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  • »Mysterox« ist männlich
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1

09.10.2005, 22:20

Welches Dateisystem?

Hallo zusammen,

welches Dateisystem würdet ihr für einen kleinen privaten Ubuntu Server empfehlen, wenn auf den Platten eigentlich nur Daten gespeichert werden, diese aber recht wichtig sind.
Die Performance wäre mir persönlich echt egal, nur sicher und stabli soll es sein.

Windows hat es nämlich am Freitag geschaft, mit seiner tollen Datenträgerkonsistenzprüfung mit über 30% meiner doch recht wichtigen Daten zuschrotten.

Daher wollte ich mal fragen welches Dateisystem das sinnvollste wäre, wo man auch noch chance hat, die Daten wieder zu retten.

Danke im voraus.

mfg

Mysterox
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One2

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2

09.10.2005, 22:57

Zitat

Windows hat es nämlich am Freitag geschaft, mit seiner tollen Datenträgerkonsistenzprüfung


Zunächst mal mei Mitgefühl in der Sache! Ist immer Scheiße, wenn man Daten verliert!
Kommt mir aber trotzdem spanisch vor, dass da Windows Schuld sein soll! Was für ein Dateisystem hast Du den benutzt? Kannst Du Hardwarefehler ausschliessen?
Von der Zuverlässigkeit her sind sich die verschiedenen Dateisysteme echt ebenbürtig, da will ich keine Rangliste aufstellen. Vom Zugriff aus verschiedenen BS her würd ich eher zu FAT32 tendieren. Das nutze ich für Datenpartitionen auf Windowsrechnern zumindest sehr gerne! Windows selbst liegt auf ner NTFS-Partition.

Grüße, Frank.

  • »Mysterox« ist männlich
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3

09.10.2005, 23:08

Hi,

nein ich will ja auch nicht sagen das es Windows schuld ist, ich habe nur absolut keine Ahnung warum diese Prüfung durch geführt wurde.
Da die Daten sich extra auf einer Separaten Platte befinden und der Rechner ordnungsgemäß herunter gefahren wurde.

Ich wollte aber diesen Rechner nun auch umstellen auf Linux, daher die Frage welches Dateisystem unter Ubuntu zu empfehlen wäre.

Auf meinem anderen kleinen Server, nutze ich überwiegend ReiserFS, dieses läuft bisher ohne Probleme, jedoch habe ich schon oft gehört, das ReiserFS eigentlich nicht so gut sein soll.

Würdet ihr ext2 oder ext3 vor ReiserFS vorziehen?

PS: Ich weiss nämlich noch, das ich damals irgendwie Probs mit ext2 bzw. ext3 hatte, als ich die Platten dann im Netzwerk freigegeben hatte, man konnte zwar lesen aber nix schreiben.
Daher hatte ich immer ReiserFS genommen!

mfg

Mysterox
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4

10.10.2005, 10:17

Zitat

Original von Mysterox
Würdet ihr ext2 oder ext3 vor ReiserFS vorziehen?


Die Entscheidung zwischen den 3 FS ist nicht ganz leicht. Des Wegen gibt es ja Benchmarks. Siehe z.B. hier:
Quelle: http://www.linux-magazin.de/Artikel/ausg…01/jfs/jfs.html

Du kannst dir auch mal xfs anschaun: http://www.linux-magazin.de/Artikel/ausg…07/xfs/xfs.html

Das empfiehl phazed_out und ich damit hat er Recht das es bei Benchmarks gut abschneidet. siehe Grafik.

Ich persoenlich bleibe bei ext3, da ich auch einen BSD Rechner habe und dort ja ReiserFS noch nicht recht funktioniert. Des Weiteren hat ext3 ja gegenueber ext2 ein paar Vorteile (Journal, H-Baum-Verzeichnisindizes und Directory Filetypes).

