den Zugriff unter Windows beeinflussen?


EDIT:

Durch eure Hinweise bin ich auf die richtige Spur gekommen..
letztlich fehlte eigentlich nur noch 'auto' zum automatischen einhängen beim Booten.
Hier mein derzeitiger fstab-Eintrag:

/dev/sda9 /media/Daten ntfs-3g auto,noatime,async,rw,nls=utf8,uid=1000,gid=1000,umask=0007 0 0

Evtl. hätte es auch ein einfaches 'defaults' anstatt der manuellen mount-parameter getan.
Allerdings wollte ich als Einzel-User die entsprechende uid und gid setzen, außerdem den Zeitstempel deaktivieren.
Weiß jemand, ob sich 'rw' und 'umask' ergänzen, voneinander unabhängig laufen oder sich sogar gegenseitig stören?
Z.B., ob 'default' oder 'rw' mit 'umask' eingeschränkt werden kann?


bertone

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9

19.01.2009, 04:11

Hallo,

nicht die Option

Quellcode

1
force
vergessen. Windows umounted die Platten nicht immer sauber, deswegen muß man ntfs-3g ab und zu dazu überreden, die Platte trotzdem zu mounten.
Steht auch irgendwo auf der HP von ntfs-3g.

Zitat

"We all know Linux is great...it does infinite loops in 5 seconds."
(Linus Torvalds about the superiority of Linux on the Amsterdam Linux Symposium)

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10

20.01.2009, 17:55

Hallo,

Ist 'force' alleine auch eine sichere Option?
Wenn Windows die Partition nicht ordentlich ausgehängt hatte,
soll man doch 'ntfsfix' unter Linux alternativ zu 'chkdsk' unter
Windows vor einem 'force' laufen lassen, habe ich gelesen.


bertone

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11

20.01.2009, 18:07

Naja, die Option wird von den Entwicklern von ntfs-3g empfohlen. Ich hab sie nun seit einem Jahr oder so drin - bisher immer ohne Probleme.
Wenn man natürlich bei jedem 2. Mal Linux starten einen ntfsfix auführen möchte, kann man das auch sehr gerne tun - für mich ist das aber nichts...ich behindere mich sicher nicht selber, nur weil diese Firma in Redmond nicht in der Lage ist, vernünftig zu programmieren.

Zitat

"We all know Linux is great...it does infinite loops in 5 seconds."
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21.01.2009, 22:29

Alles klar, danke für den Tipp, SaThaRiel!


bertone

P.S.: Können täten sie schon, wenn sie dann noch genügend Gewinne mit Support und neuen 'Karosserien' verdienen würden :)