Gruss meissner

5

10.10.2005, 13:02

Quellcode

1
Des Weiteren hat ext3 ja gegenueber ext2 ein paar Vorteile (Journal, H-Baum-Verzeichnisindizes und Directory Filetypes).


mhhh...ist das denn von vorteil bzw wichtig?
also die performance unter ext2 ist ja doch viel besser

Mir kommt es aus performance an
irgendwelche sachen wie indexes für schnellere suche etc. brauche ich nicht

Also wäre es ja für performance-bewusste leute ext2 das beste??
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6

10.10.2005, 13:58

Also das RedHat-Whitepaper sagt dies dazu:

Zitat

Why do you want to migrate from ext2 to ext3? Four main reasons: availability, data integrity, speed, and easy transition.


Quelle: http://www.redhat.com/support/wpapers/redhat/ext3/index.html

"Availability" und "easy transition" sind für mich jetzt nicht unbedingt überzeugende Gründe, "data integrity" und "speed" jedoch schon. Nur weil etwas verfügbar ist, muss ich es ja nicht einsetzen und da ich ext2 nicht einsetze, ist die einfache Migration zu ext3 für mich auch nicht von Belang. Dass die Datensicherheit durch das Journaling erhöht wird, ist für mich jedoch sehr wohl ein Pluspunkt von ext3, zumal dies ja eigentlich nicht auf Kosten der Geschwindigkeit gegenüber ext2 gehen muss. Umso mehr wundern mich die Benchmarkergebnisse. Vor allem der Start sollte z.B. nach einem Absturz signifikant schneller gehen, da ja nur die während des Vorgangs aktiven Files überprüft werden müssen. Zudem wird sich ja wahrscheinlich die Journaling-Stufe auf die Geschwindigkeit auswirken, sowie die Lagerung des Journals im Dateisystem.

Aber das sind nur meine Überlegungen, keine Tatsachen oder Testergebnisse.

Kann mir jemand etwas zu diesen beiden Begriffen sagen, die mir vollkommen unbekannt sind?

1. H-Baum-Verzeichnisindizes und
2. Directory Filetypes

Vielen Dank!
Tankred

  • »Mysterox« ist männlich
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7

10.10.2005, 16:21

Hi,

also ich habe mich jetzt für ext3 entschieden und werde dann alle Partitionen inkl. der Root Partition in ext3 formatieren!

Hoffe es war ne gute entscheidung! :-)

mfg

Mysterox
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clint

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8

10.10.2005, 16:48

Denke schon, ext3 ist IMHO der goldene Mittelweg zwischen ext2 (schnell) und ReiserFS (sicher)...
When all else fails, read the instructions...

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9

10.10.2005, 16:54

Hi,

ok ich hoffe nur das ich nicht wie damals Probleme mit den Zugriffsrechten über Samba bekomme.

Ich bin mir nicht mehr sicher welches Filesystem ich damals hatte, ich weiss nur das ich Probleme damit hatte und dann wieder auf ReiserFS umgestellt hatte.

Aber wenn ich Probleme habe und nicht mehr weiter komme, weiss ich schon wo ich nachfragen kann :D

mfg

Mysterox
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10

10.10.2005, 18:48

Hallo,

ich bin mir nichnt sicher, aber IMHO sollte daas bei samba nicht allzusehr wichtig sein, da kommt es eher auf den Eintrag in fstab an und wie samba konfiguiert wurde.

Kann NUR für mich sprechen, habe samba jeweils mal umstellen müssen,
von ext2 auf reiser, da hatte ich auch Probleme.
Wurde durch einen Eintrag in der Konfig von samba wieder beseitigt,
danach stellte ich es wieder auf ext2 zurück.
Prompt wieder Probleme, wieder in samba Konfig rumgefummelt und lief wieder.

Warum weiss ich nicht mehr, ich benutze samba nicht mehr,
sondern NFS, da alle Rechner bei mir Linuxe sind ;-)


gruss dirk
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11

10.10.2005, 19:47

Falls du schon nen Datensicherungssystem hast, dann nehm ext2, ansonsten würde ich zu den schon genannten FS ext3 oder Reiser tendieren.
JFS hab ich mal ausprobiert, lief gaz gut.
Ubuntu 5.10 RC1 "Breezy Badger"